Jubel nach dem Spiel bei den Spielern des FC Anker Wismar im Hinspiel. Das Team gewann trotz langer Unterzahl gegen Dynamo Schwerin mit 2:1. Auch morgen wollen die Wismarer drei Punkte gegen Dynamo einfahren

Wismar – Noch ist die Tabelle der Oberliga Nordost ziemlich ungleich, denn mit Union Klosterfelde und dem FC Viktoria 1889 Berlin haben zwei Teams bereits zwanzig Partien absolviert, aber Dynamo Schwerin zum Beispiel erst 17 Begegnungen. Alle anderen dreizehn Vereine haben bisher 18 oder 19 Spiele ausgetragen. Im einzigen Nachholspiel dieser Woche feierte der Berliner AK 07 den zweiten Sieg in Folge. Nach dem 2:1-Auswärtserfolg beim FC Anker Wismar besiegte die Elf von Trainer Murat Tik am Mittwoch auch Tennis Borussia Berlin mit dem gleichen Ergebnis. Dabei drehten die Hausherren in der zweiten Halbzeit durch Treffer von Furkan Yildirim und Abdulkadir Beyazit die Partie. Zur Pause hatten die Veilchen durch Emir Gencel noch mit 1:0 geführt. Interessant ist sicher auch die Tatsache, dass beide BAK-Torschützen auch am Sonnabend in Wismar erfolgreich waren. Durch diese sechs Punkte fand der BAK wieder Anschluss an das untere Mittelfeld, hat aber am Sonnabend mit Spitzenreiter Tasmania Berlin einen deutlich schwereren Gegner vor der Brust.

Wismar will zurück in die Erfolgsspur

Der FC Anker Wismar dagegen ist nicht optimal in die Punktspiele 2026 gestartet. Nach dem 1:3 beim Neuling in Klosterfelde holten die Hansestädter auch in den beiden folgenden Heimspielen gegen Neustrelitz und den Berliner nur einen Zähler. Nun kommt es morgen Abend im Schweriner Stadion an der Ratzeburger Straße zum Nordwestderby bei der SG Dynamo Schwerin. Beide Teams kennen sich natürlich aus dem Effeff und die Tagesform wird wahrscheinlich entscheidend sein. „So wie heute können wir aber in Schwerin nicht auftreten, dort müssen wir mit viel mehr Biss und Selbstvertrauen auflaufen“, hatte Ankertrainer Matthias Fink seinen Spielern bereits nach der Niederlage gegen den BAK 07 mitgegeben. Ende Januar standen sich beide Vertretungen in einem Testspiel an gleicher Stelle gegenüber, die Partie endete damals 1:1-unentschieden. Mit einer Punkteteilung dürften beide Mannschaften aber nicht zufrieden sein.

Von den fünf MV-Teams haben mit der TSG Neustrelitz und dem F.C. Hansa Rostock II noch zwei weitere Vereine Heimrecht, während der Neuling SV Siedenbollentin beim Aufstiegsaspiranten SV Lichtenberg 47 antreten muss. Die 47-iger können sich nach den letzten Ergebnissen keine weitere Punktverluste leisten. Das Spitzenderby gegen Tasmania hatte die Elf von Trainer Rudy Raab mit 1:2-verloren, trotz der Niederlage der Tasmanen beim Aufsteiger Union Klosterfelde mussten die Spieler aus dem Zoschkestadion beim 3:3 im Stadtderby bei SV Sparta 1911 einen weiteren Rückschlag hinnehmen.

Die „Mannschaft der Stunde“ ist im Augenblick Union Klosterfelde. Zuletzt gelangen fünf Punktspielsiege in Folge, darunter ein 5:0 bei Tennis Borussia Berlin und zuletzt das 2:0 gegen Spitzenreiter Tasmania Berlin. Mit 18:3-Toren in diesen Begegnungen kommt noch ein ausgezeichnetes Torverhältnis dazu. Auch wenn an diesem Wochenende der 10. Saisonsieg gegen Sparta Lichtenberg gelingen sollte, oben anklopfen sollte doch zu vermessen klingen.

F.C. Hansa II muss aufpassen

Mit nur 23 Punkte ist der F.C. Hansa Rostock II in der Tabelle weit nach unten gerutscht, weit von den eigenen Ansprüchen entfernt. Die Partie gegen das Team von Optik Rathenow wird in Rostock sicher akkurat vorbereitet, denn mit einer Niederlage gegen die Brandenburger könnten die Hanseaten auf einen Abstiegsplatz zurückfallen. Spätestens nach dem Spieltag am 8. April zeigt die Tabelle dann wieder ein einheitliches Bild.

Der 21. Spieltag (13.03.-15.03.26)

SG Dynamo Schwerin – FC Anker Wismar (Fr. 19 Uhr)

Berliner AK 07 – SV Tasmania Berlin (Sa. 13 Uhr)

SV Lichtenberg 47 – SV Siedenbollentin

SG Union Klosterfelde – SV Sparta Lichtenberg 1911

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Tennis Borussia Berlin – FC Viktoria 1889 Berlin (So. 13 Uhr)

TSG Neustrelitz – TuS Makkabi Berlin

F.C. Hansa Rostock II – FSV Optik Rathenow

S.D. Croatia Berlin – BSV Eintracht Mahlsdorf (14:30)

Die Tabelle:

1.SV Tasmania Berlin1950 : 2043
2.SV Lichtenberg 471854 : 3238
3.BSV Eintracht Mahlsdorf1939 : 2833
4.SG Union Klosterfelde2041 : 2932
5.TSG Neustrelitz1939 : 2732
6.TUS Makkabi Berlin1936 : 3131
7.SV Sparta Lichtenberg 19111948 : 4827
8.SV Siedenbollentin1834 : 3527
9.FC Anker Wismar1835 : 3524
10.Berliner AK 071832 : 3723
11.F.C. Hansa Rostock II1834 : 4423
12.SG Dynamo Schwerin1725 : 2421
13.FSV Optik Rathenow1824 : 3320
14.Tennis Borussia Berlin1929 : 4020
15.S.D. Croatia Berlin1931 : 4715
16.FC Viktoria 1889 Berlin2030 : 7112

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Bildquellen

  • dynamo150: Bernhard Knothe
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