„Das gleicht für mich einem Skandal“ – Diskutabler Treffer sorgt für Ärger beim LSC

TSV Trittau II verliert nach 3:1-Führung

Das Duell zwischen dem Leezener SC und der FSG Alsterland sorgte für eine Menge Aufregung. Foto: Lobeca/Niklas Runne
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Großensee – In der Kreisliga Südwest war wieder eine Menge los. Schon am Sonnabend sollten zwei Spiele stattfinden, in denen es enorm eng zuging. So stieg am Beckersberg das Spitzenspiel zwischen dem SV Henstedt-Ulzburg und dem SV Wahlstedt. Eine Stunde später rollte der Ball in Leezen, wo sich die FSG Alsterland durchsetzte. Dabei gab es einen großen Aufreger, der spielentscheidend war. Am Folgetag gab es eine Aufholjagd in Trittau. Zudem feierte Sülfeld einen deutlichen Sieg im Kellerduell. Segeberg setzt seine Auswärtsserie fort und in Möhnsen gab es zwei späte Tore, doch keinen Sieger.

SV Henstedt-Ulzburg – SV Wahlstedt 2:2 (0:1)

Das Topspiel am zwölften Spieltag stieg im Beckersbergstadion. Der SV Henstedt-Ulzburg empfing den SV Wahlstedt, den Tabellendritten, den Zweiten. Es war ein Spiel, das enorm viel versprach. Die Hausherren gingen mit sieben ungeschlagenen Spielen in Serie ins Duell, während die Gäste zuletzt viermal ohne Niederlage blieben und dabei zehn Punkte holten. Hinzu kam, dass Stürmer Enrik Nrecaj in herausragender Form war, denn in der Vorwoche schnürte er einen Fünferpack gegen Möhnsen. Daher war Henstedt-Ulzburg gewarnt. Personell sah es auf beiden Seiten nicht optimal aus. Beide Kader waren dünn und auch in der ersten Elf waren die Trainer zu Veränderungen gezwungen. Kevin Saam fehlte bei der Heimmannschaft nach seiner fünften Gelben Karte in der Vorwoche, was mit Blick auf die Offensive enorm schmerzte. Zunächst sollte allerdings erst einmal der Gast gefährlich werden. Nach einer knappen Viertelstunde ging es über links, Fattlind Zymberi (16.) war durch und traf ins lange Eck. Zugleich war das 1:0 auch der Pausenstand. Henstedt-Ulzburg bemühte sich, doch ohne die gewohnte Torgefahr zu kreieren.

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Drei Tore in vier Minuten

Nach der Pause sollte der Gast direkt nachlegen und natürlich war es Enrik Nrecaj (48.), der Stürmer setzte seinen beeindruckenden Lauf fort und erzielte schon sein 17. Saisontor im zwölften Spiel. Doch eine Vorentscheidung war dies noch keineswegs, denn binnen weniger Minuten sollte es plötzlich 2:2 stehen. Der heimische SV Henstedt-Ulzburg verkürzte zunächst durch Liam Rogge (50.), bevor es ein Eigentor von Julian Holz zum Ausgleich war. Plötzlich war wieder alles auf Null. Gästecoach Nimet Jusufi sagte: „Unser Plan ist gut aufgegangen. Wir gehen in Führung und machen das 1:0. Danach haben wir weitere hochkarätige Chancen, die wir leider nicht nutzen. Aus dem Spiel heraus lassen wir in der ersten Halbzeit kaum etwas zu. Direkt nach der Pause legen wir das 2:0 nach und haben eigentlich alles im Griff. Wir kontrollieren das Spiel und haben den Gegner bis dahin gut unter Kontrolle. Dann laden wir ihn aber selbst wieder ein und machen es ihm viel zu einfach, zurück ins Spiel zu kommen. Es ist zu einfach, wie wir die Gegentore kassieren. Wir müssen in diesen Situationen konsequenter und konzentrierter sein. Am Ende bringen wir uns damit selbst um den verdienten Lohn für eine eigentlich gute Leistung.“

Bostelmann nicht unzufrieden

Der SVHU spielte erneut gegen einen direkten Konkurrenten Remis, wie bereits gegen Tralau. Man zeigte diesmal selbst Moral und holte einen Zwei-Tore-Rückstand auf. Aufgrund der schwierigen Personallage konnten die Verantwortlichen des Top-Favoriten zufrieden sein. Trainer Keven Bostelmann sagt: „Zunächst ein großes Dankeschön an unsere Jungs für ihren Einsatz und den überragenden Zusammenhalt. Ebenso bedanken wir uns bei unseren Alten Herren für die Unterstützung. Das zeigt, was den SVHU ausmacht: Vereinszusammenhalt über alle Generationen hinweg. Zum Spiel: Gegen einen Titelmitfavoriten und mit unserer aktuell angespannten Kadersituation war es die erwartet schwere Aufgabe. Nach zwei individuellen Fehlern lagen wir früh 0:2 zurück. In der zweiten Halbzeit haben wir jedoch eine starke Reaktion gezeigt, mehr Zweikämpfe gewonnen, zweite Bälle erobert und uns mit zwei schnellen Toren belohnt. Am Ende hatten beide Mannschaften Chancen auf den Sieg, sodass die Punkteteilung in Ordnung geht. Natürlich hätten wir gerne drei Punkte mitgenommen, unter den aktuellen Umständen können wir mit diesem Ergebnis aber zufrieden sein. Ich bin stolz auf die Mannschaft und darauf, wie wir gemeinsam durch die aktuell schwere Zeit gehen.“

