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Barmenia Roland Kahl

Lübeck – „Eigentlich ist es mir gar nicht so recht, dass wir durch unsere erreichten Punkte und Spielweise Aufmerksamkeit bekommen haben, aber so ist das nun mal jetzt“, sagte Denny Skwierczynski nach dem 12:1-Sieg im Jubiläums-Spiel beim 1. FC Phönix am Freitag (HL-SPORTS berichtete). Der 41-jährige stapelt weiter tief und ist bescheiden, was die Ergebnisse in der Regionalliga Nord angehen. Damit fährt Skwierczynski weiter den Kurs, den er bereits in der vergangenen Saison an den Tag legte. Der Erfolg gab ihm Recht.
Die Tabelle interessiert ihn dabei nicht und er möchte nicht als Geheim-Favorit der Liga betitelt werden. Der Realismus hält weiter die Fahne an der Lohmühle hoch. Wenn man sich die Fakten zum Spiel am Sonntag um 14 Uhr beim BV Cloppenburg anschaut, sind die Rollen klar verteilt. Die Niedersachsen stehen mit neun Punkten auf Rang 14 der Klasse. Die Lübecker dagegen festigen von Spiel zu Spiel ihren Platz im oberen Mittelfeld. Platz sechs ist das momentane Resultat bei den Grünweißen, die seit fünf Spielen ungeschlagen sind.

Bei den Cloppenburgern sieht das etwas anders aus. Entweder man siegte hoch oder verlor katastrophal, wie zuletzt gegen Werder Bremen II (0:5). Skwierczynski warnt und erwartet ein heißes Spiel. „Ich habe großen Respekt vor Cloppenburg und da gucke ich auch nicht auf die Tabelle. Die Mannschaft verlor gerade erst hoch, hat sicherlich eine Menge Wut im Bauch und will sich die Punkte zurückholen. Wir müssen versuchen es hinzubekommen da zu sein und die lange Fahrt zu verkraften. Dann ist es möglich, etwas mitzunehmen. Es wird auf jeden Fall ein schweres Spiel“, meinte der VfB-Cheftrainer. Allerdings freut er sich über das Auftreten seiner Mannschaft und die Spielweise. Nach zehn Saisonpartien ist er allerdings froh, dort zu stehen, wo man jetzt steht. „Wir freuen uns über das Erreichte und es ist mehr, als das wir erwartet haben.“

Marvin Thiel (Kahnbeinbruch) wird nicht dabei sein. Neben den üblichen Verletzten steht noch ein Fragezeichen hinter Finn Lasse Thomas, der etwas kränklich ist.