Anzeige
OH-Aktuell

Lübeck – Kaum eine Meldung kommt derzeit wieder an Corona vorbei. Das Virus hält nun wieder den Sport in Atem. Neben positiven COVID-19-Fällen, Absagen und steigender Zahlen machen sich inzwischen auch die Fußballer in den Kreisligen Süd-Ost und Süd Gedanken. In Reinfeld weiß man, wovon man spricht, denn die Preußen-Reserve durfte schon einmal in Quarantäne. Die Bedenken bei den Stormarnern gehen um.

Stodo könnte eine Peinlichkeit erleben

Beim ATSV Stockelsdorf läuten die Alarmglocken ebenfalls, doch nicht wegen der aktuellen Gesundheit, sondern weil man in den Abstiegsstrudel hineingezogen werden könnte. Gegen das Schlusslicht aus Schlutup kann man derzeit nur verlieren. Das weiß man am Herrengarten. Die Gastgeber lagen schon in der Vorwoche zweimal in Führung und könnten die Ostholsteiner so noch einmal überraschen.

- Anzeige -

Schlaue Dornbreiter geben Druck weiter

Ähnlich geht es vielleicht dem MTV Ahrensbök, denn mit fünf Siegen aus fünf Spielen, sind die Ostholsteiner der klare Favorit in Dornbreite. Da versucht man am Steinrader Damm noch tiefer zu stapeln als beim MTV und schiebt den Druck einfach an den Spitzenreiter weiter.

Alle Spiele, alle Stimmen zum 6. Spieltag in der Kreisliga Süd-Ost (24./25.10.2020)

TSV Pansdorf II – Türkischer SV (Sa., 16.30 Uhr)

Hendrik Block (Pansdorf): „Bisher bin ich mit dieser Woche sehr zufrieden. Montag haben wir ein gutes Training abgeliefert und uns vorgestern deutlich mit 6:0 gegen Schönwalde II im Pokal durchgesetzt. Gestern steht dann Regeneration auf dem Plan. Unser Gegner ist nicht mit der Mannschaft aus den letzten Jahren zu vergleichen. Neben hoher Qualität bei den Spielern, haben sie auch sehr engagierte Menschen drumherum, die den Verein wieder auf die Beine bringen wollen. Bisher scheint das auch zu gelingen und es wird ein sehr interessantes Spiel werden.“

Ender Ergin (TüSV): „Wir stehen vor einer schweren, aber nicht unlösbaren Aufgabe. Das Spiel wird auf Augenhöhe sein. Wir müssen schauen, dass wir Konstanz in unser Spiel bekommen und das auf den Platz bringen. Die Zuschauer dürfen sich auf ein ausgeglichenes Spiel freuen.“

FC Dornbreite II – MTV Ahrensbök (Sa., 18 Uhr)

Nico Westphal (Dornbreite): „Es geht weiter und wir haben den Tabellenführer zu Gast. Gerade die Offensive wird uns alles abverlangen. Sicherlich nicht der beste Zeitpunkt könnte man sagen. Somit liegt der Druck aber nicht bei uns und wir können befreit aufspielen. Punkte wird es nur über eine geschlossene Mannschaftsleistung geben.“

Shorty Bohnsack (Ahrensbök): „Am Wochenende treffen wir erneut auf eine Zweitvertretung einer Oberligamannschaft. Man darf gespannt sein, ob trotz der rapide steigenden Coronazahlen die Reserve tatkräftige Unterstützung erhält. Wir sind darauf gefasst, entsprechend motiviert und werden den Platz an der Spitze mit allen Mitteln versuchen zu verteidigen. Verzichten wird man auf Kevin Sager, Timon Kwiatkowski, Helmut Wilken (alle verletzt), Moritz Kunkel (Studium) A. Renzow (Dienst) Weitere Fragezeichen stehen hinter Maik Schönenberg, Nico Dreier (angeschlagen) und Marios Chatziou (Arbeit).“

TSV Kücknitz – Lübecker SC (So., 14 Uhr)

Florian Kornberger (Kücknitz): „Mit dem Lübecker SC haben wir am Wochenende nicht nur eine anspruchsvolle Aufgabe vor uns, sondern es gibt auch ein Wiedersehen mit ein paar ehemaligen Mitspielern die letzte Saison bis zum Corona-Stopp noch bei uns gekickt haben, aber vor dieser Saison entschieden haben ihre Buffer nun dort zu schnüren. Ein unangenehmer Gegner, der eine sehr ambitionierte Truppe zusammen hat und bisher mit nur einer Niederlage gut in die Saison gestartet ist. Wir sind aber gewillt ihnen die 90 Minuten am Roten Hahn so ungemütlich wie möglich zu gestalten und möglichst die drei Punkte bei uns zu behalten. Wie immer muss dafür über die gesamte Spielzeit eine gute Balance aus Ehrgeiz, Galligkeit und fußballerischer Leichtigkeit herrschen. Wir hoffen das wir genau das auf den Platz bekommen und das Spiel damit erfolgreich gestalten können.“

