
Lübeck – Feuer an der Guerickestraße. Lichterloh brannte es am Freitagabend gegen 18.30 Uhr dort, wo der Eichholzer SV seine Heimstätte hat. Meterhohe Flammen waren über dem Stadtteil zu sehen. Hinter dem Kunstrasen stieg dichter, schwarzer Rauch auf. Es hätte sich eine Katastrophe für den Landesligisten anbahnen können.
Ein Geräteschuppen neben den Tennisplätzen brannte und wurde sehr stark beschädigt. Die Flammen kamen gefährlich nahe an einen Flutlichtmast, der schon schwarz wurde. Ein Übergreifen auf den Kunstrasenplatz wurde verhindert, denn die Feuerwehr war schnell zur Stelle und löschte den Brand. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Andreas Schock, Pressewart des Vereins, sagte zu HL-SPORTS: „Das war ein großer Schock für uns. Nur gut, dass nicht schlimmeres passiert ist.“
Keine Aufstiegsrunde in diesem Jahr
Die Tennisplätze sind schon lange nicht mehr in Gebrauch, eine Tennisabteilung gibt es in Eichholz nicht mehr. Trotzdem war es vermutlich ein großer Schreck für die Vereinsmitglieder. Eigentlich sollte am Sonnabend um 16 Uhr das Aufstiegsrunden-Hinspiel zur Oberliga gegen Frisia 03 Risum-Lindholm an der Guerickstraße ausgetragen werden, doch daraus wird nichts.
Der Gegner aus Nordfriesland verzichtete auf die Aufstiegsrunde gegen die Lübecker. Ohnehin ist noch nicht klar, ob der Sieger aufsteigen würde. Das hängt davon ab, ob der SV Todesfelde den Sprung in die Regionalliga schafft und ob es noch einen Rückzug aus der 5. Liga gibt. Nur dann wäre die Partie gegen Frisia 03 von Wert gewesen.
Als Aufsteiger in die höchste Amateurspielklasse von Schleswig-Holstein aus der Landesliga Holstein steht bereits der SC Rapid fest. Vizemeister VfB Lübeck II kämpft am Sonnabend gegen den Eckernförder SV um den dritten festen Platz (HL-SPORTS berichtete), hat das Oberliga-Ticket allerdings auch sicher, wenn sich Todesfelde durchsetzt.






