
Hoisdorf – Der Saisonstart beim TuS Hoisdorf war noch alles andere als einfach. Nach sieben Spielen standen nur zwei Siege auf dem Konto, sodass man sich im Tabellenkeller wiederfand. Der Stormarner Traditionsclub wurde zum Sorgenkind in der Liga, denn es gab Niederlagen, die bitterer nicht hätten sein können. Zuletzt sollte der berühmte Knoten allerdings platzen, sodass der TuS richtig gut drauf ist. Man startete eine Aufholjagd.
Junges Team erlebt Fehlstart
Ein junges Team des TuS Hoisdorf, das im Sommer einige A-Jugendspieler dazubekam, ging in die nun bereits vierte Kreisligasaison in Folge. Nach zweimal Platz neun und einmal sieben sollte in diesem Jahr eine Entwicklung erfolgen. Der Saisonstart verlief allerdings alles andere als gut, zumindest, wenn man auf die Punktausbeute schaute. Schon im Kreispokal sollte es alles andere als einfach starten, denn Torjäger und Führungsspieler Philipp Koch verletzte sich schwer. Dadurch sollte dieser den Ligastart verpassen. Dennoch gewann der TuS zum Start in Trittau, was vor allem an einer starken zweiten Halbzeit lag. Im Anschluss sollten allerdings einige bittere Auftritte folgen. Defensiv war man nicht stabil und vorne sollte aus guten Aktionen zu wenig Ertrag geben. Die Konsequenz war eine Platzierung im Tabellenkeller. Zwei Siege gab es aus sieben Spielen, dabei sollte der Zweite aufgrund des Spielabbruchs gegen Oldesloe noch in der Schwebe hängen.

Vier Siege in Serie
Die Mannschaft von Andre Meins erntete viel Lob vom Gegner, jedem war klar, dass die Truppe aus Hoisdorf nicht in den Tabellenkeller gehört, doch die Punktanzahl und Tabelle sprachen eine andere Sprache. Man schaffte es einfach nicht, sich zu belohnen und die gute Leistung auch im Ergebnis widerzuspiegeln. Bei der FSG Alsterland sollte dann allerdings der berühmte Knoten platzen. Trotz Rückstand wurde ein Sieg eingefahren. 3:2 hieß es in Seth für die Stormarner, die daran anknüpfen wollten. Dies sollte gelingen, denn in den Folgewochen gab es weitere Siege. Das Heimspiel gegen den SV Sülfeld entschied man mit 1:0. Es war ein knapper Sieg, doch dies lag einzig an der Chancenverwertung. In der Folgewoche reiste man nach Leezen, wo man nach einer halben Stunde 0:3 hintenlag. Doch die Mannschaft zeigte Moral und feierte einen verdienten 4:3-Auswärtserfolg. Es war eine starke Aufholjagd. Zuletzt sollte der vierte Sieg in Serie folgen, denn man feierte einen deutlichen 4:0-Erfolg im Derby gegen Großensee.
Wohin geht es für den TuS?
So steht Hoisdorf nun mit 18 Punkten auf Rang sieben. Der Knoten ist geplatzt und die Leistungen werden nun endlich mit Toren und Punkten belohnt. Sie gehören zu den spielstärksten Teams der Liga, verfügen über hohes Tempo auf den Außen und sind nun mittlerweile auch deutlich kaltschnäuziger vor dem Tor. So könnte die Elf von Andre Meins nochmal ganz oben anklopfen, auch wenn der Rückstand auf die Spitzengruppe noch groß ist. Das Potenzial dafür ist allerdings absolut da und wenn mit Stürmer Koch bald das fehlende Puzzleteil im Sturmzentrum zurückkehrt, wird sich zeigen, welche Rolle man in dieser Kreisligasaison noch spielen kann.








