Erik Schameitke (FC Schönberg 95). Foto: Jens Upahl
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Brillen Becker

Schönberg – Zweieinhalb Spielzeiten ist es her, da maß sich der FC Schönberg 95 noch in der Regionalliga mit Clubs wie BFC Dynamo, Energie Cottbus oder FC Carl Zeiss Jena. Für die Stadt mit knapp 5.000 Einwohnern ein weiterer Imagegewinn. Das MDR-Fernsehen war sehr oft zu Gast und die Beachtung stieg seitdem.

FC 95: einfach symphatisch

Sympathisch kam man rüber und baute sich auch in der Region ein sehr gutes Standing auf. Zwei Jahre spielten die „Maurine-Kicker“, wie man sie nennt, in der vierthöchsten Klasse der Republik, Sportlich schaffte man den Klassenerhalt, doch der Hauptsponsor zog sich zurück. Der Rückzug war also ein Muss. Doch seitdem ist man bei den Nordwestmecklenburgern noch enger zusammengerückt und vor allem behielt man die geschaffenen Strukturen aufrecht – allerdings in der Landesliga.

Ziel: Aufstieg

Nach zwei verpassten Aufstiegen mit Platz drei und zwei nacheinander, stehen die Schönberger zur Winterpause in der Tabelle ganz oben, haben dabei zwölf Punkte Vorsprung. Zumindest der Aufstieg in die Verbandsliga, der höchsten Klasse des Landes Mecklenburg-Vorpommern, ist in Blickweite. Und das ist auch das Ziel.

Meier und Nagel kennen den Gegner

Zum dritten Mal nimmt der FC 95 nun am SKANBO-Wintercup teil – gewonnen hat man den Pokal noch nie. Ein neuer Anlauf wird im Halbfinale am Dienstag, 28. Januar um 19.30 Uhr in Schönberg gegen den „ewigen“ Gegner TSV Schlutup genommen. Schon jeweils in den beiden Auflagen des Turniers standen sich beide Clubs gegenüber. Die Bilanz ist dabei ausgeglichen. Einmal gewannen die Schlutuper (7:2) und einmal die Maurine-Kicker (5:2). Zwei aktuelle Schönberger trafen dabei immer, denn sie waren auch für den TSV dabei. Marcel-Sven Meier und Marcel Nagel. Meier traf dabei viermal für Schlutup, Nagel zweimal für die Lübecker und einmal für die Nordwestmecklenburger. Es ist also ein Wiedersehen mit Familie und Freunden…

„Wir haben sehr viel Spaß…“

Die aktuelle Situation bei den 95ern sieht gut aus. Kapitän Erik Schameitke sagt dazu bei HL-SPORTS: „Erstmal stehen wir vollkommen zu Recht an der Spitze der Tabelle. Den Grundstein haben wir in meinen Augen in der vergangenen Saison gelegt. In der letzten Saison haben wir uns gefunden und eingespielt. Wir sind als Mannschaft zusammengeblieben und haben uns punktuell verstärkt. Und das zeigen wir in dieser Saison von Woche zu Woche. Der Hauptgrund warum wir da oben stehen ist eine homogene Truppe. Wir haben sehr viel Spaß auf und neben dem Platz. Das ist immer wichtig, um im Sport erfolgreich zu sein. Und nicht zu vergessen ist das klasse Umfeld, was wir in Schönberg vorfinden, super Rahmenbedingungen um erfolgreich Fußball zu spielen.“

Thomas Manthey und Jan Pekrun bilden auch in Zukunft das Trainerteam des FC Schönberg 95Der FC Schönberg 95 stellt…

Gepostet von FC Schönberg 95 am Dienstag, 14. Januar 2020

Seit Jahren mit exzellenter Arbeit

Diese Bedingungen haben Rudolf-Hartmann-Straße Gründe. Die liegen zum einem im gesamten Vorstand. Mit Sven Wittfot, als Sportlichen Leiter, ist ein bodenständiger Fußball-Experte mit viel Erfahrung seit Jahren dabei. Vereinspräsident Wilfried Rohloff gilt ebenso als Profi auf dem Gebiet. Dazu kommen noch Patrick König und viele andere Menschen, die beim FC 95 all ihr Herzblut hineinstecken. Zum anderen hat man mit Thomas Manthey als Chef- und Jan Pekrun als Co-Trainer zwei echte Typen für das Team dabei, die genau wissen, was sie tun. Beide verlängerten im Übrigen gerade erst ihre Verträge vorzeitig. Das spricht eben auch für den FC Schönberg 95.

„Gas geben“

Kapitän Schameitke kann nicht meckern und ist voller Tatendrang. „Unser Ziel ist immer noch ganz klar der Aufstieg in die Verbandsliga. Wir wollen jetzt in der Wintervorbereitung wieder Gas geben und an das erfolgreiche Jahr 2019 ansetzen. Wir werden weiterhin von Spiel zu Spiel denken und werden versuchen jedes Spiel als Sieger zu beenden. Und wenn jeder Spieler an sein Leistungslimit kommt und drüber hinaus geht wird es verdammt schwer uns zu schlagen“, sagt er. Man ist also wieder auf dem Weg zurück nach oben.

Vorfreude auf SKANBO-Wintercup

Auf den SKANBO-Wintercup freut er sich: „Das Besondere an diesem Vorbereitungsturnier ist, dass wir für einen guten Zweck spielen. Und wenn man das mit einem sportlichen Wettkampf verbinden kann dann ist sowas einfach klasse. Jeder Fußballer liebt Wettkämpfe. Wir wollen natürlich versuchen den SKANBO-Cup 2020 gewinnen. Es stehen zwei Spiele an und wir wollen natürlich zwei Siege einfahren. Ich wünsche allen Teilnehmern einen erfolgreichen und vor allem verletzungsfreien SKANBO-Cup 2020“, wünscht er sich.

Für den guten Zweck

Den guten Zweck, den er anspricht, ist der Verein „Kinder auf Schmetterlingsflügeln“ – einem Hospizverein, der Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in ihrer Trauer unterstützt, wenn sie in ihrer Familie schwerer Krankheit und Tod begegnen.

Das Turnier

Am Dienstag, 28. Januar empfängt der FC Schönberg 95 den TSV Schlutup an der Maurine zum ersten Halbfinale. Anstoß dieser Partie ist um 19.30 Uhr. Das zweite Halbfinale wird am Travemünder Rugwisch ausgetragen, wo die Montekicker am Donnerstag, 30. Januar um 19.30 Uhr auf den Eichholzer SV treffen. Die Sieger und die Verlierer beider Partien treffen am Sonnabend, 1. Februar auf der Sportanlagen Guerickestraße in Eichholz aufeinander – um 13.45 Uhr geht es zwischen den Verlierern der beiden Halbfinals um den dritten Platz, bevor um 15.45 Uhr das Finale um den SKANBO-Wintercup 2020 angepfiffen wird.

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