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Diskrepanz zu Auftritten in der Fremde: Beim VfB Lübeck lechzt man nach dem ersten Heimsieg

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Lübeck – Es war der immerhin schon fünfte Zähler (aus vier Auftritten) den die Grün-Weißen am vergangenen Wochenende in Münster auswärts verbuchten. Auf eigenem Terrain läuft es bisher in der 3. Liga allerdings eher überschaubar für den VfB Lübeck. Die Leistungen sind okay, die Ausbeute aber nicht. Gegen Sandhausen und Aue gab es eine Punkteteilung, gegen Dynamo Dresden verlor man bekanntlich mit 0:1. Am kommenden Sonnabend (16.30 Uhr) geht es gegen den Hallescher FC auf der Lohmühle weiter. Vielleicht ist dort dann ja der erste Heimsieg drin, wird nach dem Remis zuletzt in Münster (1:1) und der Serie von vier sieglosen Pflichtspielen (inklusive Landespokal) in Folge, die volle Punktzahl eingefahren. Unter Druck sieht man sich beim VfB zwar nicht, mächtig auf den Senkel geht es dort aber doch vielen, das es bisher nicht gelungen ist die volle Punktzahl einzufahren auf eigenem Terrain.

Kleinigkeiten

„Wenn wir gegen Halle gewinnen sollten, dann wäre die Bilanz auswärts und auf der Lohmühle die gleiche. Im Moment liegt es einfach daran, dass wir die guten Leistungen auf eigenem Platz nicht in genug Punkte umgemünzt haben. Wir sind aus allen drei Spielen rausgegangen und haben gesagt es war mehr drin, müssen es nun mit mehr Konsequenz und Überzeugung besser machen. Ich glaube tatsächlich, dass unsere Leistungen zu Hause besser waren, so komisch das jetzt vielleicht klingt. Die gilt es nun aber in Punkte umzumünzen“, sagt Chefcoach Lukas Pfeiffer, der spontan auf die Frage antwortet, ob nun irgendetwas dagegen spricht die Kehrwende zum Guten, einen Heimsieg zu holen: „Wir wollen stark sein, sind das auch auf der Lohmühle, möchten einen Heimsieg feiern. Man kann das aber auch nicht nur herbeireden, sondern muss das am Ende auch machen. Alle die man jetzt bei uns fragt wollen unbedingt gewinnen – das ist schon einmal eine gute Basis.“

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Bestätigung

Sebastian Harms sieht das ähnlich, auch beim Sportvorstand des VfB Lübeck käme natürlich ein Heimsieg am Wochenende gut an. „Wir hatten nicht das einfachste Auftaktprogramm, das muss man auch einordnen so. Die Leistungen insgesamt, bis auf Ulm, waren gut. Klar sind wir heiß darauf unseren ersten Heimsieg einzufahren, sind wir nicht zufrieden mit den zwei Punkten bisher. Wir wollen das Punktekontigent steigern. Jeder hat in den letzten Wochen aber auch gesehen, dass in dieser Liga alles eng beisammen ist, da ist kaum ein Spiel, wo man irgendwie einen Favoriten ausmachen kann. Halle wird uns alles abverlangen, aber ich glaube, gerade mit unseren Fans im Rücken, ist die Chance ein paar Prozent höher, das wir die Chance nun nutzen.“

Der 8. Spieltag (29.9. – 1.10.):

A. Bielefeld – Saarbrücken (Fr., 19 Uhr)
Waldhof Mannheim – SC Freiburg II (Sa., 14 Uhr)
SV Sandhausen – Viktoria Köln
Ingolstadt – SSV Ulm
1860 München – SC Verl
MSV Duisburg – Preußen Münster
VfB Lübeck – Hallescher FC (Sa., 16.30 Uhr)
RW Essen – Dynamo Dresden (So., 13.30 Uhr)
B. Dortmund II – Unterhaching (So., 16.30 Uhr)
Erzgebirge Aue – Jahn Regensburg (So., 19.30 Uhr)

Die Tabelle:

1.Dynamo Dresden712:418
2.SSV Ulm712:614
3.Erzgebirge Aue711:714
4.Borussia Dortmund II87:714
5.Viktoria Köln710:711
6.FC Ingolstadt713:1010
7.1. FC Saarbrücken711:910
8.Regensburg77:610
8.Unterhaching77:610
10.SV Sandhausen78:910
11.TSV 1860 München710:99
12.RW Essen76:59
13.Arminia Bielefeld79:98
14.Waldhof Mannheim710:128
15.Preußen Münster77:108
16.SC Verl713:167
17.VfB Lübeck76:97
18.Hallescher FC710:157
19.SC Freiburg II76:115
20.MSV Duisburg86:143
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