
Gremersdorf – Die Halbfinalisten im Kreispokal Ostholstein stehen fest. In den vier Viertelfinalpartien setzten sich die SVG Pönitz, der TSV Pansdorf, Eutin 08 und der Oldenburger SV durch. Besonders auffällig: Ein Dreierpacker und gleich drei Doppelpacker sorgten für einen torreichen Pokalabend.
Mielke schnürt Dreierpack – Rosert trifft doppelt
Der Oldenburger SV musste bei der SG S
arau/Bosau zunächst einem Rückstand hinterherlaufen. Julian Hagedorn brachte die Gastgeber in der 39. Minute mit 1:0 in Führung. Nach der Pause drehte allerdings Rico Mielke auf: Mit seinen Treffern in der 50., 65. und 90. Minute schnürte er einen Dreierpack. Daniel Junge traf zusätzlich in der 80. Minute zum zwischenzeitlichen 1:3 – am Ende gewann Oldenburg mit 4:1. Auch die SVG Pönitz setzte sich auswärts souverän durch. Beim 3:0 gegen die SG Insel Fehmarn brachte Ray-Colin Ebeling seine Mannschaft bereits in der achten Minute in Führung. Anschließend wurde Nic Rosert mit einem Doppelpack zum entscheidenden Mann: Er traf in der 32. Minute zum 2:0 und machte in der 70. Minute den Endstand perfekt.
Pansdorf und Eutin lassen nichts anbrennen
Der TSV Pansdorf benötigte beim SV Hansühn eine Stunde, ehe der Knoten platzte. Paul Julian Meins erzielte in der 63. Minute das 1:0, nur vier Minuten später erhöhte Louis Prüßmann. Etienne Noel Grimm legte in der 72. Minute nach, bevor Meins mit seinem zweiten Treffer in der 75. Minute den 4:0-Endstand herstellte. Noch deutlicher wurde es beim Duell zwischen dem TSV Gremersdorf und Eutin 08. Tim Schüler (5.) und Paul Niklas Kuszak (7.) stellten früh auf 2:0. Kuszak traf in der 66. Minute ein zweites Mal, ehe Nico Kocks (78.) und Max Henry Köll (90.) den 5:0-Auswärtssieg komplettierten. Damit stehen mit Mielke als Dreierpacker sowie Rosert, Meins und Kuszak gleich drei Doppelpacker sinnbildlich für ein torreiches Viertelfinale.
Die Stimmen zu den Spielen
SG Sarau/Bosau – Oldenburger SV 1:4
Tony Böhme (SG Sarau/Bosau): „Die Jungs haben es in der ersten Halbzeit super gemacht super umgesetzt was wir verlangt haben . Wir wussten wenn wir Junge, Mielke und Sobotta gut verteidigen können, sind sie relativ einfallslos und das ist uns wirklich gut gelungen in der ersten Halbzeit. Wir gehen dann nach einer direkt verwandelten Ecke von Hagedorn mit 1:0 in die Halbzeit. Nach der Halbzeit erhöht Oldenburg dann den Druck, nichtsdestotrotz haben wir die große Möglichkeit auf 2:0 zu stellen, machen es nicht und genau die beschriebenen Personen drehen dann das Spiel für den OSV. Die drei Jungs haben schon eine enorme Qualität. Am Ende dann vielleicht zwei Tore zu hoch aber dann auch verdient. Glückwunsch nach Oldenburg zur erreichen der nächste Runde . Über das Gespann äußere ich mich hier heute mal nicht, bevor es am Ende wieder gegen einen gewertet wird. Aber wenn der Linienrichter mehr Einfluss hat, soll er in Zukunft vielleicht das Spiel leiten und der Schiedsrichter an die Linie.“
SG Insel Fehmarn – SVG Pönitz 0:3
Paulo Chaves (SVG): „Wir sind gut ins Spiel gekommen und haben die Aufgabe von Beginn an angenommen. Das schnelle Führungstor hat uns natürlich geholfen, unserer Favoritenrolle gerecht zu werden. Mitte der ersten Halbzeit haben wir uns durch unnötige Hektik das Leben selbst etwas schwer gemacht, die restliche Spielzeit bis zur Pause dann aber wieder ordentlich zu Ende gebracht. Im zweiten Durchgang hatten wir viel Ballbesitz, haben den Gegner laufen lassen und immer wieder versucht, uns weitere Chancen zu erspielen. Ein oder zwei Tore mehr wären sicherlich möglich und schön gewesen. Fehmarn hat allerdings leidenschaftlich verteidigt und immer wieder versucht, uns mit Kontern zu ärgern. Am Ende zählt für uns vor allem der verdiente Einzug ins Halbfinale. Unser Ziel war klar und das haben wir erreicht.“
Das Viertelfinale (22.&23.9.)
SG Sarau/Bosau – Oldenburger SV 1:4
SG Insel Fehmarn – SVG Pönitz 0:3
TSV Gremersdorf – Eutin 08 0:5
SV Hansühn – TSV Pansdorf 0:4
Wo landet der SV Todesfelde in der 2. Liga?
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Bildquellen
- Eutin 08: Lobeca/Niklas Runne
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