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9 Gegentore in drei Partien! Was ist aus dem „Prunkstück Defensive“ beim VfB Lübeck geworden?

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Lübeck – In der Regionalliga Nord hatte der VfB Lübeck noch die mit Abstand beste Defensive, legte dadurch den Grundstein zur Rückkehr in die 3. Liga in diesem Sommer. In der neuen, alten Spielklasse lief es eigentlich auch gut an, standen die Grün-Weißen durchaus stabil hinten. Bis auf die drei Gegentreffer in Ulm war das zunächst alles noch okay. Die aktuelle Tendenz allerdings dürfte für Sorgenfalten sorgen an der Lohmühle, fing man sich doch zuletzt in drei Begegnungen 9 Treffer. Beim Heimsieg (dem einzigen in der 3. Liga bisher) gegen Viktoria Köln, dem 3:2, konnte man das noch kompensieren und kaschieren. Beim 0:4 in Verl, den schon peinlich anmutenden Schlussminuten dort, oder dem 2:3 zuletzt gegen Unterhaching nach verschlafener erster Hälfte, nicht mehr. Mit insgesamt 24 Gegentoren steht der VfB in dieser Wertung auf dem 18. Rang – mittlerweile dem Tabellenplatz entsprechend.

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Bedarf und Hoffnung

Doch woran liegt es, dass die Defensivarbeit (der kompletten Truppe) von zu vielen Fehlern begleitet wird, die einstige Selbstverständlichkeit ein bisschen verloren gegangen ist? HL-SPORTS hakte bei Sebastian Harms nach, der zu diesem Thema sich wie folgt äußerte. „Wir hatten zunächst in der Saison ja eigentlich noch eine gewisse Stabilität, die uns jetzt in den letzten Spielen ein stückweit verloren gegangen ist. Wir erzielen jetzt endlich einmal mehr Tor vorne aus unseren Chancen, aber im Umkehrschluss machen wir zu viele individuelle Fehler“, sagt der Sportvorstand, der weiter anführt. „Das hat auch nichts mit der Taktik zu tun, sondern einfach mit der Art und Weise wie ich in so ein Spiel reingehe, wie ich meine Aufgaben verrichte. Gerade zu Hause muss man dafür sorgen, gegen einen Gegner wie Unterhaching, bei allem Respekt, der kurz vorher ein schweres Spiel hatte im Pokal, schwere Beine hatte, dass man nicht mit einem 0:3 in die Halbzeit geht. Das darf uns einfach nicht mehr passieren, daran gilt es jetzt zu arbeiten.“ Am Sonnabend (16.30 Uhr) gastiert der VfB nun in Dortmund, hat die nächste Chance sich stabiler zu präsentieren – und dringend benötigte Punkte einzufahren.

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