
Lübeck – Am Mittwoch fand noch ein Nachholspiel in der Verbandsliga Süd statt. Die S.I.G. Elmenhorst unterlag nach 2:1-Führung durch Rau (17.) und Gaus (70.) bei einem Gegentor von Begna (44.) noch durch einen Doppelpack von Al Ali (72., 80., EM) noch gegen GW Siebenbäumen.
Weiter geht es nun schon am Freitagabend, an dem drei Begegnungen ausgetragen werden, in die sowohl die beiden Spitzenteams als auch drei Kellerteams involviert sind. Tabellenführer SV Azadî tritt bei der SG Elmenhorst/Tremsbüttel an, die immer noch die Chance hat, den Relegationsplatz zu verlassen. Schwerer wird die Aufgabe sicherlich für den Türkischen SV beim FC Ahrensburg, die Gäste können nur auf Sieg spielen. Das absolute Kellerduell führt den VfL Oldesloe und die SG Oering-Seth zusammen, für beide Teams wird die Luft immer dünner.
Am Sonnabend hat der SV Hamberge Eintracht Groß Grönau zu Gast und will den aktuellen Tabellenplatz mindestens festigen. Im Duell zweier Tabellennachbarn trifft der MTV Ahrensbök auf den Sereetzer SV. Beide müssen aufpassen, nicht weiter in Richtung Abstiegszone abzurutschen.
Der Sonntag führt den SSV Güster und den Büchen-Siebeneichener SV zu einem Duell im Lauenburgischen zusammen. Wieder zurück in die Erfolgsspur möchte der TSV Trittau, der es mit GW Siebenbäumen zu tun bekommt. S.I.G. Elmenhorst hat aus dem Hinspiel noch Rechnungen mit dem SV Schackendorf offen und hofft auswärts auf Revanche.
Die Stimme nach dem Spiel
S.I.G. Elmenhorst – GW Siebenbäumen 2:3 (1:1)
Bastian Olböter (Elmenhorst): „Wir haben insgesamt kein gutes Spiel gemacht und uns das Leben durch eigene Fehler unnötig schwer gemacht. Defensiv standen wir zwar phasenweise stabil und gehen auch halbwegs verdient in Führung, danach haben wir aber zu einfache Gegentore kassiert und zu wenig Ruhe in unser Spiel bekommen. Der Platz hat das Spiel sicherlich nicht einfacher gemacht, trotzdem haben wir nicht die Leistung auf den Platz gebracht, die wir uns vorgenommen hatten. Am Ende müssen wir uns an die eigene Nase fassen, weil wir uns heute zu oft selbst im Weg gestanden haben.“
Die Stimmen vor den Spielen
VfL Oldesloe – SG Oering-Seth (Fr., 19.30 Uhr)
Marco Urban (Oldesloe): „Nach den letzten beiden enttäuschenden Auftritten, wollen wir endlich wieder ein anderes Gesicht zeigen! Die Einstellung zum Fußball muss einfach stimmen, jeder muss wissen worum es geht, klar wird es immer enger und immer unrealistischer, aber noch ist vieles möglich!“
Harjas Ahluwalia (Oering-Seth): „Am Freitagabend spielen wir auswärts beim VfL Oldesloe. Uns erwartet das nächste Kellerduell. Nachdem wir uns bereits in der Vorwoche in der ersten Halbzeit ergeben haben und uns haben daher spielen lassen, stehen alle in der Pflicht mit einem komplett anderen Gesicht aufzutreten. Wir sind auf den VfL vorbereitet und nehmen das Abschlusstraining mit ins Spiel. Jedem muss klar sein, was hier auf dem Spiel steht. Der Charakter der Mannschaft ist gefragt.“
Elmenhorst/Tremsbüttel – SV Azadî Lübeck (Fr., 19.30 Uhr)
