
Lübeck – Am Sonntag geht es für die schleswig-holsteinischen Viertligisten ans Eingemachte. In der Regionalliga Nord empfängt zum Beispiel Eintracht Norderstedt ab 14 Uhr den VfB Lübeck. Auch der 1. FC Phönix Lübeck, dessen Heimspiel in ein Auswärtsspiel beim SV Werder Bremen II umgewandelt wurde, hat eine herausfordernde Aufgabe vor der Brust.
Gutes Gefühl
Der Sieg gegen den HSV, wo Norderstedt in der Schlussviertelstunde einer Druckphase standhalten und spät den Deckel draufmachen konnte, hat der Mannschaft nach dem zuvor intensiven August sehr gutgetan. Nun möchte man die Gunst der Stunde nutzen. „Unsere nächsten vier Spiele werden in Norderstedt stattfinden – den Heimvorteil wollen wir, mit dem Sieg gegen den HSV am Sonntag im Rücken, nutzen und uns in den nächsten Wochen einen kleinen Puffer in Richtung hintere Ränge herausarbeiten“, bestätigt Marcus Sellhorn. Doch dem Pressesprecher der Eintracht ist auch klar, dass der Mannschaft noch einige Arbeit bevorsteht, um das erfolgreich umzusetzen – auch gegen Lübeck jetzt. „Wir werden dabei nicht den Fehler machen, den VfB Lübeck auf Grund des Tabellenplatzes zu unterschätzen. Wir wissen aus eigener Erfahrung der letzten Saison zu gut, dass die gezeigten Leistungen und die eingefahrenen Ergebnisse nicht immer zusammenpassen und vom VfB deutlich mehr zu erwarten ist, als die Tabelle aussagt.“
Personal
Falk Gross (OP), Bjarne Kasper (Mittelfußbruch), Julius Grunwald (Bruch der Elle/Speiche), Melvin Zimmer (Knieverletzung), Manuel Brendel (Muskelbündelriss) und Lars Huxsohl (Kreuzbandriss) fehlen Norderstedt weiterhin.
Info
Der Gästeblock an der Ochsenzoller Straße bleibt gegen den VfB Lübeck geschlossen. Darauf einigten sich beide Vereine bereits am Montag. Das bestätigt auch Finn Spitzer: „Wir sind den Empfehlungen des VfB Lübeck und der Polizei Norderstedt gefolgt und werden den Gästeblock für das Spiel nicht öffnen. Beide Fanlager im Stadion zu haben, macht den Reiz eines Fußballspiels aus. Es ist schade, dass die Fans des VfB Lübeck diesmal nicht dabei sein können“, so der EN-Geschäftsführer. Weiter heißt es: „In der Vergangenheit sind die Fans des VfB in Norderstedt noch nie negativ aufgefallen.“
Der 7. Spieltag (4.9. – 6.9.):
Hannover 96 II – St. Pauli II (Fr., 18.30 Uhr)
Drochtersen/Assel – Eimsbüttel (Fr., 19.30 Uhr)
Jeddeloh – Hamburger SV II (Sa., 15 Uhr)
Norderstedt – VfB Lübeck (So., 14 Uhr)
Schöningen – VfB Oldenburg
Werder Bremen II – Phönix
Delmenhorst – Todesfelde
Bremer SV – Emden (So., 15 Uhr)
HSC Hannover – Flensburg (So., 16 Uhr)
Die Tabelle:
| 1. | Oldenburg | 6 | 22 : 7 | 16 |
| 2. | Flensburg | 6 | 18 : 7 | 16 |
| 3. | FSV Schöningen | 6 | 12 : 6 | 14 |
| 4. | Phönix Lübeck | 6 | 12: 4 | 11 |
| 5. | Hannover 96 II | 6 | 10 : 5 | 11 |
| 6. | Drochtersen/Assel | 6 | 11 : 10 | 9 |
| 7. | Eimsbütteler TV | 6 | 14 : 17 | 9 |
| 8. | Norderstedt | 6 | 13 : 13 | 8 |
| 9. | SV Todesfelde | 6 | 14 : 15 | 8 |
| 10. | HSC Hannover | 6 | 9 : 10 | 8 |
| 11. | Delmenhorst | 6 | 8 : 9 | 8 |
| 12. | Emden | 6 | 15 : 19 | 6 |
| 13. | Werder Bremen II | 6 | 7 : 11 | 5 |
| 14. | Bremer SV | 6 | 4 : 9 | 5 |
| 15. | FC St. Pauli II | 6 | 10 : 15 | 4 |
| 16. | Hamburger SV II | 6 | 8 : 14 | 4 |
| 17. | SSV Jeddeloh | 6 | 6 : 13 | 4 |
| 18. | VfB Lübeck | 6 | 5 : 14 | 2 |