Leezener SC – FSG Alsterland 1:2 (0:1)

Den Schwung vom ersten Auswärtssieg der Saison wollte der Leezener SC am Sonnabend ins Heimspiel gegen die FSG Alsterland mitnehmen. Das Warten auf den ersten Dreier nach fünf Pleiten endete und nun sollte eine Serie gestartet werden. Die Gäste, der Absteiger aus der Verbandsliga, wollten konsequenter vor dem Tor sein und nicht, wie im Derby gegen Sülfeld, Punkte liegenlassen, weil der Ball nicht über die Linie wollte. Dazu wäre Nico Post sicherlich ein Spieler, der für eine höhere Abschlussqualität sorgen könnte, doch dieser saß erneut nur auf der Bank, denn kleine Wehwehchen bremsen den Torjäger aus. Also musste es andere richten, doch zunächst war es der heimische LSC, der mit Schwung startete. Ein Abtasten gab es nicht, denn der Blick war klar nach vorne gerichtet. Nach einem Standard gab es auch direkt Grund zum Jubeln, doch ein vermeintliches Stürmerfoul sorgte dafür, dass der Treffer nicht zählte. Im Anschluss neutralisierten sich beide Teams, wobei sich das Spiel überwiegend zwischen den Strafräumen abspielte. Die Gäste waren dabei etwas aktiver, doch Leezen versuchte es mit schnellen Bällen in die Tiefe, meist zu Stürmer Tobias Neumann. So gab es zwar vereinzelte Nadelstiche, doch wenige klare Chancen.

leezen alsterland 2 @ „Das gleicht für mich einem Skandal“ – Diskutabler Treffer sorgt für Ärger beim LSC
Tobias Neumann (hier am Ball für den LSC) wurde immer wieder gesucht. Foto: Lobeca/Niklas Runne

War der Ball wirklich hinter der Linie?

Nach knapp einer halben Stunde gab es dann eine Szene, die für Diskussionen sorgte. Ein Fehler in der Defensive der Leezener, dann brachte Alsterland den Ball aufs leere Tor, doch ein Verteidiger war zur Stelle. Er joggte zum Ball, denn er ging davon aus, dass er diesen ohne Mühe klären würde, doch plötzlich entschied der Schiedsrichter auf Tor. Jubel bei den Gästen um Torschütze Ömer Alayli (28.) brach aus, während Leezen sich massiv beim Schiedsrichter beschwerte. Es blieb aber dabei, dass dieser Aufreger die Führung für Alsterland war. Damit ging es auch in die Pause, denn es blieb weiterhin dabei, dass beide Mannschaften offensiv wenig zustande brachten. Gästetrainer Harjas Ahluwalia sagte: „Gegen Leezen haben wir uns vorgenommen, an unseren Leistungen der letzten Wochen anzuknüpfen. Grade nach dem Derby gegen Sülfeld war es uns wichtig, die Erfahrungen mitzunehmen. Es sollte ein ähnliches Spiel werden, in dem wir eine 1:0-Führung mit in die Kabine nehmen. In der Anfangsphase waren wir etwas glücklich, dass keine von den starken Ecken der Heimmannschaft in einem regulären Tor endete. Nach 5 Minuten nahmen wir das Spiel jedoch in die Hand und spielten dominant bis zur Pause durch. Das 0:1 für uns viel nach einer Pressingsituation, in dem Alayli den Keeper anläuft und zum Fehler zwingt, der Abschluss aus dem Winkel ist dann stark. In der Pause haben wir noch mal über das Sülfeld-Spiel gesprochen und wollten unbedingt vermeiden, diese Dominanz der ersten Halbzeit mit Punktverlusten hinzunehmen.“

Leezen kommt durch „schmeichelhaften“ Elfmeter zurück

Zur zweiten Hälfte wechselten die Gäste trotz Führung gleich doppelt. Es kamen Moritz Knees und Wachirawit Yavanopas. Letzterer sollte auch kurz darauf im Fokus stehen. Nach einer Möglichkeit für Leezen klärte die FSG, woraus ein Konter resultierte. „Wir kamen mit viel Schwung aus der Kabine und erzielten das 0:2 nach starkem Umschaltspiel über Nagel, Paetow und Yavanopas.“ Das war ein Konter aus dem Lehrbuch, den Yavanopas (48.) vollendete. Die Vorentscheidung war das 0:2 allerdings noch nicht, denn Leezen kam direkt im Anschluss nach vorne. Gästekeeper Cedric Michel musste sich zweimal strecken, bevor es allerdings einen Elfmeter verschuldete, nach einem vermeintlichen Foul am LSC-Kapitän. Gästecoach Ahluwalia betitelte diesen als „schmeichelhaft“ und auch der Coach der H. Marcel Bennsen (55.) trat an, doch scheiterte am Keeper, allerdings landete der Abpraller direkt vor seinen Füßen zum 1:2.