Michal Ratajczak (Elmenhorst/Tremsbüttel): „Am Freitag steht für uns das vermeintlich leichteste Spiel der Saison an. Die Rollen sind klar verteilt, und der Druck lastet nicht auf unseren Schultern. Dennoch werden wir alles daran setzen, den Gegner zu fordern und ihm das Spiel so schwer wie möglich zu machen. Mit vollem Einsatz und Kampfgeist wollen wir versuchen, was zählbares mitzunehmen.“
Niwar Jasim (Azadî): „Trotz der aktuellen Situation mit einigen verletzten und kranken Spielern stellen wir eine schlagkräftige Mannschaft, die in Tremsbüttel unbedingt die drei Punkte mit nach Hause nehmen will. Wir haben unter der Woche unsere Hausaufgaben gemacht und wollen das auch auf dem Platz zeigen. Die Jungs sind heiß und bereit für das Spiel.“
FC Ahrensburg – Türkischer SV (Fr., 20 Uhr)
Sebastiao Mankumbani (Ahrensburg): „Am Freitag empfangen wir mit dem Türkischen SV einen sehr starken Gegner, der zuletzt überzeugende Ergebnisse erzielt hat und einige sehr gute Spieler in seinen Reihen besitzt. Wir hingegen agieren in dieser Saison sehr unkonstant mit einem ständigen Auf und Ab, was wir an diesem Tag deutlich besser machen müssen, wenn wir nicht untergehen wollen. Zeigen wir ein ähnliches Gesicht wie am 24. Spieltag gegen das Schlusslicht SG Oering-Seth, als wir verdient mit 2:4 verloren haben, droht uns ein blaues Wunder. In dieser Woche haben wir sehr intensiv daran gearbeitet, unsere defensiven Defizite zu verbessern und die angesprochenen Punkte immer wieder klar herausgestellt. Am Ende wird sich zeigen, welches Gesicht wir am Freitag präsentieren werden. Mut macht uns, dass uns Freitagabend-Spiele in der Regel liegen und wir uns besonders auf unserem Stormarnplatz wohlfühlen, auf dem wir jeden Gegner schlagen können. Die Pause über die Ostertage hat uns gutgetan, daher gibt es keine Ausreden und wir freuen uns auf das Duell, mit dem festen Willen die Punkte in Ahrensburg zu behalten.“
Ismail Öztürk (Türkischer SV): „Auswärts gegen Ahrensburg steht für uns ein weiteres Finale an. Wir haben am Dienstag und Donnerstag entsprechend trainiert und wissen genau, wie wichtig dieses Spiel ist. Ahrensburg ist eine sehr gute Mannschaft, die jedem Gegner in der Liga große Schwierigkeiten bereiten kann. Für uns zählt in den letzten Wochen jedoch unabhängig vom Gegner nur eines: der Sieg.“
SV Hamberge – Eintr. Groß Grönau (Sa., 13.30 Uhr)
Kambiz Tafazoli (Hamberge): „Mit Grönau erwartet uns ein Gegner, der uns schon im Hinspiel alles abverlangt hat. Vor allem in der ersten Halbzeit haben sie uns vor große Probleme gestellt. Am Ende konnten wir zwar mit 3:2 gewinnen, aber es war ein hartes Stück Arbeit. Genau darauf stellen wir uns auch diesmal ein. Wir erwarten eine mutige Grönauer Mannschaft, die nach vorne spielen will und insbesondere über ihre schnellen Außen gefährlich wird. Das gilt es für uns zu kontrollieren und bestmöglich zu unterbinden. Gleichzeitig wollen wir unser eigenes Spiel durchziehen. Wir wollen fokussiert auftreten, unsere Abläufe sauber umsetzen und die Punkte zuhause behalten.“
Philipp Polzin (Groß Grönau): „Am Samstag steht das nächste Auswärtsspiel in Hamberge an. Trotz eines leicht geschwächten Kaders ist für uns klar: Nur gemeinsam als Team können wir den nächsten Schritt machen und die nächsten drei Punkte holen.
