DFB-Pokal: HSV und Holstein Kiel bekommen Heimspiele gegen Bundesligisten

Traditionsduell im Volkspark – Hoffenheim muss ins Holstein-Stadion

Frankfurts Torwart Michael Zetterer hatte im vergangenen Dezember keine Chance beim 1:0 durch Albert Sambi Lokonga (HSV). Foto: Lobeca/Norbert Gettschat
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Dortmund – Die Gegner der einzigen beiden Nordclubs im DFB-Pokal in der 2. Runde des stehen fest. Bei der Auslosung am Sonnabend im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund zog Bastian Schweinsteiger für den Hamburger SV ein Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt. Holstein Kiel empfängt die TSG Hoffenheim. Gespielt wird am 27. und 28. Oktober.

HSV trifft erneut auf Frankfurt

Für den Hamburger SV kommt es gegen die Frankfurter zum vierten Aufeinandertreffen im DFB-Pokal. Die bisherigen drei Duelle gingen an die Hessen. 1970 unterlagen die Hamburger im Achtelfinale mit 0:2, 1974 im Finale mit 1:3 nach Verlängerung und 2010 in der 2. Runde mit 2:5. Damit treffen beide Clubs nach 16 Jahren wieder im Pokal aufeinander.

HSV-Cheftrainer Merlin Polzin freut sich auf die Partie im Volksparkstadion: „Ein tolles Traditionsduell. Und das in unserem Wohnzimmer. Viel mehr Pokal geht nicht: Heimspiel, Flutlicht und zwei starke Fanlager. Wir freuen uns jetzt schon sehr auf die Partie gegen die Eintracht.“

Mit Blick auf das Bundesliga-Duell am darauffolgenden Wochenende fügte Polzin schmunzelnd hinzu: „Vielleicht sprechen wir gleich mal mit Adi Hütter, ob wir im Anschluss gemeinsam nach Frankfurt reisen.“

Hoffenheim kommt nach Kiel

Auch Holstein Kiel darf in der 2. Runde vor eigenem Publikum antreten. Die Mannschaft von Trainer Tim Walter bekommt es im Holstein-Stadion mit der TSG Hoffenheim zu tun.

Die Kieler hatten sich in der 1. Runde mit einem 2:0 beim TSV 1860 München durchgesetzt. Hoffenheim ist den Störchen zudem aus der Sommervorbereitung bekannt. Auch in der Bundesliga-Saison 2024/2025 trafen beide Clubs aufeinander. Die TSG war damals der erste Bundesligagegner der Kieler, Alexander Bernhardsson erzielte in dieser Partie den ersten Bundesliga-Treffer der Vereinsgeschichte.

Walter sagte nach der Auslosung: „Ein interessantes Los für uns, wir haben haben in der Vorbereitung bereits gegeneinander gespielt. Es wird ein spannendes Duell, die Hoffenheimer müssen zu uns ins Holstein-Stadion kommen.“ Der Kieler Trainer weiter: „Wir freuen uns darauf, gegen einen höherklassigen Gegner zu spielen. Das ist ein gutes Los – wir werden alles tun, um eine Runde weiterzukommen.“

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Die 2. Runde im DFB-Pokal (27./28.10.2026)

Großaspach – Augsburg
Jeddeloh – Hertha BSC
Essen – Leipzig
Köln – Union Berlin
Dresden – Schalke
Dortmund – Werder
Bochum – Mainz
Hamburg – Frankfurt
Mönchengladbach – Karlsruhe
Kiel – Hoffenheim
Leverkusen – Nürnberg
Hannover – Kaiserslautern
Paderborn – Stuttgart
Freiburg – Wolfsburg
Elversberg – Darmstadt
München – Magdeburg

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