Alsterland nimmt die drei Punkte mit

Nun wollte die Heimelf ausgleichen, doch so wirklich druckvoll war man nicht. Stattdessen sollten die Gäste mehrfach die Vorentscheidung liegenlassen. Die beste Möglichkeit war dabei eine Eins-gegen-Eins-Situation, wo der Angreifer allerdings am Torhüter scheiterte. Konter häuften sich nun, dabei gingen die Platzherren noch gar nicht allzu großes Risiko. Erst spät machten sie auf. Dann boten sich zwei Schusschancen frei vor dem Tor aus kurzer Distanz, doch der Ball ging deutlich rüber. Alsterland brachte kurz vor Schluss noch Nico Post, der direkt für Gefahr sorgte, doch der Pfosten ließ die Hoffnung des LSC am Leben. Dies war allerdings auch die letzte Möglichkeit in diesem Spiel, sodass der Auswärtssieg der FSG Alsterland perfekt war. Dieser sollte am Ende glücklich, doch nicht unverdient sein. Der siegreiche Coach sagte: „Bis zum Ende waren wir die spielbestimmendere Mannschaft und verteidigten leidenschaftlich, unser Gegenpressing funktionierte über den ganzen Platz. Auf 90 Minuten gesehen gehen wir als verdienter Sieger vom Platz und freuen uns erneut über die Entwicklung, die wir aktuell als Mannschaft und fußballerisch nehmen.“

Leezen hadert mit Schiedsrichterentscheidungen

Sein Gegenüber, Phil Paustian, war enttäuscht mit dem Spielausgang. Er sagte: „Ich glaube, dass am Ende nicht die bessere, sondern die glücklichere Mannschaft gewonnen hat. Ich bin es eigentlich leid, über die Fehlentscheidungen der Schiedsrichter zu sprechen, aber das 1:0 für Alsterland gleich für mich fast einem Skandal. Der Ball war noch deutlich vor der Linie, ein Verteidiger von uns läuft diesen sogar noch locker ab im Traben. Kein Mensch hat diesen Ball im Tor gesehen, außer der Linienrichter. Damit müssen wir leben, dafür bekommen wir auch einen Elfmeter geschenkt, der auch kein Foul war und vorher wird uns noch ein Tor nach einer Ecke abgepfiffen, wo auch kein Foul war, was auch nur der Schiedsrichter gesehen hat, das wäre die Führung gewesen. Am Ende vergeben wir ein paar Chancen. Ich glaube, es war ein ausgeglichenes Spiel. Über ein 2:2 hätte sich am Ende keiner beschweren können.“

TSV Trittau II – TuS Teutonia Alveslohe 3:4 (3:2)

Zwei Wochen hatte der TSV Trittau II zuletzt Zeit, die 2:4-Niederlage beim Bargfelder SV aufzuarbeiten. Es war kein gutes Spiel der Zweitvertretung, die nahezu alles vermissen ließ. Daher erhoffte man sich eine klare Reaktion auf heimischem Platz. Zu Gast war allerdings ein Team, das zuletzt gut drauf war und nur eines von acht Spielen verlor. Der TuS Teutonia Alveslohe reiste an mit dem klaren Ziel, die drei Punkte mitzunehmen. Diese waren fast schon Pflicht, wenn man sich oben festsetzen möchte. Doch personell sah es durchwachsen aus. In der Offensive fehlten einige Spieler, darunter Gabriel Stockinger und Aron Kruse. Man musste also schauen, wie man offensiv auftreten würde, doch das Vertrauen in die anwesenden Spieler war ganz klar vorhanden. Mit Jonas Ihde und Felix Burkhardt hatte Trainer Dennis Rerop immer noch zwei wichtige Offensivspieler dabei. Hinzu kehrten einige Spieler zurück, wie die Brüder Tom und Niclas Städing. Die Vorzeichen waren also nicht perfekt, doch auch nicht düster. Der Start in die Partie allerdings schon. Zuletzt entschied man mit einem 3:0 nach elf Minuten bereits die Partie gegen Bargfeld, nun ereilte dieses Schicksal beinahe dem TuS selbst. Bereits nach sieben Minuten war es Tom Vogeler (7.), der zur Führung traf. Ein guter Ball in die Tiefe hebelte die nicht geordnete Defensive der Segeberger aus. Vier Minuten später folgte bereits das zweite Tor, als ein Standard letztlich von Dennis Ratzlaff (11.) über die Linie gedrückt wurde. Somit führte Trittau nach nicht einmal einer Viertelstunde mit 2:0.

