Fans von Eintracht Norderstedt
Foto: Lobeca/Homburg
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Norderstedt – Keine Spiele – keine Einnahmen. Der Lüneburger SK steckt in finanziellen Schwierigkeiten, soll dennoch die Verbandsabgaben entrichten. BILD berichtete am Donnerstag als erster darüber. „Keine Zahlung heißt keine Lizenz“, so in dem Bericht. LSK-Finanzvorstand Henning Constien sprach sogar von einer drohenden Insolvenz.

Keine Kurzarbeit bei Eintracht Norderstedt möglich

Bei Eintracht Norderstedt sieht das noch nicht so dramatisch aus. Kurzarbeit ist nicht möglich, da viele Spieler als geringfüge Beschäftigte angestellt sind. Diese kamen jedoch nun auf eine andere Idee, um dem Regionalligisten beizustehen. Denn auch hier gilt: keine Spiele, keine Einnahmen.

Übungsleiter und Liga-Spieler verzichten auf Geld

So vermelden die Segeberger folgendes: „Aufgrund der Corona-Krise verzichtet die gesamte Jugendabteilung von Eintracht Norderstedt ab sofort bis auf weiteres auf die Auszahlung der monatlichen Übungsleiterpauschalen. Auch unsere Liga-Spieler haben sich dem angeschlossen und werden auf Teile ihres Gehaltes verzichten. Es zeigt, dass in schwierigen Zeiten solidarisches Handeln möglich ist. Das Präsidium dankt allen sehr herzlich für die großartige Unterstützung, ohne die die Situation für den Verein um ein Vielfaches schlimmer wäre.“

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