Trainer Florian Kohfeldt (Werder Bremen) glaubt an seine Jungs. Foto: Fishing4/Krause

Heidenheim – Am Montagabend um 20.30 Uhr geht es im Rückspiel der Relegation zwischen Zweitligist 1. FC Heidenheim und Bundesligist SV Werder Bremen um die Wurst. Es entscheidet sich endgültig, wer den letzten freien Platz in der Bundesliga in der neuen Saison einnimmt.

Das größte Spiel der Vereinsgeschichte

Heidenheims Trainer Frank Schmidt kann personell aus dem Vollen schöpfen. Alle Spieler sind fit. Schmidt will sich nicht an die Werder-Spielweise anpassen sondern wie im Hinspiel sein Spiel durchziehen. Für ihn ist Werder weiter der Favorit, sieht sein Team aber nicht chancenlos. Im Hinspiel sollte ein Ergebnis erzielt werden, dass alle Chancen für das Rückspiel offen lässt. Das ist aus Sicht der Heidenheimer erreicht worden. Jetzt wollen sie mehr. Schmidt: „Das ist das größte Spiel der Vereinsgeschichte.“

Spieler kennen Drucksituationen

Auch der SV Werder kann mit fast gleichem Personal in das Rückspiel gehen. Kapitän Niklas Moisander fehlt zwar nach seiner Gelb-Roten Karte aus dem Hinspiel, dafür ist Kevin Vogt wieder mit dabei. Alle anderen Spieler sind fit. Das Hinspiel ist aufgearbeitet, die taktischen Fehler sind bekannt. Trainer Florian Kohfeldt sieht seine Jungs nervenstark genug, da viele erfahrene Spieler dabei sind, die Drucksituationen kennen. Außerdem fühlt sich sein Team in der Fremde in dieser Saison offensichtlich wohler, zudem reicht den Grün-Weißen schon ein Unentschieden mit Toren. Deshalb wird man sich sicher nicht hinten rein stellen, sondern auf jeden Fall versuchen ein Auswärtstor zu erzielen.