Es geht Schlag auf Schlag in Trittau

Es war ein klassischer Fehlstart der Gäste, die noch überhaupt nicht im Spiel waren. Im Anschluss entwickelte sich ein wildes Fußballspiel, in dem auf beiden Seiten die Defensiven nicht ganz da waren. Nachdem Trittau die Anfangsphase dominierte und Alveslohe kaum Entlastung bekam, sollte die Gastmannschaft immer mehr Kontrolle bekommen. Sie wurden nun zwingender und kamen zu Chancen. Zunächst rettete Marco Wichmann, bevor im Anschluss Felix Burkhardt (22.) den Ball über die Linie drücken sollte. Nun kam wieder Spannung ins Spiel, denn die Chance auf den Ausgleich bot sich mehrfach. Stattdessen war es ein weiterer Tiefenball zu Alexander Agne (30.), der durch war und zum 3:1 erhöhte. Doch dieser Treffer resultierte aus einer glasklaren Abseitsposition, die das Schiedsrichtergespann übersah. Bitter für Alveslohe, doch davon zeigte man sich keineswegs beeindruckt. Stattdessen ging es direkt im Gegenzug nach vorne, wo Jannik Schnitzke (31.) einschob. Fünf Treffer nach einer halben Stunde machten deutlich, wie wild es hier auf dem Trittauer Kunstrasen herging. Die Defensiven beider Mannschaften präsentierten sich löchrig, sodass weitere Treffer möglich gewesen wären. Vor allem Teutonia sollte dabei die Chancen nicht nutzen, sodass es mit einem 2:3-Rückstand in die Pause ging.

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Felix Burkhardt traf zum 1:2-Anschlusstreffer für Alveslohe. Foto: Lobeca/Niklas Runne

Alveslohe dreht das Spiel

Trittau musste wieder aktiver werden, denn nach der starken, dominanten Anfangsphase verlor man nach und nach den Faden. Der Ausgleich lag bereits vor der Pause in der Luft und dies setzte sich nach Wiederbeginn fort. Es spielte nun fast nur noch die Elf aus Alveslohe, sodass der Ausgleich durch Jonas Ihde (48.) überfällig war. Nun war wieder alles auf Null, doch wirklich offen war das Spiel nicht. Die Hausherren kamen offensiv kaum noch zur Geltung, trotz Versuchen, den schnellen Agne in Szene zu setzen. Mehr als vereinzelte Halbchancen kamen dabei allerdings nicht heraus, sodass auch Debütant Jonas Bohmann im Tor kaum gefordert war. Auf der anderen Seite blieben einige Möglichkeiten ungenutzt, doch die Segeberger blieben geduldig. Man agierte nicht mehr so hektisch wie in der ersten Hälfte, sodass man den Führungstreffer, erneut durch Ihde (74.), gut rausspielte und sich belohnte. Aus 1:3 wurde nun ein 4:3, sehr zur Freude der Gäste, doch ganz anders sah es beim TSV aus.

18-Jähriger wird beim Debüt zum Helden

Trittau gab dieses Spiel viel zu einfach aus der Hand. Doch wie kam dies? Sören Metzner sagte: „Ich weiß nicht, ob es vielleicht schon Abstimmungsprobleme waren oder die Kraft in den Phasen gefehlt hat. Es hat keiner von uns das Zepter auf dem Platz übernommen, um vielleicht noch mal einen Ruck durchgehen zu lassen, dadurch war es dann leider am Ende zu wenig.“ Die Schlussphase brach an und während die Gäste den Sack nicht zumachten, sollte Trittau sich in den letzten Minuten noch mal ins Spiel reinarbeiten. Lange fehlten dabei allerdings die klaren Chancen. Erst in den letzten Minuten vor Ende der regulären Spielzeit brachte Trittau den Ball aufs Tor. Es war der eine Moment, wo plötzlich der sichergeglaubte Auswärtssieg noch mal ordentlich wackelte, doch der 18-Jährige Bohmann parierte herausragend. Er kratzte den Ball aus dem Winkel und verhinderte den erneuten späten Gegentreffer. Sein Trainer Dennis Rerop sagte zu dieser Szene: „Jonny hat heute sein erstes Spiel in der Kreisliga gemacht. Er ist 18 Jahre alt. Ich habe ihn schon letzte Woche informiert, dass er heute mal starten darf, weil er schon die letzten Wochen es im Training überragend macht. Es ist für ihn am Anfang natürlich unglücklich, dass er gleich drei Gegentore in der ersten Halbzeit bekommt, deswegen freut es mich für ihn sehr, dass er kurz vor Schluss noch so eine Szene hat, wo er uns den Sieg rettet.“

trittau ii alveslohe @ „Das gleicht für mich einem Skandal“ – Diskutabler Treffer sorgt für Ärger beim LSC
Alveslohe war wesentlich griffiger und gerieriger in Durchgang Zwei. Foto: Lobeca/Niklas Runne

