Torsten Karstens (Platzwart des VfB Lübeck) hatte Besuch von Dirk Bremser. Foto: oH

Lübeck – Am Donnerstag (23.1.) kommt der Hamburger SV nach Lübeck. Das ist nun fix! Der Zweitligist testet zum letzten Mal vor dem Punkspiel gegen den 1. FC Nürnberg (30.1.) beim VfB Lübeck. Anpfiff ist um 18.30 Uhr.

Plausch mit Lübecks Platzwart

Am Dienstag überzeugte sich Hamburgs Co-Trainer Dirk Bremser höchstpersönlich vom Zustand des Rasens im Stadion Lohmühle. Der Daumen ging hoch. Es kann gespielt werden. Der 54-Jährige nutzte den Besuch zum Plausch bei einem Käffchen mit VfB-Platzwart Torsten Karstens. Bremser spielte selbst für die Grün-Weißen und war Chefcoach und Co-Trainer beim Regionalligisten. In dieser Zeit lernte er auch Dieter Hecking kennen. Seitdem sind die beiden „unzertrennlich“. Die Gelegenheit kam gut und Bremser signierte noch ein altes VfB-Trikot mit der Nummer 30. Ein Greenkeeper der Rothosen war ebenfalls dabei. „Nicht perfekt, aber man kann spielen“, war das Ergebnis. Karstens arbeitet unermüdlich am Zustand des Stadionrasens – keine leichte Aufgabe bei dem Wetter…

HSV-Co-Trainer Dirk Bremser signiert sein altes VfB-Trikot. Foto: oH

Mit „voller Kapelle“ zum Regionalligisten

Der HSV wird voraussichtlich mit „voller Kapelle“ in Lübeck erscheinen. Bis auf die beiden Verletzten Jairo Samperio und Martin Harnik (beide Muskelfaserriss) sollten alle an Bord sein. Auch Aaron Hunt könnte auflaufen. Der Kapitän ist für den Test bei dem Regionalligisten eingeplant. Eng wird es für ihn auf jeden Fall. „Ersatzmann“ Louis Schaub (kam im Winter vom 1. FC Köln) hinterließ einen sehr guten Eindruck.

Das Problem im Angriff

Im Sturmzentrum probierte Hecking es zuletzt mit Bakery Jatta, weil neben Harnik Lukas Hinterseer im Trainingslager nur bedingt einsetzbar war. Auch hier könnte es noch zu einem Transfer auf der Habenseite der Hamburger kommen. Robert Bozenik (MSK Zilina). Nach Medienberichten ist sich der 20-Jährige mit dem HSV einig. Die Ablösesumme ist womöglich noch das Problem. Sportvorstand Jonas Boldt möchte 3 Millionen Euro ausgeben, der slowakische Verein, bei dem Bozenik noch unter Vertrag steht, möchte allerdings 5 Millionen Euro haben. Zudem soll sich ZSKA Moskau ins Spiel gebracht haben, die den Stürmer nun ebenfalls haben wollen. Sollte es klappen, sind die Tage für Bobby Wood wohl endgültig gezählt. Der US-Stürmer bekommt einfach keinen Boden unter den Füßen, wurde zuletzt nicht einmal mehr beim Testspiel in Basel (2:0) eingesetzt. Ein Interessenten für Wood, für eine mögliche Abgabe, gibt es nicht.

5.000 Fans erwartet

Nach dem Trainingslager der Rothosen in der vergangenen Woche gab Hecking der Mannschaft zwei Tage frei. Am Mittwoch stehen eine Vormittags- und eine Nachmittagseinheit auf dem Plan. Vor dem Anpfiff am Donnerstag beim VfB Lübeck (18.30 Uhr) bittet der Chefcoach nochmal um 10 Uhr auf den Platz. Für die Partie auf der Lohmühle wurden bisher über 3.500 Karten verkauft. VfB-Vorstand Florian Möller hofft auf 5.000 Fans, die am Donnerstag dabei sind.