Auswärtsbrett zum Rückrundenstart – Lazarett-Sorgen beim FC St. Pauli

Heimstarker BVB wartet auf Kiezkicker

Hauke Wahl (FC St. Pauli) im Zweikampf mit Dortmunds Karim Adeyemi. Foto: Lobeca/Henning Rohlfs

Dortmund – Keine 24 Stunden nach der bitteren Niederlage in Wolfsburg richtete sich beim FC St. Pauli der Fokus bereits wieder nach vorn. Am Millerntor sprach Cheftrainer Alexander Blessin über die Lehren aus dem 1:2 und die Vorbereitung auf das schwere Auswärtsspiel beim BVB.

Mittelfeld-Duo steht auf der Kippe

Personell gibt es vorsichtigen Optimismus: Größere Verletzungssorgen seien nach der Partie in Wolfsburg nicht hinzugekommen. „Wir haben direkt regeneriert, aktuell deutet nichts auf ein ernstes Problem hin“, erklärte Blessin. Hoffnung besteht vor allem bei Connor Metcalfe, während Danel Sinani wohl erst in Richtung Derby wieder eine Option wird. Das späte Gegentor gegen den VfL war erneut ein Nackenschlag – doch von einem grundsätzlichen Qualitätsproblem will Blessin nichts wissen. Vielmehr spricht der Coach von einem Reifeprozess: „Es waren mehrere kleine Fehler hintereinander, die sofort bestraft wurden. Das ist bitter, weil wir sehr viel investiert haben. Aber es sind nicht immer die gleichen Fehler – deshalb bin ich überzeugt, dass wir das abstellen können.“

Klarer Matchplan

Ein positives Beispiel aus Wolfsburg war für Blessin Eric Smith, der im Mittelfeld für Stabilität sorgte. „Seine Ballsicherheit hat uns gutgetan, im Verbund mit Sands und Fujita hat das gepasst“, lobte der Trainer, wies aber auch auf den hohen Aufwand hin, den diese Rolle verlangt: „Am Ende haben die Körner gefehlt – da müssen wir schauen, wie wir ihn einsetzen.“ Mit Blick auf Dortmund ist die Marschroute klar: Konzentration, Klarheit und Leidensfähigkeit über die komplette Spielzeit. „Wir müssen dahin kommen, dass wir nicht nur gute Leistungen zeigen, sondern auch punkten – egal wie“, so Blessin. Die Fehlerquote müsse runter, die Wachsamkeit über 90 Minuten hoch. Denn in Dortmund gilt mehr denn je: Jeder kleine Moment der Unachtsamkeit kann den Unterschied machen.

Der 18. Spieltag (16.-18.1.)

Bremen – Frankfurt (Fr., 20.30 Uhr)
Dortmund – St. Pauli (Sa., 15.30 Uhr)
Wolfsburg – Heidenheim
Hoffenheim – Leverkusen
Köln – Mainz
Hamburg – Mönchengladbach
Leipzig – München (18.30 Uhr)
Stuttgart – Berlin (So., 15.30 Uhr)
Augsburg – Freiburg (17.30 Uhr)

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