Das Wie spielt keine Rolle

Alveslohe feierte einen am Ende verdienten Sieg, da man über 65 bis 70 Minuten dann doch die klar tonangebende Mannschaft war. Dennoch war es kein voll überzeugender Sieg, wenn man auf die gesamten 90 Minuten blickt. Trainer Rerop sagte: „Ich habe vor dem Spiel gesagt, mir ist es egal wie, Hauptsache wir gewinnen das Spiel und das ist am Ende auch so gekommen. Es war eine absolute Mannschaftsleistung, wir haben eine viel bessere zweite als erste Hälfte gespielt, waren viel griffiger und gieriger, hatten viel mehr Energie, waren ruhiger in unseren Aktionen nach vorne, deswegen war es am Ende absolut verdient. Ich glaube, wir können noch zwei, drei Tore mehr machen, wenn wir bisschen ruhiger vor dem Tor sind. Am Ende freut es mich einfach für die Jungs, dass wir uns dann auch mal belohnt haben für den Aufwand. Es sind wieder drei Punkte, es ist schön, dass wir uns belohnt haben für den Aufwand.“

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Trittau gibt durch Fehler das Spiel aus der Hand

Trittau unterlag am Ende erneut, sodass es nun schon das dritte Spiel ohne Sieg war. Trainer Sören Metzner sagte zur Niederlage: „Wir haben die ersten 25 Minuten guten Fußball gespielt und das umgesetzt, wie wir es wollten. Dadurch sind wir dann auch mit 2:0 in Führung gegangen. Danach haben wir mit zu vielen individuellen Fehlern, Abstimmungsfehlern und einfach den Zugriff verloren, es aus der Hand gegeben. Wir haben sie immer stärker ins Spiel kommen lassen, hinten raus wurden wir dann noch mal besser, am Ende muss man einfach sagen, dass sie verdient gewonnen haben.“

SV Sülfeld – VfL Oldesoe 5:1 (1:1)

Ein echtes Kellerduell stand am Sonntagmittag auf der Wildkoppel an. Der SV Sülfeld empfing dabei den VfL Oldesloe. Beide Teams peilten einen Dreier an, denn während der VfL noch sieglos ist, wartet auch der SVS seit nun schon einigen Wochen auf einen Sieg. Nun sollte das Warten ein Ende haben, doch unterschätzen wollte man den Gegner nicht. Oldesloe stand sehr tief gegen den Ball, doch versuchte es immer wieder mit schnellen Gegenstößen. Einer davon sollte nach knapp 20 Minuten das 1:0 für den VfL besorgen. Niklas Richter (18.) traf und kurz darauf folgten weitere Möglichkeiten für die Stormarner, doch das zweite Tor blieb aus. Stattdessen gab es einen Freistoß aus guter Position, der Ärger bei VfL-Coach Jan Vogelsang sorgte: „Wir machen erste Halbzeit viel richtig und gehen wieder 1:0 in Führung. Dann bekommen wir durch eine absolute Fehlentscheidung einen Freistoß an unserem Sechzehner, was eine klare Schwalbe war und eigentlich auch jeder gesehen hat.“ Jendrik Weers (44.) verwandelte den Freistoß und stellte somit mit Pausenpfiff auf 1:1. Zur zweiten Hälfte kam Robin Geller, der Torjäger des SVS, der ihnen deutlich mehr Schwung verlieh. Dieser brauchte keine 120 Sekunden, bis er zum 2:1 (47.) traf.

Horrorstart in Durchgang Zwei

Oldesloe erwischte einen Fehlstart in Durchgang zwei, sodass die Aufgabe nochmals schwieriger wird: „Dann nehmen wir uns in der Halbzeit eigentlich viel vor, doch nach einer Minute liegen wir dann 1:2 hinten. Dann haben wir mehr Spielpech, als man eigentlich haben kann. Wir treffen den Pfosten, dann gibt es Ecke, der wird mit dem Bauch auf der Linie geklärt, dann haben wir die nächste Chance, aber es sollte nicht sein und dann haben sie mit Robin Geller und seiner Schnelligkeit und Jenndrik Weers die Chancen ausgespielt und genutzt. Bei uns fehlten in der zweiten Halbzeit wieder einmal die Körner und die Kondition, das ist leider bei der Mannschaft der Fall und es fehlt komplett die Breite. Wir haben heute wieder mit neun Leuten weniger gespielt, die bei uns eigentlich spielen sollten, haben mit Björn Wickert jemanden einsetzen müssen, der in dieser Woche Ü50, Ü40 und Ü32 gespielt hat und heute bei uns. Man merkt, dass der Kader echt dünn ist und viele verletzt oder im Urlaub sind.“ Oldesloe verlor am Ende mit 1:5, denn Ali Mohammadi (63.), Jan Treumann (67.) und erneut Weers (85.) schraubten das Ergebnis in die Höhe.

