Abstiegskampf statt Meisterrunde: Jens Martens hat so etwas noch nicht erlebt

Eintracht-Coach sieht einen „verkorksten“ Saisonverlauf

Olufemi Smith und Jens Martens (Trainer-Team Eintracht Norderstedt). Foto: Lobeca/Ralf Homburg

Norderstedt – Das Ziel für Eintracht Norderstedt war in dieser Saison die Meisterrunde in der Regionalliga Nord. Davon trennen die Segeberger in den drei verbleibenden Partien der Vorrunde ganze neun Punkte. Die Abstiegsrunde ist also Realität für Trainer Jens Martens, dessen Fazit bei HL-SPORTS ernüchternd ausfällt.

Remiskönige der Liga

„Die Saison war für uns sehr durchwachsen und nicht zufriedenstellend. Im Pokal haben wir sehr gute Auftritte hingelegt und da sind wir gut davor, aber in der Punktspielrunde hat uns vieles ereilt, insbesondere weil wir vorne zu viel liegengelassen und hinten zu viele Fehler gemacht haben. Wir haben achtmal unentschieden gespielt und hätten davon mindestens vier gewinnen müssen. Dann würde man ganz anders dastehen, aber da müssen wir ganz klar bei uns anfangen“, sagte Martens.

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Alle Torhüter verletzt

Verschont wurde der Tabellensiebte von einigen Dingen nicht. „In zweiter Linie hatten wir unfassbar viele Verletzungen. In einer Woche mehrere Knochenbrüche und dann fallen mit einem mal alle drei Torhüter aus. Das sind Dinge, die ich so noch nicht erlebt habe. Elfmeter, die wir hätten bekommen müssen. Beim 4:4 in Kiel fehlen dir auf einmal elf Leute, wo du U19-Spieler mit auf der Bank hast. Aber das möchte ich hintenanstellen. Wenn du eine Serie hast, dann hast du einfach diesen negativen Lauf“, so der 66-Jährige.

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Junge Spieler gut eingefunden

Doch im Edmund-Plambeck-Stadion gabt es auch Fortschritte im Kader. Martens: „Wir haben sehr viele junge Spieler in ihrem ersten Regionalligajahr integriert und die haben sehr gute Fortschritte gemacht.“

Gegen Heide müssen drei Punkte her

Drei Begegnungen sind es noch, wobei man Teutonia sogar in den Strudel mitziehen könnte. Danach werden die Karten mit dem Süden neu gemischt. „Die Abstiegsrunde wird ein hartes Stück Arbeit. Gerade gegen Heide müssen in unserem Heimspiel drei Punkte her und dann weiter“, hofft Martens, denn diese Punkte würden im weiteren Saisonverlauf mitgenommen.

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