Der Kampf um das letzte Halbfinalticket: Azadi Lübeck gastiert am Torfmoor

Groß Grönau erwartet "Bonusspiel"

Ser SV Azadi Lübeck möchte im Kreispokal das Halbfinale erreichen. Foto:Lobeca/Fabian Lamprecht
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Lübeck – Am Dienstagabend um 19.30 Uhr steigt das letzte Viertelfinalspiel im Kreispokal Lübeck. Dabei trifft der TSV Eintracht Groß Grönau auf den SV Azadi Lübeck. Die Rollenverteilung ist klar, denn als Landesligist geht Azadi favorisiert ins Spiel.

Landesligist klar favorisiert

Mit einem 4:3-Sieg beim Spitzenreiter Eichholzer SV setzte Aufsteiger SV Azadi Lübeck zuletzt in der Landesliga ein Ausrufezeichen im Aufstiegsrennen. Trotz 0:1-Rückstand und zwischenzeitlich sogar verspielter 3:1-Führung gingen die drei Punkte letztlich an den Verbandsligameister der vergangenen Saison. Somit steht dieser nun auf Rang zwei vier Punkte hinter dem ESV. Das zwischenzeitliche Formtief mit mehreren sieglosen Spielen Ende August wurde längst abgeschüttelt, denn mittlerweile sind es schon wieder sechs ungeschlagene Partien, wovon fünf gewonnen wurden. Die Mannschaft von Niwar Jasim ist also in der Spur. Im Kreispokal Lübeck kämpft man nun um das vierte und somit letzte Halbfinalticket. Drei sind bereits vergeben mit dem VfL Vorwerk, TSV 1982 Lübeck und dem SC Rapid. Nun möchte Azadi, das sich auf dem Weg dorthin gegen Siems (15:0) und den SV Viktoria 08 (3:0) durchgesetzt hat, folgen und den Traum vom erneuten Pokalsieg nach 2025 am Leben halten.

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„Für uns ist es ein absolutes Bonusspiel“

Zu Gast ist der Landesligist am Tormoor. Der TSV Eintracht Groß Grönau wartet und somit alles andere als ein Selbstgänger. Der Verbandsligist belegt derzeit einen soliden zehnten Tabellenplatz in der Liga und hat mit 14 Punkten einen fünf Zähler großen Vorsprung auf den ersten direkten Abstiegsplatz. Man hat sich nach dem Fehlstart mit vier sieglosen Spielen mittlerweile gefunden und seitdem 13 Punkte aus acht Spielen geholt. Zwischenzeitlich gab es sogar eine kleine Serie, in der man drei Ligaspiele gewann, darunter gegen Spitzenteam SV Hamberge. In den vergangenen Wochen sollte allerdings wieder der Trend nach unten zeigen, denn es gab nur einen Punkt aus drei Spielen sowie zehn Gegentore. Im Pokal hat man bisher ausschließlich unterklassige Gegner gehabt. In der ersten Runde bezwang man den A-Klassisten AKM Lübeck (5:2), bevor es im Achtelfinale zum Duell mit dem VfL Bad Schwartau (3:1) kam. Beide Spiele wurden letztlich souverän für sich entschieden, sodass man nun vom Halbfinale träumt. Die Aufgabe wird allerdings keine einfache. Trainer Marco Cloppat sagte vor dem Spiel gegen den Landesligisten: „Für uns ist es ein absolutes Bonusspiel. Wir müssen erst einmal gucken, wen wir überhaupt zur Verfügung haben, und dann geht es für uns darum, so lange wie möglich einfach die Null zu halten. Azadi ist gespickt mit so vielen hochklassigen Spielern, dass wir ebenfalls einfach schauen und gucken, was dabei rumkommt. Wir freuen uns auf einen schönen Pokalabend.“ In der vergangenen Saison begegneten sich die beiden Teams noch in der Verbandsliga Süd, dort sprachen die Ergebnisse eine deutliche Sprache. 0:7 und 3:13 unterlag die Eintracht, sodass es sich nun deutlich besser zu präsentieren gilt.

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