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Hamburg – Wenn es gegen die „Großen“ ging, dann hat der HSV in dieser Saison in der Bundesliga stets gut ausgesehen: 0:0 gegen Bayern München, jeweils 1:0 gegen Borussia Dortmund und gegen Bayer Leverkusen. Warum also sollte es nun morgen beim Tabellenzweiten VfL Wolfsburg nicht auch ein erfreuliches Resultat geben?

Der VfL Wolfsburg sei „eine bärenstarke Mannschaft“, sagte HSV-Trainer Joe Zinnbauer in der offiziellen Pressekonferenz – bevor er sich am Abend in der Volkswagen-Arena ein ganz aktuelles Bild des Teams von Trainer Dieter Hecking machen konnte. Die „Wölfe“ spielten in der Europa League gegen FK Krasnodar, zogen mit 5:1 praktisch in die nächste Runde ein.

„Da stehen nur starke Spieler auf dem Feld, vor allem die Offensive ist top besetzt“, analysierte Zinnbauer den VfL, der zuletzt in zwei Spielen neun Tore erzielte. Zinnbauers Konzept: „Kompakt stehen, hoch verteidigen und bereits in des Gegners Hälfte angreifen."

„Die Defensive gewinnt die Punkte, denn wenn man zu null spielt, hat man einen Punkt sicher“, so Zinnbauer weiter.

Mehr als 3500 HSV-Fans werden wie eine Wand hinter ihrem Team stehen – so wie es das HL-SPORTS-Foto aus Dortmund zeigt.

Wer morgen in Wolfsburg für den HSV aufläuft, steht noch nicht endgültig fest. Nur soviel: Heiko Westermann („HW4“) wird ein Jubiläum feiern – sein 300. Bundesliga-Spiel! Mit dabei auch die zuletzt angeschlagenen Valon Behrami und Johan Djourou sowie Nikolai Müller.

Ein hitziges Aufeinandertreffen zwischen Wolfsburg und dem HSV gab es beim 1:1 am 22. März 2008 mit vier Platzverweisen (Madlung, Kompany, Mathijsen, Grafite). Drei Spieler von damals sind noch heute dabei: Diego Benaglio und Marcel Schäfer beim Tabellenzweiten und Rafael van der Vaart beim HSV.

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