AKM und Groß Grönau II jubeln auswärts – Wechsel an der Spitze

21 Tore in drei Spielen

Ball liegt auf Kunstrasen. Foto: Lobeca/Cedric Siefker
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Lübeck – Am elften Spieltag in der Kreisklasse A fanden lediglich drei Spiele statt. Die Partie zwischen dem Sereetzer SV II und TuS Lübeck fiel aus, da sowohl der Kunstrasen- als auch der Naturrasenplatz in Sereetz gesperrt waren. Zwei weitere Spiele wurden verlegt. Anfang November empfängt SG Scharbeutz/Pönitz den FC Dornbreite II (3.11.) und im neuen Jahr gastiert SV Viktoria 08 II beim VfL Vorwerk (15.4.). In den drei verbliebenen Aufeinandertreffen gab es drei Auswärtssiege. Gegen einen dünn besetzten ATSV Stockelsdorf III feierte AKM Lübeck einen klaren Sieg und erholte sich so von der Niederlage am vergangenen Spieltag. Eintracht Groß Grönau II gewann durch einen späten Treffer beim Krummesser SV II und vergrößerte somit den Abstand zu den Abstiegsrängen. Groß Grönau II-Trainer Alexander Wollmer gab nach dem Spiel bekannt, zur Winterpause zurück zu treten um „nochmal einen neuen Mannschaftsimpuls in der Situation zu setzen zur Rückrunde“. Am Neuhof lag SV Eintracht Lübeck gegen SV Hamberge II nach einer halben Stunde schon mit 0:4 zurück, kam bis zur Pause noch auf 2:4 ran, musste die Punkte aber letztendlich abgeben. Dadurch übernahm Hamberge II vorerst die Tabellenführung von Dornbreite II.

Die Stimmen zu den Spielen

ATSV Stockelsdorf III – AKM Lübeck 1:7 (1:4)

René Ewert (ATSV III): „Das dritte Mal in Folge stimmt der Gegner einer Verlegung nicht zu. Wenn es keine Strafe kosten würde, wären wir wahrscheinlich gar nicht angetreten. Dementsprechend braucht man zum Spiel und Ergebnis nicht viel sagen und spielt auch keine Rolle für uns. Danke erneut an die Spieler aus unserer Ü32 und Glückwunsch an AKM zu diesem „grandiosen“ Sieg.“

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Cemre Akbal (AKM): „Schade, dass wir in der zweiten Halbzeit 30 Minuten verschenkt haben, in denen wir das Ergebnis noch deutlicher hätten gestalten können. Das haben wir leider verpasst. Ansonsten war es eine gute Mannschaftsleistung und die richtige Reaktion auf die Niederlage aus der Vorwoche.“

Krummesser SV II – Eintracht Groß Grönau II 2:3 (1:1)

Jesper Scheel (KSV II): „Nach guten ersten 15 Minuten wurde der Rest der ersten Halbzeit leider verschlafen. Das hohe Pressen von Groß Grönau II war ungewohnt für die Mannschaft und machte es schwer Wege nach vorne zu finden. Kurz nach der Halbzeit fiel der Führungstreffer für die Gäste, welcher uns erst mal geschockt hat. Nach einigen Umstellungen haben wir dann den Weg nach vorne gesucht und wurden besser und haben uns belohnt. Wir haben dann die letzten 20 Minuten das Spiel dominiert und durch einen Sonntagschuss aus 30 Metern unglücklich verloren. Geteilte Punkte wären verdient gewesen.“

Alexander Wollmer (GG II): „Drei Punkte, am Ende fragt keiner wie oder was. Leider machen wir es unnötig spannend. Wie zu oft in letzter Zeit. Zur Winterpause trete ich als Trainer der zweiten Herren in Groß Grönau zurück. Wünsche allen Hinterbliebenen noch weiterhin gutes Gelingen.“

SV Eintracht Lübeck – SV Hamberge II 3:5 (2:4)

Sascha Troegel (SVE): „Zunächst einmal muss man anerkennen, was Hamberge II gerade in den ersten 30 Minuten auf den Platz gebracht hat. Obwohl wir selbst gar nicht schlecht im Spiel waren, hat Hamberge II seine Qualität eindrucksvoll unter Beweis gestellt und nahezu jede Gelegenheit konsequent genutzt. Nach dem frühen 0:4 war die Partie eigentlich schon so gut wie entschieden. Was ich meiner Mannschaft aber hoch anrechne, ist die unglaubliche Moral. Trotz dieses Rückstands haben wir uns nicht aufgegeben, sondern weiter an uns geglaubt. Zwei Fehler der Hamberger konnten wir noch vor der Pause nutzen und uns auf 2:4 herankämpfen. Damit war zumindest wieder ein Stück Hoffnung da, das Spiel vielleicht doch noch einmal spannend zu machen. Leider ist es uns nach dem Seitenwechsel zunächst nicht gelungen, diesen Schwung mitzunehmen und Hamberge II erneut unter Druck zu setzen. Trotzdem sind wir drangeblieben und haben uns spät mit dem Treffer zum 3:4 noch einmal zurückgemeldet. In der Schlussphase haben wir dann natürlich alles nach vorne geworfen, um irgendwie noch den Ausgleich zu erzwingen. Dadurch haben wir hinten Räume geöffnet, die Hamberge II im Gegenzug zum 3:5 genutzt hat. Damit war die Partie endgültig entschieden. Am Ende müssen wir anerkennen, dass Hamberge II gerade in den entscheidenden Momenten die höhere Qualität und Konsequenz gezeigt hat. Gleichzeitig bin ich stolz darauf, wie meine Mannschaft mit diesem frühen Rückstand umgegangen ist. Wir haben uns zu keinem Zeitpunkt aufgegeben und selbst nach einem 0:4 noch einmal alles versucht, um in dieses Spiel zurückzukommen. Nach vier Siegen in Folge ist diese 3:5-Niederlage natürlich ärgerlich, aber gegen einen Gegner dieser Qualität auch kein Beinbruch. Entscheidend ist jetzt, dass wir die richtigen Schlüsse daraus ziehen und auswärts gegen TuS Lübeck wieder an unsere zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen.“

Der 11. Spieltag

ATSV Stockelsdorf III – AKM Lübeck 1:7
Krummesser SV II – Groß Grönau II 2:3
Eintracht Lübeck – SV Hamberge II 3:5
Sereetzer SV II – TuS Lübeck (ausgefallen)
SG Scharbeutz/Pönitz – FC Dornbreite II (3.11.)
VfL Vorwerk – SV Viktoria 08 II (15.4.)

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Die Tabelle

1.SV Hamberge II1037 : 1625
2.FC Dornbreite II930 : 925
3.AKM Lübeck1043 : 1724
4.SG Scharbeutz/​Pönitz824 : 1018
5.SV Eintracht Lübeck1130 : 3716
6.SV Dissau1030 : 2315
7.ATSV Stockelsdorf III1024 : 3215
8.Eintracht Groß Grönau II1024 : 2412
9.TuS Lübeck815 : 198
10.Sereetzer SV II924 : 376
11.Krummesser SV II819 : 336
12.VfL Vorwerk79 : 203
13.SV Viktoria 08 II88 : 400

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  • Fußball: Lobeca/Cedric Siefker
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