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Hamburg – Locker federte HSV-Trainer Joe Zinnbauer gezielte Fragen nach der Mannschaftsaufstellung ab: „Ich habe gelesen, bei gleichbleibender Startelf verlieren wir immer. Nun ist Ivica Olic verletzt. Also haben wir da schon mal eine Änderung“, sagte Zinnbauer und schmunzelte. Wer aber nun für den 35-Jährigen Stürmer in die Startformation einrückt, ließ Zinnbauer offen.

Vielleicht Artjoms Rudnevs? Immerhin kam er gegen Gladbach ins Spiel, als Olic vom Feld ging.

In der offiziellen Pressekonferenz gestern Mittag wollte sich Zinnbauer auf keine Elf festlegen: „Über die Aufstellung machen wir uns in der Frühe am Samstag Gedanken, das Spiel ist ja erst am Abend.“ Zwei Trainingseinheiten stehen noch an. Da kann sich auch einer wie Rafael van der Vaart (Foto, links) noch empfehlen. „Er hat schon eine Reaktion gezeigt“, verriet Zinnbauer. Durchaus möglich, dass der Niederländer, der gegen Gladbach nur auf der Bank saß, in Frankfurt wieder im Team steht.

„Die Stimmung ist sehr gut“, bekannte Zinnbauer. Nun, mit Valon Behrami und Cléber sind zwei länger verletzt gewesene Spieler wieder in das Mannschaftstraining zurückgekehrt (HL-SPORTS berichtete). Zinnbauer: „Ob es schon fürs Wochenende reicht, das müssen wir sehen.“ Ein Risiko werde man jedoch nicht eingehen.

Viel Lob erntete Petr Jiracek. „Er hat ein sehr gutes Spiel gespielt, Signale in der zentralen Position gesetzt“, so Zinnbauer. Hörte sich wie eine Nominierung an.

Und die Aussichten in Frankfurt? „Mit einem Unentschieden wären wir nicht schlecht bedient“, erklärte Zinnbauer. „Sie haben mir zuhause beim 1:1 gegen den VfL Wolfsburg imponiert, im eigenen Stadion sind sie sehr stark. Aber zuletzt in Mainz haben sie verloren. Und das als eigentlich größerer Verein. Ich gehe davon aus, dass wir auf eine Mannschaft treffen, die etwas reparieren möchte.“