Ahrensburgs Trainer Avni Ajvazi. Foto: Lobeca/Niklas Runne

Ahrensburg – Die zweite Spielzeit in der Verbandsliga Süd begann für den FC Ahrensburg anders als gewünscht. Der Start verlief unerwartet schwach und erst am 18. Spieltag gelang der dauerhafte Sprung in die obere Tabellenhälfte. Vor allem auswärts ließ die Punkteausbeute zu wünschen übrig. Trotzdem stand das Team am Ende auf einem guten sechsten Tabellenplatz, knapp hinter Güster, aber doch 20 Punkte hinter Platz 4, den die Mannschaft noch im Vorjahr erreichte. Im letzten Saisonspiel wurde Ahrensburg dann aber noch zum Spielverderber für Hamberge, dass nach einer Niederlage in Ahrensburg die Aufstiegsträume begraben musste.

Das Fazit

Trainer Avni Ajvazi zog das Fazit: „Unser Fazit der Saison fällt insgesamt positiv aus. Wir konnten den sechsten Tabellenplatz erreichen, auch wenn unser Ziel eigentlich war, die Platzierung aus der vergangenen Saison zu verbessern, als wir Vierter geworden sind. Im Laufe der Saison kamen jedoch einige Faktoren zusammen. Mehrere Spieler haben den Verein verlassen, wir hatten viele Verletzungen zu verkraften und zudem haben wir den Saisonstart komplett verschlafen. Natürlich sind wir mit dem sechsten Platz nicht zu 100 Prozent zufrieden, aber man muss auch berücksichtigen, dass wir bereits zum dritten Mal in Folge das Pokalfinale erreicht haben. Zudem heißt es nicht umsonst, dass das zweite Jahr nach einem Aufstieg oft das schwierigste ist.“

Die Entwicklung

Ajvazi über die Entwicklung: „Besonders gefallen hat uns in dieser Saison, dass wir mit jeder Mannschaft mithalten konnten, wenn alle Spieler die richtige Einstellung und die nötige Laufbereitschaft auf den Platz gebracht haben. Wir haben einige sehr gute Spiele gezeigt und genau diese Mentalität müssen wir in der kommenden Saison konstant in jedem Spiel abrufen. Außerdem ist es erfreulich zu sehen, dass sich einige Spieler individuell weiterentwickelt haben und wir als Mannschaft weiter zusammengewachsen sind.

Verbessern müssen wir vor allem unser Defensivverhalten, da wir zu viele Gegentore kassiert haben. Gleichzeitig müssen wir effizienter mit unseren Torchancen umgehen. Trotz vieler erzielter Tore haben wir im Laufe der Saison noch deutlich mehr Möglichkeiten liegen gelassen. Unzufrieden bin ich vor allem mit der Einstellung in einigen Spielen. Es gab Partien, in denen wir überhaupt nicht präsent waren und uns durch unser Auftreten selbst geschadet haben. Man kann auch gegen einen Tabellenletzten verlieren, aber entscheidend ist, wie man verliert. In einigen Spielen haben wir leider überhaupt nicht stattgefunden.“

Die Vorbereitung

Ajvazi zur Vorbereitung: „Wir starten am 16. Juni in die Vorbereitung. Ein großer Schwerpunkt wird auf dem Defensivverhalten liegen. Außerdem wollen wir sicherstellen, dass die Mannschaft körperlich topfit in die neue Saison startet. Was die Ziele für die kommende Saison betrifft, wollen wir von Spiel zu Spiel denken und uns keinen unnötigen Druck machen.“

Veränderungen im Kader

Ajvazi über Zu- und Abgänge: „Zu den Neuzugängen können wir aktuell noch keine konkreten Angaben machen. Demnächst werden wir hierzu mehr sagen können. Einige Wechsel stehen bereits fest, allerdings müssen zuvor noch letzte Dinge mit den jeweiligen Vereinen geklärt werden.

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Bei den Abgängen hat sich seit Beginn der vergangenen Saison einiges getan. Hasan Ajvazi, Dion Kastrati, Enis Asllani, Niels Naward, Ismail Gün, Conor Murphy, Thorben Joost, Khalil Mustafa und Alen Zahirovic haben den Verein verlassen oder werden ihn noch verlassen. Natürlich sind solche Entscheidungen immer schade. Dennoch gehören Veränderungen im Fußball dazu. Wir werden die frei gewordenen Plätze neu besetzen und sind überzeugt, auch in der kommenden Saison eine schlagkräftige Mannschaft zu stellen. Unser Ziel wird es sein, in der Verbandsliga erneut eine gute Rolle zu spielen.“

Schaffen die Lübeck Cougars den direkten Wiederaufstieg?

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Bildquellen

  • fca_ajvazi: Lobeca/Niklas Runne
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