
Eutin – Am vergangenen Freitagabend stand das Hinspiel der Aufstiegsrelegation zwischen Eutin 08 II und dem TSV Pansdorf II an. Die beiden Vizemeister lieferten sich ein packendes und hochintensives Hinspiel, in dem es am Ende keinen Sieger gab. Diesen Abend so außergewöhnlich machte auch die Kulisse, die für die Beteiligten beeindruckend war.
Über 400 Zuschauer am Waldeck
Zahlreiche Besucher zog es am vergangenen Freitag ans Waldeck nach Eutin, um das Aufstiegsspiel der Eutiner und Pansdorfer Zweitvertretung zu verfolgen. Es war ein Duell, das im Vorfeld bereits eine Menge versprach, zahlreiche Geschichten bot und am Ende über 90 Minuten sehr intensiv und mitreißend war. Es lebte bereits im Hinspiel von der enormen Spannung, denn ein zögerliches Abtasten, bei dem keiner den ersten Fehler machen wollte, war es keineswegs. Es ging heiß her, und dies sowohl auf als auch neben dem Platz. Mit 402 zahlenden Zuschauern sowie Schiedsrichtern, Spielern und Vereinsmitgliedern war es eine beeindruckende Kulisse am Waldeck. So hatten beide Mannschaften große Unterstützung, die sich auch akustisch bemerkbar machte.
Handballer unterstützen Eutin
Die Heimmannschaft wurde lautstark angepeitscht von einer Mannschaft, die es in diesem Jahr bereits selbst geschafft hat, aufzusteigen. Die Handballer der HSG Holsteinische Schweiz waren auf der gesamten Sportanlage wahrzunehmen, denn sie feuerten die Eutiner lautstark mit Gesängen an, und auch eine Trommel kam zum Einsatz. Optisch stach man mit einer Fahne hervor. Die Pansdorfer waren zwar insgesamt deutlich ruhiger, dafür jedoch in noch größerer Zahl vertreten.

Trainer lobt Kulisse
Die Beteiligten der beiden Mannschaften fanden nach dem Spiel lobende Worte für die Fans und zeigten sich beeindruckt von dieser Kulisse. Eutins Cheftrainer Jasper Frahm sagte: „Es ist ein besonderes Spiel, wo es sehr eng ist, hier direkt am Wald. Es war eine gute Ausrichtung mit Stadionsprecher und Tribüne, das zieht viele Leute an und es war einfach eine geile Stimmung, die wir von beiden Seiten erlebt haben. Das hat Spaß gemacht.“ Auch sein Co-Trainer Lennard Jakubenko schwärmte von diesem Abend: „Ich glaube, Flutlichtspiele in Eutin auf dem A-Platz sind immer eine geile Kulisse mit allen auf einer Seite. Das war richtig geil.“
Zuschauer geben Push
Jorge Bruckmann, Flügelspieler der 08er, gab ebenfalls Einblicke, wie er die vielen Zuschauer auf dem Feld wahrgenommen hat: „Ich fand es extrem geil, vor so einer Kulisse zu spielen. Es hat riesig Spaß gemacht, die ganze Zeit von außen etwas zu hören, das nimmt man im Spiel auch wahr und man merkt dann auf dem Platz in den letzten fünf Minuten, als es besser lief, dass man den Push von außen bekommt. Das hat sehr viel Spaß gemacht.“ Gästetrainer Steven Tion sagte: „Es war schon beeindruckend. Das war eine sehr gute Kulisse. Es sah von drüben wirklich beeindruckend aus.“
Rückspiel in Pansdorf
Nun steht am Freitagabend das Rückspiel an. In Pansdorf geht es dabei um den Aufstieg in die Verbandsliga, der an diesem Tag entschieden wird. Dabei ist erneut von einer großen Zuschauerkulisse auszugehen, denn dieses Spiel machte bereits Lust auf mehr.






