Eichholz sucht Alternativen zur „Comedy-Show“ – Travemünde im Trainingslager

Sebastian Wenchel (Trainer Eichholzer SV). Foto: Andreas Schock

Lübeck – Für die beiden Lübecker Landesligisten sind die ersten beiden Testspiele Geschichte. Während der Eichholzer SV in der vergangenen Woche in Grevesmühlen gewann, verlor der TSV Travemünde am Sonnabend während des Trainingslagers beim SV Pastow aus der Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern mit 0:2 (0:1).

„Wir haben gut gesprochen“

„Es war unser erstes Spiel seit fünf Monaten gegen einen sehr gut organisierten Gegner. Unter Berücksichtigung der letzten Zeit war das ein richtig guter Test. Wir haben schon gut gesprochen und taktische Dinge versucht umzusetzen, dass noch nicht alles klappt und Fehler passieren, ist normal und wollen wir auch, damit wir dies analysieren können und daran arbeiten. Wir hatten gerade in der ersten Halbzeit gute Chancen ein Tor zu machen – dies wird aber alles noch kommen. Es war ein guter Test und der SV Pastow war ein guter und fairer Gegner und vor allem toller Gastgeber“, sagt Bastian Zeh zu HL-SPORTS.

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Am Sonntag geht es für die Monte-Kicker wieder nach Hause. Durch die Ungewissheit, wie die Zukunft aussieht und wann normal trainiert oder in Schleswig-Holstein gespielt werden kann, ist der Vorbereitungsplan derzeit spontan.

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Wenchel weiterhin sauer

Den Eichholzern geht es ebenso. Sebastian Wenchel ist nach wie vor sauer über die aktuelle Lage. „Wir werden vorerst für Dienstag das Training planen und weiter an den bisherigen Inhalten festhalten Viel mit Ball, die Beine sollen frisch sein, wenn es los geht. Des Weiteren sind wir weiterhin auf der Suche nach finanzierbaren Testspielen. Vielleicht kann Herr Günther seinen Dienstwagen zur Verfügung stellen, damit wir nach Mecklenburg-Vorpommern oder Niedersachsen fahren können“, sagt der Cheftrainer des Aufsteigers und legt nach: „Es ist doch ein Hohn, das zwei Teams aus Schleswig-Holstein und Hamburg nach Mecklenburg-Vorpommern fahren, um dort zu spielen. Das solche Paarungen zugelassen werden, stellt doch einiges auf das Niveau einer Comedy-Show.“