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Verstärkung könnte es schaffen

Nach der Pause durch den Corona-bedingten Ausfall in der Vorwoche in Ahrensburg ist der TSV Gudow wieder im Einsatz. Die Elmenhorster sind zu Gast und stehen mit null Zählern auf dem vorletzten Platz der Kreisliga Süd. Gudow will das ausnutzen und an Tabellenführer Ratzeburg dranbleiben. Co-Trainer Max Asmuß sagt zu HL-SPORTS: „Wir sind heiß. Nicht nur wegen der Zwangspause vergangenes Wochenende, sondern auch weil wir gegen Elmenhorst auf ein paar alte Bekannte treffen. Wenn wir an unseren Zielen festhalten wollen, müssen gegen Elmenhorst drei Punkte her. Deswegen wollen wir die Partie konzentriert angehen und an die Leistungen aus den ersten beiden Spielen anknüpfen, ohne die Fehler aus der Niederlage gegen Südstormarn zu wiederholen. Der Kader sieht gut aus. Ein, zwei angeschlagene Spieler sind fraglich, Jannes Burmeister und Niko Kröger müssen ihre Sperren absitzen. Nichts, was wir mit dem Rest des Kaders nicht auffangen können. Leider werden wir auf die Unterstützung unserer zweiten Herren verzichten. Um den Corona-Auflagen und unserem Konzept gerecht zu werden, müssen diese leider das Heimrecht tauchen und auswärts in Siebenbäumen ran.“ Möglich, dass die „Verstärkung“ aber doch rechtzeitig Segrahner Berg aufschlägt, denn ihre Begegnung bei GW Siebenbäumen II in der Kreisklasse A beginnt bereits um 10 Uhr. Genügend Zeit, um also wieder nach Hause zu kommen und die Liga-Mannschaft zu unterstützen.

Wird der Fußball-Chef begeistert?

Beim TSV Berkenthin hat man die Enttäuschung der Vorwoche abgelegt. Trübsal blasen ist nicht angesagt, dafür die volle Konzentration auf den kommenden Gegner. Das ist der TSV Trittau und keine leichte Aufgabe für den Aufsteiger – auch noch auswärts beim Favoriten. Berkenthins Abteilungsleiter Matthias Fäseke: „Am Wochenende wird es in Trittau ein schweres Spiel. Als wir vorletzte Saison letztmalig gegen Trittau kickten, konnten wir beide Spiele nicht punkten und Trittau stieg auf. Der Gegner ist für mich absolut Favorit. Wenn es uns irgendwie gelingen sollte einen Punkt mitzunehmen wäre ich begeistert.“

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Hoffnung am Lübecker Rand

Nochmal so ein Ergebnis vor den eigenen Fans will sich der Kronsforder SV nicht einfangen. In der Vorwoche gab es eine 1:6-Schlappe gegen den RSV – dieses Mal steht wieder ein Heimspiel an und es ist FSG Südstormarn bei den Lübeckern zu Gast. Co-Trainer Lennart Larsson sagt: „Am Sonntag wird die Aufgabe nicht einfacher. Südstormarn gehört ebenfalls zu den besseren Mannschaften der Liga. Mit der richtigen Einstellung, den fußballerischen Tugenden und dem nötigen Quäntchen Glück haben wir die Möglichkeit, zählbares zuhause zu behalten. Die Qualität hierzu haben wir, diese müssen wir nun auf den Platz bringen!“

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Alles andere als ein Sieg wäre eine Überraschung

Spitzenreiter Ratzeburger SV ist wieder daheim und hat nach dem höchsten Saisonsieg weiter Platz eins fest im Griff. Dabei müssen die Löwen gleich gegen drei Namen bestehen und den Meisterrang gegen die Jungs aus Wentorf, Sandesneben und Schönberg verteidigen. Die SG ist zu Gast am Riemann, Trainer Marc Fischer zeigt Respekt vor dem Gegner: „Wir empfangen einen Gegner, der sicherlich höhere Ambitionen hat, als es die aktuelle Tabelle hergibt. Und die Qualität haben sie vor allem im Zentrum auch. Deswegen müssen wir dieses dicht halten und die anfällige Abwehr immer wieder attackieren. Da sich unsere personelle Situation nun wieder entspannt und damit der Konkurrenzkampf steigt, sollten wir bestens gewappnet sein!“

Marc Fischer (Trainer, Ratzeburger SV). Foto: Erik Müller

Der 5. Spieltag (18.10.2020)

Gudow – Elmenhorst (So., 14 Uhr)
Ratzeburg – Wentorf (15 Uhr)
Trittau – Berkenthin
Kronsforde – Südstormarn
Großensee – Todendorf (15.30 Uhr)
Steinhorst – Ahrensburg II (19.11.)

Die Tabelle

1. Ratzeburger SV416 : 212
2. VfR Todendorf417 : 49
3. SSC Hagen Ahrensburg II37 : 29
4. TSV Gudow311 : 56
5. TSV Trittau37 : 26
6. FSG Südstormarn26 : 16
7. SSV Großensee24 : 33
8. TSV Berkenthin45 : 93
9. SG Wentorf-S./​Schönberg45 : 153
10. SV Steinhorst/​Labenz47 : 203
11. S.I.G. Elmenhorst32 : 120
12. Kronsforder SV45 : 170

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