Dornbreite II und AKM wieder siegreich – Vorwerk startet mit Heimsieg

Reserve Teams oben und unten dabei

Vorwerk startete mit einem Heimsieg. Foto: Lobeca/André Porath
Anzeige

Lübeck – Der zweite Spieltag in der Kreisklasse A ist gespielt und auch diesmal hat es nicht an Toren gemangelt. Für den FC Dornbreite II gab es beim SV Dissau den zweiten Sieg zu bejubeln, nach einem Pausenrückstand kamen die Lübecker zurück und drehten das Ergebnis zu ihren Gunsten. Auch AKM Lübeck gewann sein zweites Spiel, beim Sereetzer SV II holte man sich den Auswärtssieg. Sereetz II bildet damit vorerst das Schlusslicht der Liga. Aufsteiger TuS Lübeck musste nach dem 5:0-Aufstaktsieg gegen SV Viktoria 08 II einen ersten Dämpfer hinnehmen. Beim neuen Tabellenführer SV Hamberge II gab es für die Jungs aus Marli nichts zu holen. Im Spiel der Sieglosen vom ersten Spieltag standen sich der Krummesser SV II und ATSV Stockelsdorf III entgegen. In einer torreichen Begegnung setzten sich die Gäste aus Stockelsdorf am Ende durch und feierten die ersten drei Zähler der jungen Saison. Krummesse II hingegen muss weiterhin auf zählbares warten. Auch der VfL Vorwerk hat nun erstes Spiel absolviert, nach dem man letzte Woche spielfrei hatte ging es für das Team vom Tremser Teich zuhause gegen Eintracht Groß Grönau II los. Die Gastgeber gewannen am Ende das Spiel, auch aufgrund einer starken Torwartleistung von David Pioro, die von beiden Trainern nach dem Schlusspfiff lobend erwähnt wurde. SV Eintracht Lübeck bleibt auch nach dem zweiten Spiel ungeschlagen, im Heimspiel gegen die SG Scharbeutz/Pönitz führte man zwar insgesamt dreimal, doch es sollte nicht zu einem Sieg reichen und man trennte sich unentschieden.

Die Stimmen zu den Spielen

Sereetzer SV II – AKM Lübeck 3:4 (1:2)

Cemre Akbal (AKM): „Wir erwischten einen guten Start und gingen früh verdient mit 2:0 in Führung. Durch einen unnötigen Fehler kam der Gegner per Strafstoß noch vor der Halbzeit zum 1:2-Anschlusstreffer. Auch nach Anpfiff der zweiten Halbzeit zeigte sich zunächst ein ähnliches Bild. Wir machten das Spiel und belohnten uns mit dem 3:1. Leider gaben wir das Spiel anschließend unnötig aus der Hand und mussten innerhalb kurzer Zeit zunächst das 2:3 und wenig später sogar den Ausgleich zum 3:3 hinnehmen. Doch meine Jungs bewiesen Moral und Mentalität. Direkt nach dem 3:3 schlugen wir zurück und erzielten das 4:3. Diesen Vorsprung brachten wir kämpferisch über die Zeit und konnten am Ende einen wichtigen Auswärtssieg sowie drei wichtige Punkte feiern. Nun freuen wir uns auf die anstehende englische Woche. Im Pokal geht es gegen Groß Grönau, bevor am Wochenende das nächste Spiel gegen Eintracht Lübeck ansteht.“

SV Hamberge II – TuS Lübeck 4:0 (2:0)

Tobias Fürstenberg (TuS): „Leider ein gebrauchter Tag für uns, von der ersten Minute an haben wir überhaupt nicht ins Spiel gefunden. Wir haben Hamberge II viel zu viel Platz gegeben und die haben es extrem gut genutzt auf deren großen Rasenplatz, so das wir teilweise komplett überfordert waren und kein Zugriff auf unser Spiel bekommen haben. Nach dem 0:2 haben wir endlich mal ins Spiel gefunden und hatten paar Riesenchancen doch aus dem Nichts kassieren wir ein Traumgegentor in den Winkel, den man so vielleicht einmal im Leben macht und das war leider unser Genickbruch. Jetzt heißt es Mund abwischen und am Mittwoch im Pokal ein anderes Gesicht zeigen, bevor es am Freitag dann ins dritte Punktspiel der Saison gegen Stockelsdorf III geht.“

Krummesser SV II – ATSV Stockelsdorf III 2:5 (1:2)

Leon Möller (KSV II): „Ähnlich wie letzte Woche sind wir als Trainerteam nicht komplett unzufrieden mit der Leistung unserer Jungs. Kurzfristige Ausfälle unserer Leistungsträger Nicolas Heinrich und Daniel Hadler kamen dazu, ihre Vertreter wussten aber auch überzeugen. Im Endeffekt war Stockelsdorf III deutlich eingespielter und abgezockter und auch in ihrer Spielweise deutlich körperlicher (keinesfalls als Kritik gemeint, so läuft es nun mal in der Kreisklasse A), sodass der Sieg völlig verdient war. Die zwei Tore in Form von Daniel Wollert und Lennox Herbst haben uns dann fast zurückgebracht, allerdings fehlt es uns dann noch an der nötigen Ruhe an der wir weiter arbeiten müssen. Wir wünschen Stockelsdorf III weiterhin viel Erfolg! Des Weiteren wünschen wir unserem zweiten Kapitän Björn Hein eine gute und schnelle Genesung und hoffen, dass das Knie nicht allzu schwer getroffen ist.“

