Rapid-Chefcoach Christian Arp, Nauzad Hassan, Serdar Hassan, Maximilian Hamann und Co-Trainer Rene Sternberg. Foto: oH

Lübeck – Einen überraschenden Wechsel wird es zur neuen Saison geben. Nauzad Hassan verlässt als Trainer den Kreisligisten SC Buntekuh nach zwei Jahren und schließt sich als Spieler dem SC Rapid an. „Beide Seiten waren zufrieden, auch dankbar für die Zeit und das Erreichte beim SC Buntekuh. Alles geht gut auseinander und keiner ist dem anderen böse. Es war für mich auch wichtig, den Verbandsliga-Fußball wieder zu schmecken. Auch in Anbetracht, dass ich meinen Trainerschein machen möchte, kann ich viele Erfahrungen sammeln. Ich habe bisher auch nur für den VfB Lübeck und SC Buntekuh gespielt. Es ist ein neuer Abschnitt für mich“, sagt der 24-Jährige bei HL-SPORTS, der mit seiner aktuellen Mannschaft auf Rang vier in der Tabelle steht.

Alle guten Dinge sind drei

Neben Nauzad Hassan werden auch sein Bruder Serdar (23) und Maximilian Hamann (24) vom Koggenweg an den Kasernenbrink wechseln.

Fitnesskaufmann Hamann hat in der Jugend bei Heiligenstedten gespielt und es dort damals bis in die Landesauswahl geschafft. Nach einer Fußballpause hat er bei Buntekuh wieder angefangen und bisher 20 Tore in der Liga erzielt.

„Serdar kennen wir aus der vorletzten Saison, als er noch die Schuhe für uns geschnürt hat. Er gilt als schneller eins gegen eins-Spezialist mit ausgeprägter Technik und ist durch die Geburt seines Kindes sicherlich gelassener geworden. Nauzad ist in der Jugend bei Eichede und VfB groß geworden, war vor der Buntekuh-Zeit im Herrenbereich für VfB Lübeck II aktiv und wird durch seine vergangene Spielertrainertätigkeit sicherlich auch im taktischen Bereich auf dem Platz für Stabilität sorgen“, sagt Chefcoach Christian Arp. Zudem ist Co-Trainer Rene Sternberg maßgeblich an den Wechseln beteiligt gewesen. „Sterni macht viel für den Verein und unsere Mannschaft und das geht manchmal etwas unter. Genauso wie Martin Armbruster, der unwahrscheinlich viel für den Verein tut und diesbezüglich 24/7 immer ein offenes Ohr hat“, so Arp.

Neue Wege

So hat Sternberg sich in der aktuellen fußballlosen Zeit um das Thema Social Media gekümmert und zusammen mit einem Spieler einen Instagram-Kanal eröffnet. „Wir wollen mit der Zeit gehen und viele jüngere schauen eher dort hinein, als bei anderen Plattformen. Das ist gut für unsere Außenwirkung“, sagt er.

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