Mark Seemann (LSC): „Am Sonntag können wir mit breiter Brust nach Kücknitz fahren, nach zuletzt zwei Siegen ohne Gegentor wollen wir auch in Kücknitz gewinnen.Wir müssen es wieder mehr wollen als der Gegner und die richtige Einstellung auf den Platz bringen, dann bin ich sehr zuversichtlich, dass wir die drei Punkte mit nachhause nehmen. Wir können fast aus dem Vollen schöpfen, was bei unserem doch gut bestückten Kader heißt, dass wir sogar fünf Spieler aus dem Kader streichen müssen. Von alleine fehlen nur Sven Schydel (Rot-Sperre) Tim Mahnke (beruflich) und Lars Klein (Privat). So hat man als Trainer schöne Kopfschmerzen, aber da gibt es schlimmeres. Und die Jungs, die sich halt aufdrängen und im Training Gas geben, werden ihre Chance bekommen.“

Anzeige
AOK
Anzeige
Anzeige

TSV Schlutup – ATSV Stockelsdorf (So., 14 Uhr)

Thorsten Ender (Schlutup): „Der Kader sieht etwas besser aus als zuletzt und die Stimmung ist gut. Wenn wir in Abwehr noch etwas stabiler stehen, sind wir zuversichtlich, dass es Sonntag mit einem ersten Erfolgserlebnis klappen kann.“

Kambiz Tafazoli (Stockelsdorf): „Wir erwarten ein kampfbetontes Spiel, in dem beide sich nichts schenken werden. Wir werden explizit versuchen, die Fehler auszunutzen, die der Gegner uns eventuell gewährt und wollen selber kaum Fehler projizieren. Ein Sieg bedeutet für uns, wir können uns Luft nach unten verschaffen – mit einer Niederlage stecken wir tief im Abstiegskampf.“

Edmund Dalmeida (TuS Lübeck), Chistoph von Ohlen (TSV Kücknitz). Fotos: Lobeca/Michael Raasch

SV Azadi – TuS Lübeck (So., 14 Uhr)

Inan Akyol (Azadi): „Wir haben jetzt das dritte Heimspiel in der Liga. Das heißt die drei Punkte bleiben zuhause. Wir haben zuhause nichts zu verschenken. Wir können auf alle Spieler zugreifen. Wir Trainer haben die Qual der Wahl, aber genau das ist das Schöne am Fußball. Wir freuen uns auf das Spiel und sind bereit.“

Kevin Berens (TuS): „Das nächste Auswärtsspiel steht an und wir sind zu Gast in Buntekuh beim SV Azadi. Die Mannschaft steht nicht umsonst auf dem 2. Tabellenplatz, da sie eine sehr gute Qualität hat und starke Einzelspieler in ihren Reihen besitzt. Azadi zählt ohnehin als sehr heißer Titelanwärter. Es erwartet uns ein brutal schweres Auswärtsspiel, in dem wir an die Leistungsgrenzen gehen müssen, damit wir etwas Zählbares mitnehmen können.“

Fortuna St. Jürgen – Preußen Reinfeld II (So., 15.20 Uhr)

Andre Meese (Fortuna): „Nach zuletzt zwei Auswärtsspielen freuen wir uns am Sonntag wieder auf unserem Platz spielen zu können. Dementsprechend haben wir die Trainingseinheiten unter der Woche auch intensiv genutzt, um unser Spiel wieder aufziehen zu können. Am Sonntag müssen wir auf jeden Fall von der ersten Sekunde an fokussiert sein und als geschlossene Einheit auftreten und versuchen die Fehlerquote zu minimieren sowie unsere Torchancen wieder zielgerichteter zu Ende spielen. Der Gegner wird uns dabei sicherlich vor einige Aufgaben stellen. Dennoch sind die Jungs voller Tatendrang diese Herausforderungen anzunehmen.“

Stefan Gruner (Reinfeld): „Die Angst vor Corona und die Folgen bestimmen diese Woche unser Training. Ein normales Training war daher nicht möglich. Hinzu kommen noch rund zehn verletzte Spieler. Daher gehen wir mit gemischten Gefühlen an das anstehende Spiel heran.“

Die Tabelle

1. MTV Ahrensbök519 : 715
2. SV Azadi Lübeck520 : 813
3. SV Fortuna St. Jürgen517 : 1210
4. Lübecker SC57 : 78
5. Türkischer SV518 : 67
6. TuS Lübeck519 : 177
7. SV Preußen 09 Reinfeld II412 : 116
8. TSV Pansdorf II58 : 86
9. TSV Kücknitz59 : 146
10. ATSV Stockelsdorf57 : 114
11. FC Dornbreite II47 : 171
12. TSV Schlutup58 : 330

Weiter zur Kreisliga Süd auf der nächsten Seite