
Eimsbüttel – Am Donnerstagabend war der FC Eintracht Norderstedt beim Oberligisten Eimsbütteler TV zur zweiten Runde des Verbandspokals zu Gast. Der Regionalligist setzte sich dank eines Lucky Punchs in der Nachspielzeit am Ende mit 3:2 (2:1) durch.
Munterer Beginn
Die Partie ging gleich unterhaltsam los. Nach elf Minuten bediente Behounek Leo Bera (11.), der nach einem Haken die Kugel aus 18 Metern in den Knick hämmerte – die Führung für die Gäste. Die Antwort der Gastgeber ließ nicht lange auf sich warten. Josh Leshley Görtzen (16.) brachte nur fünf Minuten später den Ausgleich. Kurz vor der Pause stellte Norderstedt den alten Abstand wieder her: Nach Ballgewinn von Krüger im Aufbauspiel des Gegners bediente dieser den einschussbereiten Felix Drinkuth (39.), der auf 2:1 stellte.
Drama in letzter Minute
Unmittelbar nach Wiederanpfiff rettete Huxsohl mehrfach im Strafraum der Eintracht, ehe im Getümmel ein Pfiff ertönte – es gab Elfmeter für den ETV. Diesen verwandelte der gefoulte Merlin Sinanovic (49.) zum erneuten Ausgleich. In der letzten halben Stunde entwickelte sich größtenteils ein Spiel auf ein Tor. Die Segeberger scheiterten mehrfach am starken Sallah im Tor der Hausherren. Gute zehn Minuten vor Schluss hofften die Norderstedter nach Handspiel eines Eimsbüttelers auf einen Strafstoß – doch dieser blieb ihnen verwehrt. Lange sah es so aus, dass die Entscheidung vom Punkt fallen müsse, ehe Sallah Brendel nach einer Flanke in den Strafraum traf (90.). Diesmal gab es den Elfmeter für den Gast. Jonas Behounek (91.) hielt dem Druck stand und schoss sein Team in die nächste Runde.
Frühere Entscheidung verpasst
Eintracht-Coach Elard Ostermann sprach im Nachgang der Begegnung von einem „erwartet schweren Spiel. Wir haben es versäumt, früher das Spiel zu entscheiden. Dazu hatten wir genug Chancen.“ In der dritten Runde des Verbandspokals geht es für seine Mannschaft nach Eidelstedt, wo man auf den Kreisligisten SV Krupunder/Lohkamp trifft. Eine zeitgenaue Terminierung steht noch aus.

Bildquellen
- Behounek: Lobeca/Roberto Seidel
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