Rostock – Denkwürdiger Tag in der Geschichte des FC Hansa Rostock: Die Mitglieder entscheiden heute in einer Außerordentlichen Versammlung darüber, ob die Profiabteilung in eine “GmbH & Co. KGaA” ausgegliedert werden soll. Diese Umwandlung ist für den Einstieg von Investoren unerlässlich.

Der Vorstandsvorsitzende Michael Dahlmann hatte während einer Pressekonferenz zuletzt erklärt (HL-SPORTS berichtete), dieser Schritt sei alternativlos, um eine Insolvenz zu verhindern.

Die „Fanszene Rostock” hat sich nach Abwägung aller Vor- und Nachteile bereit erklärt, der Ausgliederung zuzustimmen. „Die Folgen einer Insolvenz sind einfach unkalkulierbar, im schlimmsten Fall droht die Löschung des Vereins aus dem Vereinsregister. Dieses Szenario ist keine Alternative für die Fanszene Rostock und unser Anspruch ist mit Sicherheit auch nicht, in die totale sportliche Bedeutungslosigkeit zu verschwinden”, heißt es.

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Sportlich ist Hansa noch nicht ganz aus dem Schneider. Die Lage: 16. Hansa 41 Punkte; 17. Mainz II 38; 18. Borussia Dortmund II 36; 19. Unterhaching 36; 20. Regensburg 27 (steht als Absteiger fest).

Das Restprogramm:
Hansa: Cottbus (H), Dresden (A)
Mainz: Halle (A), Chemnitz (H)
Dortmund: Dresden (H), Münster (A)
Unterhaching: Münster (H), Erfurt (A).

 

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