Krummesse – Der SV Hamberge hat am Freitag einen Punkt beim Tabellenfünften SV Eichede III geholt. Ohne Trainer Mathias Beeck, der eine Woche Auszeit nahm (HL-SPORTS berichtete), schafften die Hamberger den Ausgleich in der Nachspielzeit. Beim Krummesser SV muss Coach „Yogi“ weiter auf den ersten Sieg warten. Im Duell mit der ebenfalls abstiegsbedrohten Siebenbäumener Reserve zogen die Boller-Knappen den Kürzeren. Dafür rückt der „rote Strich“ für den KSV bedrohlich nahe. In Berkenthin hofft man nun auf den Beginn einer Serie. Wie schon in der Vorwoche siegte der TSV und verschafft sich so weiter Luft im Abstiegskampf. An der Tabellenspitze freut man sich bei Preußen Reinfeld über einen weiteren Drei-Punkte-Erfolg. Der Spitzenreiter kam erst nach der Pause in Fahrt und besiegte den Möllner SV. Dabei erzielte Thomas Aldermann (Foto) einen Hattrick.

Statistiken und Statements zum Spieltag:

SV Eichede III – SV Hamberge 1:1 (0:0)
Tore: 1:0 Kuberski (55.), 1:1 Clasen (93.)

Michael Dalinger (SVH): „Wir haben mit einer Rumpf-Elf verdient einen Punkt mitgenommen. Großes Kompliment an die Mannschaft. Sie hat großartig gekämpft und ist am Ende dafür belohnt worden. Für uns ist es wie ein gefühlter Sieg.“

Preußen Reinfeld – Möllner SV 4:1 (0:0)
Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Aldermann (53., 72., 75.), 4:0 Witten (83.), 4:1 Meller (91.)

Christopher Naatz (Preußen): „Die erste Halbzeit haben wir verschenkt. Eine unserer schlechtesten Halbzeiten. Gegen extrem tief stehende Möllner haben wir zuerst nicht verstanden, unsere Lösungen für so einen extremen Fall anzuwenden. Das Ziel von Mölln war ganz klar auf Schadensbegrenzung ausgelegt und dementsprechend spannend war das Spiel leider auch. In der zweiten Hälfte haben wir besser in die Partie gefunden, wobei auch da nicht alles bestmöglich zusammenlief. Zum Glück haben wir dann wenigstens die Tore gemacht. Ein lupenreiner Hattrick von Aldermann und die gute Leistung unseres Youngsters Simon Kunert, der heute im Kader war, verleiht dem ganzen einen Hauch positives. Wir freuen uns auf eine Trainingswoche, in der wir uns wesentlich weiterentwickeln müssen, um eine bessere Form abrufen zu können.“

Krummesser SV – GW Siebenbäumen II  0:1 (0:0)
Tore: 0:1 Villarreal (73.)

Jan Sternberg (KSV): „Frustrierender Heimauftakt in der Rückrunde. Wir hatten das Spiel eine Stunde lang fest im Griff und haben zahlreiche Chancen kreiert. Leider blieben selbst die größten davon ungenutzt, so dass wir etwas den Faden verloren haben. Nachdem auch Siebenbäumen zwei hundertprozentige vergeigte, bedurfte es eines äußerst abseitsverdächtigen Konters, um auf 0:1 zu stellen. Leider wurde das Anrennen und die Moral der Mannschaft nicht belohnt, so dass der rote Strich immer näher rückt.“

Marco Kalcher (GWS II): „Ausgeglichene erste Halbzeit in einer kampfbetonten aber fairen Partie. In den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte muss Krummesse in Führung gehen, versäumen es und machen dann nicht weiter. Danach waren wir leicht überlegen und machen nach einem schönen Angriff über die rechte Seite das 1:0 nach Vorarbeit von Erkan Ates. Daniel Villarreal muss nur noch einschieben. Tolle kämpferische Leistung meiner Mannschaft.“

TSV Berkenthin – SG Großensee/Brunsbek  2:0 (0:0)
Tore: 1:0 Clasen (59.), 2:0 Fellner (61.)

André Häger (TSV): „Das heutige spielen war von Anfang an schön anzusehen. Gleich in den ersten zwei Minuten wurde der Gegner überrannt und wir hätten mit etwas mehr „coolness“ zumindest mit einem Tor belohnt werden müssen. Die Überlegenheit wurde insgesamt durch drei  hundertprozentige Chancen gezeigt, die leider nicht genutzt wurden. So verlief die erste Halbzeit torlos, aber wir hatten ja noch 45 Minuten, die wir auch nutzen wollten und es auch taten. Schon in der 53. Minute war es fasst soweit. Leider zitterte nur der Pfosten nach einem strammen Schuss von Mirco Trautmann, aber dann kam der entscheidende Freistoß, in der 58. Minute. 20 Meter vor dem gegnerischen Tor verwandelte Clasen direkt. Das konnte sich Fellner nicht gefallen lassen. Zwei Minuten später baute er die Führung zum 2:0 aus. Alles in allem war es ein recht körperbetontes Spiel. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, aber der Gegner fand nicht ins Spiel und wusste sich nur mit sehr weiten Bällen zu helfen, die aber unser Torwart oder die Abwehr dankend entgegennahmen. Wir sind mit der Spielleistung unserer Jungs zufrieden, da sie von Anfang bis Ende gezeigt haben wer die drei Punkte haben will.“