Paul Gredig. Preisverleihung. Foto: Stefanie Fiebrig/oH

Lübeck – Wenn aus einem 1000-Einwohner*innen-Dorf mehr als 1000 Fans zum Hallenmasters nach Kiel fahren und ihr Team, den SV Todesfelde, ins Finale peitschen, handelt es sich nicht um einen Rechenfehler, sondern um das, was Amateurfußball im Herzen ausmacht: Die Jungs und Deerns aus „Deathfield“ zeigen, dass es nicht nur auf dem Platz um alles geht, wenn zwischen Fahnen basteln, logistischer Meisterleistung, Malle-Hits und urigem Vereinsleben die ganz große Gänsehaut-Stimmung aufkommt. Eigentlich ist es nur einen Tag, den Regisseur Paul Gredig mit der Kamera eingefangen hat, aber es fühlt sich an wie ein ganzes Fanleben. Das Ergebnis: Ganz Tofe fährt nach Kiel!

Zu Recht

Toll: Der Film hat im Mai den Publikumspreis beim 11mm-Fußballfimfestival in Berlin gewonnen und ist bereits auch in vier Teilen online unter www.blaugelbtor.de und auf YouTube zu sehen.

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Darum geht es

•          Der Film begleitet den SV Todesfelde aus Sicht der Fans und Mannschaft durch das Turnier in Kiel, bei dem die 8 besten Mannschaften Schleswig-Holsteins um den Titel spielen

•          Der ambitionierte Oberligist SV Todesfelde aus Schleswig-Holstein reiste mit mehr als 1.000 Fans nach Kiel und verwandelte die Halle in einen Hexenkessel

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•          Der Film ist inzwischen dank SPORTTOTAL frei im Netz zu sehen sein, auf www.blaugelbtor.de und YouTube

Einiges los

Dass Filmfestival „11mm“ widmete sich vom 12.-16. Mai ausschließlich der sogenannten „schönsten Nebensache der Welt“. Insgesamt 52 internationale Spiel- und Dokumentarfilme rund um die Faszination Fußball liefen in diesem Jahr im Rahmen des Festivals. Mit im Programm, als norddeutscher Vertreter aus Schleswig-Holstein: der 90-minütige Dokumentarfilm „Ganz Tofe fährt nach Kiel“. Für den Regisseur Paul Gredig eine besondere Freude, da die offizielle Veröffentlichung des Films pandemiebedingt immer wieder verschoben wurde – und nun in seinem Wohnort Berlin auf großer Bühne gezeigt werden konnte. Bei den Dreharbeiten zu „Ganz Tofe fährt nach Kiel“ im Januar 2020 war der Wahl-Berliner und gebürtige Segeberger Paul Gredig so begeistert von der Stimmung und Euphorie im und um den Verein, dass er mit Hilfe eines Crowdfundings direkt einen zweiten Dokumentarfilm über den SV Todesfelde in die Wege leitete – und die Mannschaft seit nunmehr über zwei Jahren regelmäßig mit der Kamera begleitet (Quelle: PM/Gredig).

Paul Gredig erhält Filmpreis. Foto: Felix Herlt (oH)

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