Lübeck – Nun geht es wieder weiter, das Fernduell zwischen Wolfsburg und Werder. Das Spitzenduo steht am 28. Spieltag vor kniffligen Heimaufgaben. Aber auch am Tabellenende bleibt es spannend, hier stehen gleich mehrere direkte Vergleiche auf dem Programm.

Eintracht Braunschweig II – VfB Lübeck (Fr., 19.30 Uhr)
Nach zehn Spielen ohne Niederlage blieb der VfB beim 0:3 in Goslar an Ostern mal wieder ohne Punktgewinn. Nun geht es zu einem Gegner, der spielfrei war und ausgeruht ist, zuletzt aber auch eine Pleite kassierte. „Die Mannschaft war gewillt, aber uns hat das Spielerische gefehlt“, meinte Henning Bürger nach dem 0:2 in Havelse. Trotzdem: Beide Teams zählen sicher zu den positiven Erscheinungen dieser Spielzeit und sollten sich ein Duell auf ordentlichem Niveau liefern.

Hannover 96 II – Hamburger SV II (Sa., 13 Uhr)
Nordderby,  Nachwuchsduell  und  richtungsweisendes  Spiel.  Angesichts  von  drei  Spielen ohne Niederlage (2-1-0) zeigte sich 96 II erholt von einer längeren Durststrecke. Der Gegner befindet sich dagegen noch mittendrin. Beim 1:3 in Oldenburg blieb der HSV II an Ostern zum zehnten Mal in Folge ohne dreifachen Punktgewinn. Einen Effekt hatte der Trainerwechsel von Daniel Petrowsky zu Rodolfo Cardoso bislang also nicht.

VfL Wolfsburg II – ETSV Weiche Flensburg (Sa., 13 Uhr)
Zu Ostern gab es eine unangenehme Überraschung für den Spitzenreiter. „Bei den Gegentreffern haben wir uns zu naiv angestellt, und zudem haben wir den Gegner immer wieder zu Kontern eingeladen. Im Angriff waren wir nicht konsequent genug und haben unsere Chancen nicht genutzt“, fasste Thomas Brdaric die 0:3-Niederlage seines VfL beim VfB Oldenburg zusammen. Die Stolpergefahr gegen Weiche Flensburg dürfte angesichts der aktuellen Form des Gegners überschaubar sein: Der Gast reist mit der Empfehlung von 14 Spielen ohne Niederlage (9-5-0) nach Wolfsburg – eine Pleite gegen diese Flensburger käme  unerwartet,  eine  weitere  Überraschung  wäre  sie  aber  nicht.  Keine  Frage:  Das
Spitzenspiel dieses Spieltags findet beim VfL statt.

FC St. Pauli II – SV Meppen (Sa., 14 Uhr)
Beim Gastgeber wechselten sich Niederlage, Remis und Sieg zuletzt regelmäßig ab. Sollte
die Serie Bestand haben, dürfte St. Pauli eigentlich keine Punkte holen gegen den SVM. Der Gast, als Tabellenachter zwei Ränge vor den Hamburgern, offenbarte zuletzt allerdings unerwartete Schwächen. Sowohl bei Eintracht Braunschweig II (0:2) als auch gegen den BSV Rehden (1:2) gab es keine Punkte.

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Werder Bremen II – FC Eintracht Norderstedt (So., 14 Uhr)
An Ostern musste der Tabellenzweite nicht antreten, er geht also ausgeruht in die Partie. Dafür wurde die Erinnerung an die jüngste 0:3-Niederlage in Goslar nicht abgelöst von einem Erfolgserlebnis. Die Eintracht aus Norderstedt hatte ebenfalls eine Pause, verabschiedete sich vor Ostern allerdings mit einem 2:0-Erfolg gegen den LSK – ob die heimstarken Norderstedter nun auch bei den heimstarken Bremern punkten?

BV Cloppenburg – Goslarer SC (So., 14 Uhr)
Überraschungsmannschaften unter sich.  Beim 3:1 gegen  den  HSV II gelang  dem  BVC zuletzt ein eher unerwarteter Heimsieg – obwohl die Hamburger nun wirklich nicht mehr mit dem Standing der Hinrunde versehen sind. Der GSC wusste noch länger zu beeindrucken und gewann drei der vergangenen vier Partien. Im letzten Auswärtsspiel, beim 2:2 gegen die FTB, blieb Goslar allerdings ein wenig hinter den Erwartungen zurück.

VfR Neumünster – FT Braunschweig (So., 15 Uhr)
Ein Kellerduell – mit ganz unterschiedlichen Vorzeichen. Während das Schlusslicht aus Braunschweig Konsequenzen aus der sportlichen Situation zog und auf einen Lizenzantrag für die kommende Spielzeit verzichtete, kämpft der Vorletzte Neumünster weiterhin um den Erhalt der Liga. Lediglich vier Punkte zu einem Nichtabstiegsplatz fehlen dem VfR, der in dieser Woche noch einmal aktiv wurde und seinen Trainer Uwe Erkenbrecher durch Thomas Möller ersetzte. „Wir haben so gehandelt, um Impulse zu setzen und die nötigen Punkte einzufahren“, so der VfR-Vorsitzende Gerd Grümmer.

Lüneburger SK Hansa – VfB Oldenburg (So., 15 Uhr)
Der LSK blieb zuletzt fünf Mal in Folge ohne dreifachen Punktgewinn (0-1-4) und bekommt es nun mit einem Überraschungssieger zu tun: Mit dem 3:0 über Spitzenreiter VfL Wolfsburg II  sorgte  der  VfB  Oldenburg  nämlich  für  die  Oster-Sensation.  „Wenn  man  3:0  gegen Wolfsburg gewinnt, kann man nur zufrieden sein. Die drei Punkte waren wichtig, aber wir haben noch acht Endspiele gegen den Abstieg“, so VfB-Coach Predrag Uzelac. Er hätte also nicht dagegen, wenn sein Team nun nachlegt. Der LSK, als 16. noch drei Plätze hinter den Oldenburgern, benötigt die Punkte aber ebenfalls.

BSV „Schwarz-Weiß“ Rehden – TSV Havelse (So., 15 Uhr)
Der Gast kommt mit einer nahezu ausgeglichenen Bilanz aus den vergangenen zehn Partien (4-3-3). Dagegen wissen sie in Rehden nun kaum noch, wie verlieren überhaupt geht. Denn nachdem der Gastgeber eine Serie von vier Remis in Folge durch den einen oder anderen Sieg anreicherte, wurde eine schöne Erfolgsserie geboren (4-6-0). Obwohl der Gast als Sechster acht Plätze besser platziert ist als sein Gegner (14.), dürften beim BSV also leichte Vorteile liegen.

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