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Barmenia Roland Kahl

Hamburg – Ein neuer Vertrag für Joe Zinnbauer bis zum Jahr 2016 – dieses Zeichen der Wertschätzung setzte der Hamburger SV zwei Tage vor dem DFB-Pokalspiel gegen Bayern München und zwei Tage nach der glatten 0:3-Niederlage bei Hertha BSC.

In der offiziellen Pressekonferenz des HSV sagte Zinnbauer gestern: „Es freut mich, dass ich die Mannschaft weiter coachen darf. Ich will sie dahinkriegen, konstanter in ihren Leistungen zu sein. Ich finde es toll, dass der Verein gerade nach der Niederlage in Berlin auf mich zugekommen ist. Ich freue mich über dieses Vertrauen.“ Der 44-Jährige stellte klar, dass ein neuer Vertrag für ihn "nicht Priorität A" war. Es sei ein gutes Zeichen an die Mannschaft, dass die Chefetage hinter ihm stehe. Andere Vereine hätten möglicherweise die Woche noch abgewartet.

Peter Knäbel, Direktor Profi-Fußball, kommentierte: "Bei der Entscheidung der Vertragsneugestaltung ist nicht nur seine Arbeit als Trainer des Bundesliga-Teams in den vergangenen sechs Wochen eingeflossen, sondern sein gesamtes Wirken im Verein in den letzten vier Monaten. Joe hat gezeigt, dass er die Leistung einer Mannschaft stabilisieren, sie zusammenführen und weiterentwickeln kann.“

Patrick Rahmen als Co-Trainer, Stefan Wächter als Torwart-Trainer und Stefan Schümann als Athletik-Trainer wurden, so Knäbel weiter, „als fester Bestandteil des Trainer-Teams der Bundesliga-Mannschaft engagiert.“

Gegen Bayern München werden die Verletzten Valon Behrami und Dennis Diekmann voraussichtlich ausfallen. Diekmeier leidet noch immer an der Muskelverletzung aus der Partie gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Behrami bekam einen Schlag gegen die Wade. Dagegen ist der Tscheche Petr Jiracek wieder einsatzbereit. Für Diekmeier ist erneut Ashton Götz die Alternative. Als Behrami-Ersatz werden im Trainer-Team mehrere möglichkeiten diskutiert. Lewis Holtby, Matti Steinmann, Petr Jiracek sind Kandidaten, vielleicht kommt es aber doch ganz anders. „Da sind wir mittlerweile zum Glück flexibel aufgestellt“, meinte Zinnbauer.

Für die kommende Länderspiel-Serie im November stehen Artjoms Rudnevs als erste HSV-Spieler in den Aufgeboten ihrer Nationalteams. Rudnevs wurde für Lettlands EM-Qualifikationsspiel gegen die Niederlande am 16. November in Amsterdam berufen, Green steht im vorläufigen Aufgebot für die Testspiele der USA gegen Kolumbien (14.11. in London) und Irland (18.11. in Dublin).