
Lübeck – Am Wochenende wurde offiziell, dass der JFV Lübeck sich nach einer sehr starken Hinrunde und dem Aufstieg in die DFB-Nachwuchsliga von seinem Trainer Marco Cloppatt trennt. Auch der Nachfolger ist in Berkan Algan bereits gefunden. Gegenüber HL-SPORTS schilderten beide Parteien ihre Sicht auf die Entscheidung.
„Sehr große Enttäuschung“
Marco Cloppatt zeigte sich geschockt über die Entscheidung: „Am 27. Dezember wurde mir telefonisch mitgeteilt, dass ich ab Januar kein Trainer mehr bin. Das hat mich geschockt. Du legst eine Saison hin, die überragend ist. Wenn man das letzte Spiel ausklammert, ist das wirklich der Wahnsinn, was wir als Trainerteam dort erreicht haben. Und dann bekommst du den Anruf. Das ist für mich eine sehr große Enttäuschung, weil ich auch denke, dass wir das Team auch in der Bundesliga sehr gut geführt hätten. Der Verein hat einen anderen Plan. Das respektiere ich und wünsche der Mannschaft viel Erfolg. Ich werde jetzt erst mal ein bisschen Luft holen und mal schauen, was in den nächsten Wochen, Monaten dann alles so ansteht.“
„Neue Impulse vermitteln“
„Hinsichtlich der sehr großen vor der U19 der JFV Lübeck liegenden Aufgaben und Herausforderungen haben wir uns dazu entschieden, neue Reize und Impulse der Mannschaft an die Hand zu geben, um nochmal alle Sinne zu schärfen. Wir bedanken uns ausdrücklich für die von Marco Cloppatt hervorragende geleistete Arbeit und den damit verbundenen Aufstieg in die A-Jugend Nachwuchsliga, sowie das Erreichen des SHFV-Pokal-Halbfinals. Seiner Arbeit ist es zu verdanken, dass die JFV Lübeck neue Visionen entwickeln konnte und können wird,“ begründet der JFV-Vorstand um Thomas Oelfke die Entscheidung. Zum neuen Coach Berkan Algan wird ergänzt: „Der angehende A-Lizenztrainer bringt alle Voraussetzungen mit, um der Mannschaft diese neuen Impulse zu vermitteln.“
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Bildquellen
- JFV Lübeck: Ugur Siyeer/oH
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