Lübeck – Am Donnerstagabend spielte der VfB Lübeck bekanntlich in der Regionalliga Nord gegen Drochtersen/Assel. Die Partie endete aus Sicht der Grün-Weißen mit einem 1:1 (wir berichteten). Spielzeit generierte dort auch Julian Albrecht, der ebenso wie zuvor beim HSC Hannover erneut in der Anfangsformation stand, nach einer Stunde und einer guten Leistung (für ihn kam Joel Amadi) mit viel Applaus ausgewechselt wurde.
Abschied
Drei Matches, gegen den VfB Oldenburg (6. Mai/19 Uhr), in Emden (9. Mai/18 Uhr) und gegen den SC Weiche Flensburg 08 (16. Mai/18 Uhr), muss der VfB noch absolvieren in der Spielzeit. Julian Albrecht befindet sich aktuell also auch auf seiner „Abschiedstour“, widmet sich bekanntlich ab dem 1. August seinem beruflichen Werdegang: „Es ist schon so, dass ich jetzt jede Minute genieße, die ich spielen darf. Unabhängig davon ob ich von Anfang an spiele oder reinkomme. Das ist mir zwar nicht egal, aber ich hau mich auf jeden Fall immer rein. Das ich den VfB verlasse war meine eigene Entscheidung, ich wollte meine Ausbildung anfangen als Bankkaufmann bei der Sparkasse in Lübeck. Fußball und Beruf hätte zeitlich nicht gepasst, deshalb trete ich beim Fußball auch etwas kürzer nun.“ Weiter geht es für den Mittelfeldspieler sportlich beim FC Dornbreite (Landesliga). Der Kontakt entstand durch Daniel „Düsi“ Pauls, den ehemaligen Team-Manager des VfB, wie Albrecht bestätigt. „Das stimmt. Daniel kannte Denny Skwierczynski ganz gut, der ja nächste Saison mein Trainer ist, es gab Gespräche. Nun spiele ich ab Sommer für Dornbreite.“
Einordnung
Doch zunächst geht es beim VfB weiter. Das möglichst gerne erfolgreich nach dem jüngsten 1:1 gegen Drochtersen/Assel. Einer Partie, die Albrecht so einordnet: „Ich glaube, im Allgemeinen war es ein zähes Spiel. Viele lange Bälle, viel Kampf im Zentrum. So richtige Torchancen gab es auf beiden Seiten nicht viele. Deswegen nehmen wir den Punkt am Ende auf jeden Fall gerne mit.“
