Daniel Halke redet Klartext. Foto: Lobeca/Kaben
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Lübeck – Daniel Halke spricht sicherlich vielen Menschen aus der Seele, den Fußballern sowieso. „Es gibt so viel Wenn und Aber, so viel Ungewissheit. So langsam nervt das alles nur noch.“ Der Kapitän des Regionalligisten, der nach aktuellem Stand mit dem VfB Lübeck noch bis Freitag trainieren wird (danach „winkt“ Urlaub) wünscht sich Entscheidungen in der 4. Liga, sieht aber kaum Licht am Tunnel brennen. „Es ist so viel geredet worden, auch kleine Tendenzen sind vielleicht erkennbar. Mehr aber auch nicht. Ich hoffe wenigstens, dass wir nach dem 25. Mai (DFB-Bundestag) mehr wissen.“

Eine Wahnsinnsspanne…

Nicht nachvollziehen kann der Abwehrecke, das der Norddeutsche Fußballverband (NFV) seinen Verbandstag erst Ende Juni abhalten will. „Wenn das so gemacht wird ist das eine Frechheit, wäre das eine Wahnsinns-Spanne.“

Daniel Halke lässt sich nicht verbiegen… Foto: Lobeca/Raasch

Keine Diskussionen…

Auch beim Thema „Relegationsendspiel“ um den Aufstieg in die 3. Liga gegen den VfL Wolfsburg findet Halke klare Worte. „Wir werden keine spielen. Warum auch? Wir stehen oben in der Tabelle, haben auch den besseren Quotienten und es verdient aufzusteigen.“

Komisches Gefühl…

Über den möglichen, anstehenden, „empfohlenen“ Urlaub sagt der 33-Jährige: „Urlaub ist immer schön. So richtig freuen könnte ich mich über die freie Zeit aber auch nicht. In Zeiten von Corona, dass wirft ja alles über den Haufen, kann man ja keinen normalen Urlaub machen, nicht wirklich verreisen oder so etwas.“

Sportlicher Wettstreit in weiter Ferne…

Auch wenn die Hoffnung bekanntlich als letztes stirbt, glaubt der VfB-Kapitän, dessen Kontrakt im Sommer ausläuft, nicht daran bald wieder Ligaspiele bestreiten zu können. „Man soll ja niemals nie sagen. Doch realistisch gesehen müssen wir wohl noch länger warten, sind ja weiter davon abhängig, wie sich das mit dem Coronavirus entwickelt.“

Unterstützung einer Kanzlei

Inzwischen hat sich der VfB Lübeck auch noch HIlfe geholt. Eine Fachkanzlei für Sportrecht soll unterstützend zur Seite stehen, wenn es gilt Aufstiegsansprüche durchzusetzen.

Mende auch bei Aufstieg sicher an Bord

Schon vor ein paar Tagen setzte Sven Mende ein Zeichen, unterschrieb nun auch einen Kontrakt für die 3. Liga. Der Vertrag galt zuvor nur für die Regionalliga Nord.

Sven Mende fühlt sich beim VfB wohl und steht weiter zur Verfügung. Foto: Lobeca/Felix Schlikis
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