Hamberge hat in den vergangenen Wochen starke Leistungen gezeigt, aber auch wir konnten zuletzt überzeugen. Am Ende gilt jedoch wie immer: Jedes Spiel muss erst einmal gespielt werden. Ich freue mich auf Samstag – und darauf, auch einige bekannte Gesichter wiederzusehen.“
MTV Ahrensbök – Sereetzer SV (Sa., 14 Uhr)
Jan-Hendrik Alpen (Ahrensbök): „Am Samstag geht es auf heimischem Platz gegen den Sereetzer SV. Uns ist bewusst, dass es keine leichte Aufgabe wird, denn der Gegner bringt spielerische Qualität mit. Entscheidend wird sein, von Beginn an wach zu sein und die sich bietenden Chancen konsequent zu nutzen. Wenn wir unsere Leistung auf den Platz bringen, haben wir die Möglichkeit, das Spiel in unsere Richtung zu lenken. Unser Ziel ist es, die drei Punkte in Ahrensbök zu behalten.“
André Frese (Sereetz): „Nach der Niederlage in Schackendorf, wollen wir eine Reaktion in Ahrensbök zeigen. Wir haben eine gute Trainingswoche, was Beteiligung und Qualität angeht, hinter uns und können am Wochenende auf einen breiteren Kader als zuletzt zurückgreifen.“
SSV Güster – Büchen-Siebeneichen (So., 14 Uhr)
Knud Kapschitzki (Güster): „Unser Lazarett lichtet sich leider nicht, wir geben alles, eine schlagfertige Truppe aufs Feld zu stellen.“
Matthias Räck (Büchen-Siebeneichen): „Für mich ist Güster der Favorit. Sie sind eine sehr erfahrene Mannschaft mit sehr guten Fussballern. Im Hinspiel hatten wir Güster am Rande einer Niederlage, leider nur am Rande. Ich denke, dass es ein intensives Spiel wird. Es ist schließlich ein echtes Derby und jeder will Derbys gewinnen.“
TSV Trittau – GW Siebenbäumen (So., 15 Uhr)
Niels Gehrken (Trittau): „Obwohl wir gerade nicht unsere erfolgreichste Phase in der Saison haben, hatten wir diese Woche die beste Trainingsbeteiligung. Die Mannschaft hat gut gearbeitet und ist gut vorbereitet auf das schwere Spiel am Sonntag gegen einen Gegner, der gerade am Mittwoch mit dem Sieg in Elmenhorst wieder bewiesen hat, dass er mit allen Mitteln gegen den Abstieg kämpft. Wir freuen uns auf unser Heimspiel und wollen endlich wieder drei Punkte einfahren!“
SV Schackendorf – S.I.G. Elmenhorst (So., 15 Uhr)
Bastian Olböter (Elmenhorst): „Schackendorf hat im Hinspiel die unsportlichsten Aktionen gebracht, die viele von uns je miterlebt haben. Wir alle haben seit September Bock auf eine Revanche und sind hoch motiviert. Die Punkte nehmen wir mit nach Elmenhorst. Viel mehr gibt es nicht zu sagen!“
Der 25. Spieltag (10. – 12.4.)
VfL Oldesloe – SG Oering-Seth (Fr., 19.30 Uhr)
Elmenhorst/Tremsbüttel – SV Azadî Lübeck
FC Ahrensburg – Türkischer SV (20 Uhr)
SV Hamberge – Eintr. Groß Grönau (Sa., 13.30 Uhr)
MTV Ahrensbök – Sereetzer SV (14 Uhr)
SSV Güster – Büchen-Siebeneichen (So., 14 Uhr)
TSV Trittau – GW Siebenbäumen (15 Uhr)
SV Schackendorf – S.I.G. Elmenhorst
Die Tabelle
| 1. | SV Azadi Lübeck | 23 | 135 : 32 | 66 |
| 2. | Türkischer SV | 23 | 81 : 35 | 52 |
| 3. | SV Hamberge | 24 | 65 : 38 | 52 |
| 4. | TSV Trittau | 23 | 62 : 35 | 49 |
| 5. | S.I.G. Elmenhorst | 23 | 64 : 51 | 42 |
| 6. | FC Ahrensburg | 24 | 67 : 60 | 36 |
| 7. | Eintr. Groß Grönau | 24 | 62 : 67 | 34 |
| 8. | SSV Güster | 21 | 43 : 44 | 32 |
| 9. | Büchen-Siebeneichen | 24 | 47 : 66 | 30 |
| 10. | SV Schackendorf | 22 | 57 : 61 | 27 |
| 11. | MTV Ahrensbök | 23 | 49 : 78 | 25 |
| 12. | Sereetzer SV | 23 | 51 : 64 | 24 |
| 13. | Elmenhorst/Tremsbüttel | 21 | 38 : 66 | 20 |
| 14. | GW Siebenbäumen | 23 | 38 : 63 | 15 |
| 15. | VfL Oldesloe | 24 | 36 : 73 | 15 |
| 16. | SG Oering-Seth | 23 | 33 : 95 | 11 |








