Pönitz Chef-Trainer Christian Born
Foto: Lobeca/Schlikis
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Lübeck – Der 4. Spieltag manifestierte erneut die Vormachtstellung der Phönix-Reserve. Auch die SVG Pönitz konnte die Erfolgsserie der Adlerträger am Sonntag nicht stoppen. Der SC Rapid hingegen arbeitet sich durch den Erfolg gegen den TSV Gremersdorf weiter nach oben. Der TSV Lensahn errang durch den Sieg gegen die SG Bad Schwartau die ersten Punkte, die den Gästen immer noch fehlen.

Die Stimmen nach den Spielen:

SC Rapid Lübeck – TSV Gremersdorf 2:0 (1:0)

Christian Arp (Rapid): „Das 2:0 geht in Ordnung. Defensiv standen wir erneut sehr gut, wobei ich heute mal die beiden Mittelfeldstrategen Rivera und Kreutzfeld hervorheben möchte. Das ist schon überragend, was die beiden in letzter Zeit ackern. Wir sind personell momentan zwar gebeutelt, aber wir kämpfen uns da raus und ich kann mich auf jeden aus dem Kader von der Einstellung her verlassen. Das beruhigt und macht Mut für die nächsten Wochen.“

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Sven Puls (Gremersdorf): „Geschlossene Mannschaftsleistung, das war von Anfang bis Ende nichts. Glückwunsch an Rapid.“

TSV Lensahn – SG Bad Schwartau 4:2 (1:1)

Christian Ippig (Lensahn): „Überglücklich. In der 2. Halbzeit haben die Jungs sich das verdient. Den Druck hat man den Jungs angemerkt und in der 1. Halbzeit war es ein zerfahrenes Spiel. Schwartau hätte auch höher in Führung gehen können. Aber wir sind gut aus der Kabine gekommen. Toll dann, wie die Jungs den sofortigen Ausgleich zum 2:2 weggesteckt und weitergemacht haben. Meine Stimme ist am Ende, aber ich bin wie gesagt überglücklich.“

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Alexander Weiß (Bad Schwartau): „In Lensahn 2:4 verloren, ein Fakt. Dass wir Chancen für zwei Spiele haben, am Ende belanglos. Dass wir über 90 Minuten den besseren Fußball gespielt haben, am Ende vollkommen uninteressant. Dass wir in der Defensive zwei Komplettaussetzer haben, am Ende fatal, auf Grund der ungenügenden Chancenauswertung. Dass Lensahn aus ihren Möglichkeiten vier Tore machen, am Ende unfassbar, aber absolut spielentscheidend. Wenn all das oder ähnliches einmal oder zweimal passiert, kann man sicherlich die Mannschaft oder den einzelnen in die Pflicht nehmen. Aber den Kader habe ich unter den gegebenen Möglichkeiten zusammengestellt, die Trainingsinhalte habe ich vermittelt und die taktische Grundausrichtung gebe ich vor. Also bin ich in der Hauptverantwortung. Und genau aus diesem Grund muss man auch den gesamten bisherigen Saisonzeitraum, mit einer alles anderen als zufriedenstellenden Vorbereitung, betrachten und sich als Trainer hinterfragen. Und dann die richtigen und notwendigen Rückschlüsse und auch Konsequenzen ziehen.“

1. FC Phönix Lübeck II – SVG Pönitz 5:2 (4:1)

Martin Wagner (Pönitz): „Das Spiel haben wir heute in der 1. Halbzeit verloren. Wir waren nicht präsent genug, haben die Zweikämpfe nicht angenommen und individuelle Fehler in der Defensive gemacht. Phönix hat die ersten 45 Minuten komplett dominiert. Mit der 2. Hälfte kann man zufrieden sein. Wir waren dem 4:3 näher, als Phönix dem 5:2. Wir haben uns gute Chancen heraus gespielt, wurden aber nicht belohnt. Machen wir das dritte Tor, bekommen wir bestimmt nochmal extra Motivation. Leider sollte es nicht sein. Phönix hat somit verdient gewonnen.“

Der 4. Spieltag

TSV Eintracht Groß Grönau – VfL Vorwerk 8:2
SG Sarau/Bosau – SV Hamberge 2:0
SC Rapid Lübeck – TSV Gremersdorf 2:0
TSV Lensahn – SG Bad Schwartau 4:2
1. FC Phönix Lübeck II – SVG Pönitz 5:2
TSV Neustadt spielfrei

Die Tabelle

1.1. FC Phönix Lübeck II423 : 412
2.TSV Eintracht Groß Grönau315 : 59
3.SVG Pönitz411 : 97
4.SC Rapid Lübeck47 : 67
5.VfL Vorwerk49 : 107
6.SG Sarau/​Bosau37 : 46
7.TSV Neustadt34 : 94
8.TSV Lensahn34 : 83
9.TSV Gremersdorf45 : 103
10.SV Hamberge43 : 90
11.SG Bad Schwartau44 : 180

Bildquellen

  • Pönitz-Cheftrainer Christian Born: Foto: Lobeca/Schlikis
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