Sülfeld steigert sich nach der Pause

Es waren Big-Points für die Segeberger, die nach der Pause eine klare Steigerung zeigten. Trainer Birger Broening schilderte das Spiel: „Im Großen und Ganzen ein verdienter Sieg, auch wenn wir die erste Halbzeit mal wieder komplett verschlafen haben. Durch ein paar kurzfristige Krankheitsfälle mussten wir personell noch einmal umstellen, konnten das aber gut auffangen. Mit dem Ball haben wir uns zunächst viel zu schwergetan. Zu viele einfache Ballverluste und zu wenig Ideen im Spiel nach vorne haben es dem VfL leicht gemacht. Die Oldesloer standen tief und haben es mit ihren schnellen Leuten in der Offensive immer wieder gut gemacht. In der Halbzeit haben wir dann klar angesprochen, wie wir den Gegner eigentlich bespielen wollen. Und ab der 46. Minute haben wir endlich angefangen, Fußball zu spielen. Wir waren deutlich besser im Ballbesitz, haben uns immer wieder gute Chancen herausgespielt und teilweise richtig ansehnlichen Fußball gezeigt. Bei der einen oder anderen Möglichkeit hätten wir das Ergebnis sicher noch weiter ausbauen können. Am Ende freuen wir uns über die drei Punkte und richten den Blick schon auf das nächste Highlight: das Heimspiel gegen Leezen in der kommenden Woche.“

SSV Großensee – SV Eintracht Segeberg 2:3 (1:1)

Der SSV Großensee verfolgte nach nur einem Sieg aus fünf Spielen das klare Ziel, mal wieder dreifach zu punkten. Man befindet sich im freien Fall und stürzte in die untere Tabellenhälfte ab. Nun gastierte der SV Eintracht Segeberg, der in dieser Spielzeit bisher zwei Gesichter gezeigt hat. Während man zu Hause nur einmal gewann, wurden in der Fremde bis dato alle Spiele für sich entschieden. Man ist in der Fremde unheimlich schwer zu bezwingen, verlor letztmals beim Tralauer SV in der Kreisklasse A vor fast zwei Jahren. Im November könnte sich diese Serie jähren. Die Segeberger gingen favorisiert in dieses Spiel, auch weil die Voraussetzungen beim SSV alles andere als gut waren. Trainer Sascha Bartlakowski sagte: „Die Voraussetzungen waren katastrophal. Heute Morgen ließ unsere Spieler-Plus-App 17 Absagen aus. Krankheit, Verletzte, aber auch andere Themen wie Urlaub. Sämtliche Kanäle mussten bedient werden, um hier eine spielfähige Mannschaft zusammenzubekommen. Letztlich ist etwas rausgekommen, was mit der ersten Herren herzlich wenig zu tun hat. Viele Leute kommen aus einer Verletzung, wollten sich eigentlich noch ein, zwei Wochen regenerieren. Die Torhüterposition war wieder eine Notlösung, wir haben diesmal unseren Altherrenkeeper reingestellt, der seit Jahren keine Spielpraxis mehr hatte. Unter diese Bedingungen sind wir ins Spiel gegangen, möglichst erst einmal defensiv zu stehen, um dann ein hoffentlich erträgliches Ergebnis zu erzielen. Dass wir hier am Ende um Punkte kämpfen, das war für uns ausgeschlossen.“

Flanke segelt ins Tor

Die personellen Ausfälle plagen die Stormarner bereits seit Wochen, sodass erneut eine stark dezimierte Elf ins Rennen ging. Man stand erst einmal tief und ließ die Gäste das Spiel machen. Die Devise mit zwei kompakten Viererketten war ganz klar, hinten sicher stehen und vor allem das starke Segeberger Zentrum dicht zu machen. Sei es Kapitän Dominik Schenk, aber auch die beiden Stürmer Chris Hagemann und Adrian Rupsch sollten abgemeldet werden. Dies ging allerdings nicht wirklich auf, denn die Heimelf startete direkt mit Tempo. Nach zwei Minuten flog der erste Abschluss deutlich über das Tor. Kurz darauf segelte ein „Diago“ zu Lennart Cordes (4.), der flankte, doch die Hereingabe wurde länger und länger, sodass der Ball im Tor einschlug. Es war ein kurioses Tor zur Führung. Im Anschluss sollten die Gäste allerdings den Faden etwas verlieren, sodass Großensee nach und nach besser reinkam. Über schnelle Umschaltmomente versuchte man, es Gefahr zu erzeugen. Dies gelang erstmals durch Gerrit Ulka, der vorbeischob. Auf der anderen Seite kam die Eintracht durch Conner von Ahnen zum Abschluss, doch auch hier fehlte ein gutes Stück. Es war kein allzu intensives Duell im ersten Durchgang, doch Chancen gab es dennoch zur Genüge. So kam der Steckpass zu Ulka, doch der Flügelspieler zog über das Tor. Auf der anderen Seite zog Rupsch mal einen Freistoß direkt aufs Tor, doch Keeper Daniel Nosinski war zur Stelle.