René Ewert (ATSV III): „Ich wurde urlaubsbedingt von Marco Baasch und Florian Bormuth erfolgreich vertreten und wir holen die ersten drei Punkte in der A-Klasse. Vielleicht verlängere ich meinen Urlaub kurzfristig, es scheint ja zu laufen. Insgesamt war es ein verdienter Sieg, der durchaus klarer und mit weniger Gegentoren hätte ausgehen können. Aktuell benötigen wir noch zu viele Chancen pro Tor und kassieren zu einfache Gegentore. Daran müssen wir arbeiten. Freitag sollen dann auch zu Hause die ersten drei Punkte folgen!“

Eintracht Lübeck – SG Scharbeutz/Pönitz 3:3 (1:0)

Sascha Troegel (SVE): „Im zweiten Saisonspiel der Kreisklasse A haben wir uns mit einem 3:3 gegen die SG Scharbeutz/Pönitz einen Punkt gesichert. Von Beginn an entwickelte sich ein intensives Spiel. Wir kamen gut in die Partie und belohnten uns noch vor der Pause mit der 1:0-Führung. Nach dem Seitenwechsel wurde die Begegnung zunehmend offener. Beide Mannschaften erspielten sich gute Möglichkeiten und schenkten sich nichts. Am Ende stand ein leistungsgerechtes 3:3 auf der Anzeigetafel. Auch wenn aufgrund der eigenen Leistung und einiger Chancen durchaus mehr möglich gewesen wäre, kann die Mannschaft mit dem Auftritt gegen einen der stärksten Gegner der Liga zufrieden sein. Besonders bitter war ein nicht gegebenes Tor, das der Schiedsrichter nicht erkennen konnte. Nach dem starken Auftaktsieg gegen Groß Grönau II bleibt damit auch im zweiten Saisonspiel etwas Zählbares auf dem Konto. Die Mannschaft nimmt viel Selbstvertrauen aus der Partie mit und richtet den Blick bereits auf die nächste Aufgabe. Am Dienstag geht es im Pokal-Achtelfinale weiter gegen den TSV Kücknitz. Anstoß ist um 19:30 Uhr am Sportplatz am Neuhof.“

SV Dissau – FC Dornbreite II 3:5 (2:1)

Alex Lucanus (FCD II): „Um seine Ziele zu erreichen, muss man auch dreckige Siege einfahren. Wir wussten schon vor dem Spiel, dass Dissau zu Hause unangenehm zu spielen ist und durch den hohen Rasen haben wir uns den ein oder anderen fatalen Passfehler erlaubt, die teilweise auch direkt bestraft worden sind. Somit gingen wir mit einem Rückstand von 1:2 in die Halbzeit. Punktuell haben wir zur Halbzeit personelle Veränderung vorgenommen und waren deutlich bissiger und entschlossener in den Zweikämpfen. Noch immer taten wir uns etwas schwer, unsere Spielzüge zu Ende zu spielen, aber das gemeinschaftliche und der Wille führte zum am Ende verdienten Erfolg und damit zum zweiten Sieg im zweiten Spiel.“

VfL Vorwerk – Eintracht Groß Grönau II 2:0 (1:0)

Benjamin Schramm (VfL): „Am Ende ein verdienter 2:0-Heimsieg gegen Groß Grönau II. Vorne hätten wir auch zwei, drei Tore mehr schießen können, hinten hat unser Keeper die Gäste verzweifeln lassen.“

Anzeige
Anzeige
AOK
Anzeige
Anzeige
Anzeige
VfB Lübeck
Anzeige

Alexander Wollmer (GG II): „Glückwunsch an den VfL Vorwerk! Wir machen unsere Chancen leider nicht und werden bestraft. Darüber hinaus macht der Torwart vom VfL ein Bomben-Spiel.“

Der 2. Spieltag

Sereetzer SV II – AKM Lübeck 3:4
SV Hamberge II – TuS Lübeck 4:0
Krummesser SV II – ATSV Stockelsdorf III 2:5
Eintracht Lübeck – SG Scharbeutz/Pönitz 3:3
SV Dissau – FC Dornbreite II 3:5
VfL Vorwerk – Eintracht Groß Grönau II 2:0

Die Tabelle

1.SV Hamberge II27 : 16
2.FC Dornbreite II29 : 46
3.AKM Lübeck27 : 46
4.SG Scharbeutz/​Pönitz210 : 44
5.SV Eintracht Lübeck27 : 64
6.VfL Vorwerk12 : 03
7.ATSV Stockelsdorf III26 : 53
8.TuS Lübeck25 : 43
9.Eintracht Groß Grönau II23 : 60
10.SV Dissau24 : 80
11.SV Viktoria 08 II10 : 50
12.Krummesser SV II23 : 90
13.Sereetzer SV II24 : 110

Gelingt dem 1. FC Phönix Lübeck die Sensation im DFB-Pokal?

View Results

Wird geladen ... Wird geladen ...

Bildquellen

  • Vorwerk startete mit einem Heimsieg. Foto: Lobeca/André Porath: Foto: Lobeca/André Porath
Gefällt Dir unsere journalistische Arbeit?

Dann unterstütze uns hier mit einem kleinen Beitrag. Danke.

- Anzeige -

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein