Dominanter SV Todesfelde startet erfolgreich in die Aufstiegsrunde

Noch ein Sieg zum Aufstieg

Der SV Todesfelde startete mit einem Sieg in die Aufstiegsrunde. Lobeca/Fabian Lamprecht

Todesfelde – Zum Auftakt der Aufstiegsrunde zur Regionalliga Nord stand für den SV Todesfelde das Spiel gegen den Meister der Oberliga Bremen an. Der Blumenthaler SV war zu Gast und somit eine Mannschaft, die 75 von 90 Punkten in ihrer Staffel holte. Es wartete eine junge Truppe aus Bremen auf die Segeberger, gegen die man am Ende allerdings hochverdient die Nase vorne hatte.

Dominant, doch noch nicht zwingend

Der SV Todesfelde wollte nach zwei verlorenen Finals im Kreis- und Landespokal mit einem positiven Gefühl in die Aufstiegsrunde zur Regionalliga starten. Es sollte auf der heimischen Sportanlage direkt einen Dreier geben, doch zu Gast war der Meister aus der Oberliga Bremen. Der Blumenthaler SV setzte sich dort knapp vor dem SV Hemelingen durch und träumte daher ebenfalls vom Gang in die Viertklassigkeit. Die jungen Bremer hatten allerdings eine hochmotivierte Mannschaft aus Todesfelde gegenüber, die unbedingt im letzten Heimspiel der Saison punkten wollte. Dabei setzte Trainer Björn Sörensen im Vergleich zum Landespokalfinale gegen den 1. FC Phönix Lübeck auf Morten Liebert im Sturm. Von Beginn an bestimmte der Meister der Oberliga Schleswig-Holstein das Geschehen. Man war klar spielbestimmend, doch mühte sich im ersten Durchgang noch, so richtig zwingend zu werden. Nach einer Viertelstunde wurde es nach einer Flanke von Sternberg erstmals gefährlich, als Maximilian Musci den Ball aufs Tor brachte, doch Blumenthal klärte. Anschließend war es Pawel Erfmann, der verpasste, und auch Liebert sorgte für Gefahr. Nach einer halben Stunde zappelte der Ball dann im Netz und Todesfelde jubelte, doch nur kurz. Im Vorfeld des Treffers von Jan-Marc Schneider schien der Ball bei der Vorlage von Boland im Toraus gewesen zu sein, sodass es beim 0:0 blieb. Es war ein sehr einseitiges Spiel, denn Blumenthal blieb über die volle Distanz harmlos. Todesfelde machte allerdings aus der Überlegenheit zu wenig. Es ging meist über den auffälligen Janek Sternberg über die linke Außenbahn, doch in der Mitte kam zu selten jemand ran.

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Zur Pause sahen die Zuschauer noch keine Tore. Foto: Lobeca/Fabian Lamprecht

Torjäger und Joker treffen

Im zweiten Durchgang wollten die Platzherren vor 756 Zuschauern sich endlich belohnen. Dies gelang ihnen auch, sodass Morten Liebert (54.) im Strafraum aus zentraler Position freistehend traf. Es war der hochverdiente Führungstreffer und die Segeberger machten weiter. Man bestimmte weiterhin klar das Geschehen und ließ nichts anbrennen. So war der Treffer durch Joker Marco Drawz (80.) die Vorentscheidung. In den Schlussminuten näherte sich Blumenthal mal an, doch ohne Gefahr zu erzeugen. Somit sollte Todesfelde das erste der drei Aufstiegsspiele mit 2:0 für sich entscheiden. Man öffnete die Tür zur Regionalliga um ein großes Stück, denn nun hat man bereits am Mittwoch beim Eimsbütteler TV die Chance, den Aufstieg zu realisieren. Für den Fall eines direkten Vergleichs mit dem Bremer Vertreter kam es noch zu einem Elfmeterschießen, in dem die Gäste sich mit 5:4 durchsetzten.

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„Unter dem Strich war dieses 2:0 nie gefährdet“

Cheftrainer Björn Sörensen sagte nach dem Spiel: „Ich glaube, wir haben von Anfang an die Spieldominanz übernommen, den Ball gut laufen gelassen, aber sind in der ersten Halbzeit noch nicht so gut in die Tiefe gekommen, weil wir nicht so die gute Positionierung hatten, um mal ganz gefährlich zu werden. Das haben wir zweite Halbzeit besser gemacht und uns mit den Toren belohnt und ich glaube, gerade in der zweiten Hälfte war es dann ein sehr dominanter Auftritt. Unter dem Strich hatten sie keine große gefährliche Situation nach vorne. Natürlich haben wir nach dem 2:0 versucht, Spieldominanz auszustrahlen und Blumenthal hat ihre Spielweise auch ein Stück weit verändert und ein bisschen offensiver gespielt, aber unter dem Strich war dieses 2:0 nie gefährdet.“

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Torschütze Morten Liebert und sein Trainer Björn Sörensen. Foto: Lobeca/Fabian Lamprecht

Rave lobt Reaktion

Innenverteidiger Christian Rave sagte: „Wir sind absolut zufrieden. Das hatten wir uns so vorgestellt, das Spiel zu gewinnen und zu Null war auch ganz wichtig. Die Reaktion der Mannschaft nach dem verlorenen Spiel in der Vorwoche war überragend. Wir haben keine Torchance vom Gegner zugelassen, ich bin absolut zufrieden und stolz auf die Mannschaft.“

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