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Großensee versuchte mit Tempo umzuschalten. Foto: Lobeca/Niklas Runne

Großensee scheitert in Unterzahl vom Punkt

Die letzten zehn Minuten vor der Pause brachen an und Segeberg lief in einen Konter. Ein langer Ball in den Lauf von Max Kischkat (36.), der allein aufs Tor zulief und traf. Ein Verteidiger versuchte noch zu klären, doch erfolglos. Mit Pausenpfiff zog Jan-Niclas Bergmann noch einmal über das Tor, sodass er die Führung verpasste. Es ging mit dem 1:1 also in die Kabine. Aus dieser kam das Heimteam deutlich besser raus. Es dauerte nicht lange, da jubelte bereits erneut Kischkat (49.). Er brachte den Ball im Tor unter und drehte die Partie komplett. Großensee war nun am Zug, doch aus einem eigenen Angriff entstand der Ausgleich. Vorne kam man gefährlich über Außen, doch Maximilian Herlein traf eine falsche Entscheidung. Daraus resultierte der Gegenstoß der Segeberger, den Adrian Rupsch (56.) zum 2:2 vollendete. Acht Minuten später kam es noch bitterer für Großensee, denn Peer Müthel sah zunächst die Gelbe Karte für ein Foulspiel, bevor er sich immer weiter beschwerte, bis er die Gelb-Rote Karte sah. Die letzten 60 Minuten sollte man nun also in Unterzahl agieren. Das Spiel drohte komplett aus den Händen der Stormarner zu gleiten, doch man hielt stark dagegen und blieb selbst zu zehnt mutig. Belohnt wurden sie mit einem Elfmeter nach Foul an Ulka. Nun bot sich die große Chance, erneut vorzulegen, doch Linus Bohlmann verschoss. Es war sehr bitter für die Heimmannschaft, die in Unterzahl am Drücker war. Trainer Bartlakowski sagte: „Ich fand, wir waren nach der Pause phasenweise schon besser. Wir liefern eine riesige Energieleistung und bekommen dann einen Elfmeter. Dass der nicht reingeht, passt natürlich auch zur aktuellen Situation.“

Von Ahnen macht „gücklichen Sieg“ perfekt

Kurz nach dem verschossenen Elfmeter, der an den Pfosten sprang, sollte die nächste dicke Chance folgen, doch Kischkat scheiterte aus spitzem Winkel am Torhüter. Segeberg musste nun ordentlich dagegenhalten, doch mit zunehmender Dauer wurde der Aufsteiger wieder aktiver. Man kam zu mehreren Chancen, unter anderem durch Rupsch, doch der Ball ging nicht rein. Erst in der 82. Minute war es dann so weit. Über rechts ging es nach vorne, dann kam der Ball in die Mitte, wo Conner von Ahnen (82.) traf. Es war das 3:2 für Eintracht Segeberg, die nun versuchten, das Spiel runterzuspielen und den Sack zuzumachen. Dies gelang allerdings nicht. So musste man noch vereinzelte gefährliche Angriffe der Großenseer überstehen. Am Ende war der Auswärtssieg für den Aufsteiger perfekt, sodass auch das sechste Gastspiel gewonnen wurde. Der Sieg war am Ende allerdings durchaus glücklich, wie Trainer Mark Galander sagte: „Es ist ein glücklicher Sieg. Ich denke, eine Punkteteilung wäre schon gerecht gewesen. Das Momentum war dann bei uns, durch den verschossenen Elfmeter und der Gelb-Roten Karte. Hintenraus müssen wir vielleicht noch ein paar Tore mehr machen, aber vorher waren wir auch schon etwas glücklich. Wir freuen uns über die drei Punkte, auch wenn sie vielleicht nicht ganz verdient waren. Die Zwei-Jahre-Serie hält und die wollen wir nun ausbauen.“

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Gerrit Ulka (hier am Ball) war mit seinem Tempo ein Faktor beim SSV. Foto: Lobeca/Niklas Runne

Trotz Niederlage: Großensee ist „mächtig stolz“

Großensee verlor erneut und konnte die vielen Ausfälle einfach nicht kompensieren. Man kassierte zwei Gegentore nach der Pause, mit denen der Trainer haderte, doch unzufrieden war er keineswegs. Bartlakowski sagte: „Nach Abpfiff muss ich sagen, dass ich mächtig stolz und hochzufrieden bin, was die Jungs abgeliefert haben. Wir haben bis zur 90. Minute um Punkte gekämpft. Momentan fehlt uns das Momentum, ich hoffe, dass es bald wiederkommt.“ Nun belegt man Rang neun, doch der Rückstand nach oben ist bereits groß. Nach ganz unten hat man zwar weiterhin ein großes Puffer, doch der aktuelle Trend spricht absolut gegen Großensee. Der Trainer gab einen Einblick in die Gefühlswelt und erzählte von einem speziellen Moment: „Es ist im Moment für uns alles sehr bitter, aber trotzdem bin ich mit der Truppe, was sie heute abgeliefert haben, mega zufrieden. Das Witzige ist, einige haben sich heute in unserer Kabine zum ersten Mal kennengelernt.“

