Lübeck – Es ist vielleicht die Personalie schlechthin in der Vorbereitung und im Großraum Lübeck, eine kleine Sensation. Denn Stefan Schnoor (50) ist in die Hansestadt zurückgekehrt, zwei Jahre nachdem er den VfB Lübeck als Sportdirektor verließ, hat nun die Position des Sportlichen Leiters beim 1. FC Phönix Lübeck inne (zunächst bis 30. Juni 2022). HL-SPORTS sprach mit Schnoor, der als Profi für den Hamburger SV und den VfL Wolfsburg 277 Mal (15 Tore) gespielt hat, der es in der Premier League auf 60 Einsätze für Derby County brachte, am Rande der Saisoneröffnung über seine Beweggründe diese neue Aufgabe anzugehen, über vergangenes und auch zukünftiges.

HL-SPORTS: Hallo Stefan und willkommen zurück in Lübeck. Hand aufs Herz, als du 2019 den VfB verlassen hast, konntest du dir da vorstellen nach Lübeck noch einmal zurückzukommen?

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Stefan Schnoor: „Vor zwei Jahren, nachdem ich den VfB Lübeck verlassen hatte, konnte ich mir definitiv nicht vorstellen, dass ich mal nach zurückkomme. Über so etwas hab ich mir zu diesem Zeitpunkt keine Gedanken gemacht.“

Stefan Schnoor stand bei der Vorstellung zum Technischen Leiter bei Phönix Lübeck gleich Rede und Antwort. Foto: sr

HL-SPORTS: Jetzt bist du wieder da, das als Technischer Leiter und beim 1. FC Phönix Lübeck. Was reizt dich an der Aufgabe?

Stefan Schnoor: „Es ist einfach einmal eine andere Aufgabe hier. Du stehst nicht so in der Verantwortung wie beim VfB Lübeck damals, kannst dir das ganze einmal angucken, den einen oder anderen Hinweis oder Tipp geben, auch das eigene Netzwerk spielen lassen. Im Großen und Ganzen sind ja Frank Salomon (Sportdirektor) und Daniel Safadi (Trainer) verantwortlich. Die versuche ich nun zu unterstützen.“

HL-SPORTS: „Klingt so, als wenn du eher im Hintergrund arbeiten, tendenziell nicht auf der Bank Platz nehmen wirst bei den Ligaauftritten….

Stefan Schnoor: „Das hab ich vorher ja auch noch nie gemacht, das werde ich auch nie machen. Ich schaue mir die Spiele lieber von außen an, kann da mehr erkennen. Und dementsprechend auch einen Ratschlag geben.“

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HL-SPORTS: „Wie gut kennst du die Mannschaft, die Spieler des 1. FC Phönix Lübeck schon?

Stefan Schnoor: „Ich denke ganz gut. Da sind Spieler, die ich vom VfB Lübeck noch kenne. Unter anderen Torwart Kevin Tittel, den ich damals an die Lohmühle geholt habe. Als die ersten Gespräche mit Phönix Lübeck angefangen haben, da hab ich mich natürlich auch schon in meinem Netzwerk erkundigt, was so die einen oder anderen Spieler angeht. Von daher bin ich relativ gut informiert.“   

HL-SPORTS: In der Spielzeit 2021/2022 spielt ihr nun zweimal gegen den VfB…

Stefan Schnoor: „Das ist eine normale Sache, die so passiert, sind Geschichten, die der Fußball schreibt. Für mich persönlich ist es kein Problem, das es gegen den VfB geht, für die Stadt Lübeck ist es aber schön zwei Derbys zu haben.“

HL-SPORTS: Vielen Dank für das Gespräch Stefan und viel Erfolg bei deiner neuen Aufgabe.

Flugplatz, 1. FC Phönix Lübeck. Foto: sr

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