SV Borussia Möhnsen – TuS Hoisdorf 1:1 (0:0)

Die vergangenen Wochen waren beim SV Borussia Möhnsen nicht einfach. Nur eines der ersten zehn Spiele wurde gewonnen, sodass sich die Lauenburger am Tabellenende wiederfinden. Platz 15 ist die bittere Realität, sodass es schnell die Wende brauchte. Fünf Niederlagen wurden kassiert, weil die dünne Personaldecke einfach nicht zu kompensieren war. Nun begrüßte man mit dem TuS Hoisdorf einen absoluten Gegensatz. Die Stormarner haben anfangs große Schwierigkeiten gehabt, doch zuletzt feierte man vier Siege in Serie, sodass die Mannen von der Oetjendorfer Landstraße in die obere Tabellenhälfte kletterten. Am Kuckucksberg war man daher der klare Favorit und dennoch sollte die Heimmannschaft keineswegs unterschätzt werden. Schließlich machte diese gegen Favoriten bereits mehrfach einen richtig guten Eindruck. Personell sah es besser aus und dennoch war die Ausrichtung der Borussia erst einmal abwartend defensiv. Man wollte nicht direkt ins offene Messer rennen, sondern den jungen, spielstarken Gegner kommen lassen. Dies ging voll und ganz auf, denn dem TuS fiel trotz hoher Ballbesitzanteile kaum etwas ein. Die Folge war, dass man mit einem 0:0 in die Halbzeit ging. Dieses war leistungsgerecht, denn beide Mannschaften neutralisierten sich, sodass Torchancen auch Mangelware waren.

Zwei späte Tore

Im zweiten Durchgang blieb das Bild zunächst unverändert. Möhnsen stand kompakt und hoffte auf Nadelstiche, wobei vor allem Hendrik Siel immer wieder gesucht wurde. Dieser sollte etwas mehr als eine Viertelstunde vor dem Ende zur Führung treffen (74.). Bereits zum siebten Mal traf der Zielspieler der Lauenburger, der eine enorme Bedeutung für das Spiel der Borussia hat. Nun wollte man, anders als in den vergangenen Wochen, die Führung über die Zeit bringen, doch der Gegner erhöhte massiv den Druck. Sie gingen immer mehr Risiko und kamen zu guten Chancen. Zweimal verhinderte das Aluminium den Ausgleich, der dann allerdings in der 85. Minute doch noch fiel. Julius Holland (85.) verwandelte einen Elfmeter zum 1:1. Dabei sollte es am Ende auch bleiben. Gästetrainer Andre Meins sagte: „Möhnsen stand tief und wir haben viel Ballbesitz gehabt, aber wir waren nicht zwingend genug im Abschluss, deshalb ging es mit 0:0 in die Halbzeit. Nach der Halbzeit das gleiche Bild und Möhnsen kontert zum 1:0. Von da an waren wir noch drückender und wir wollten unbedingt diesen Ausgleich. Nach einer kleinen Systemänderung erspielten wir uns einige gute Chancen, die wir nicht nutzten und bekommen einen Elfer, den Julius Holland verwandelt, zum 1:1. Leider wollte der Siegtreffer nicht mehr fallen, obwohl die Chancen da waren. Wir sind jetzt seit fünf Spielen ungeschlagen. Es fühlt sich natürlich wie eine Niederlage an, wenn man spielbestimmender ist, aber wir haben wieder Moral gezeigt nach dem späten 1:0. Das zeigt, dass meine junge Mannschaft nicht aufgibt und immer weitermacht und das macht mich stolz als Trainer.“

„Ein Schritt in die richtige Richtung“

Möhnsen muss weiter auf Sieg Nummer zwei warten, doch zumindest die Niederlagenserie fand ein Ende. Es geht für Martin Krüger in die richtige Richtung. Er sagt: „Nach schwierigen letzten Wochen ein Schritt in die richtige Richtung. Beide Mannschaften haben sich lange Zeit neutralisiert und es gab quasi keine Torchancen. Mit unserem 1:0 hat sich das Spiel dann geöffnet. Hinten haben wir dann 2x Aluminiumglück und bekommen leider einen unglücklichen Elfmeter ganz kurz vor Schluss gegen uns. Schade, die Mannschaft hätte es sich heute verdient gehabt, die Führung über die Zeit zu bringen.“

Der 12. Spieltag im Überblick

SV Henstedt-Ulzburg – SV Wahlstedt 2:2
Leezener SC – FSG Alsterland 1:2
TSV Trittau II – TuS Teutonia Alveslohe 3:4
SV Sülfeld – VfL Oldesloe 5:1
SSV Großensee – Eintracht Segeberg 2:3
Borussia Möhnsen – TuS Hoisdorf 1:1

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