Ein knapper und ein klarer Derbysieg

Azadi bleibt dran

Rumen Nikolov (SVT) und Fabian Bürger (Hartenholm) im Zweikampf. Archivfoto: Lea Paetzold/oH
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Lägerdorf – Der SV Azadi ist beim TSV Lägerdorf seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Die Lübecker siegten klar mit 5:2 und stehen damit bei starken 21 Punkten. Ebenfalls deutlich hat der TuS Hartenholm gewonnen und das im Derby. Gegen den SC Rönnau holte man ein 3:0. Im anderen Lokalderby setzte sich Preußen Reinfeld durch. Beim SVT Bad Oldesloe wurde es jedoch richtig spannend: Endstand: 2:1. Und auch der TSV Pansdorf durfte beim SSC Hagen Ahrensburg jubeln. Das einzige Tor des Tages erzielte Kai Hahn fünf Minuten vor Schluss.

Die Stimmen zu den Spielen

TuS Hartenholm – SC Rönnau 3:0

Jörg Zenker (Hartenholm): „Am Ende des Tages steht ein 3:0 Sieg, wofür wir uns nicht schämen. Allerdings war das ein Spiel auf sehr überschaubaren Niveau, indem wir vieles haben vermissen lassen, was uns auszeichnet. In der nächsten Woche sollten wir uns deutlich steigern, wenn wir aus der Hansestadt nicht mit leeren Händen die Heimreise antreten wollen. Ich habe aber tiefes Vertrauen in meine Mannschaft, dass wir das hinbekommen.“

Pascal Lorenz (SCR): „Schade dass wir es aktuell nicht schaffen uns für den enormen Aufwand zu belohnen. Wir spielen 50-60 Minuten einen ordentlichen Ball, belohnen uns ganz vorne aber nicht mit einem Tor und schaffen es in den entscheidenden Momenten nicht, Bara zu verteidigen. Schade, dass man bei der Ansetzung der Schiedsrichter einem jungen, talentierten Schiedsrichter eine solch fatale Konstellation gibt – das geht in meinen Augen einfach nicht. Aber sei es drum, Mund abwischen und weiter arbeiten.“

SVT Bad Oldesloe – Preußen Reinfeld 1:2

Patrick Matysik (SVT): „Wenn du gegen eines der Landesliga-Topteams am Ende etwas Zählbares in den Händen halten möchtest, dann gibt es gewisse Dinge, die wir einfach besser machen müssen. Wenn ich spielübergreifend unsere letzten Gegentore analysiere, fällt auf, dass die Tore häufig nach ähnlichen Mustern fallen. Dabei geht es insbesondere um die Konsequenz bei der Verteidigung in der eigenen Box. Hinzu kommt, dass wir heute in aussichtsreichen Situationen zu oft die falsche Entscheidung getroffen haben. Außerdem sind wir verletzungsbedingt mit einem dünnen Kader ins Spiel gegangen und mussten bereits in der ersten Halbzeit zweimal wieder verletzungsbedingt wechseln. Wenn man dann noch nach einer aus meiner Sicht harten Gelb-Roten-Karten-Entscheidung 40 Minuten in Unterzahl spielt und sich trotzdem in den letzten zehn Minuten noch zwei, drei Möglichkeiten erkämpft, dann war sicherlich ein Punkt möglich. Aber so fair müssen wir sein und anerkennen, dass die Niederlage am Ende verdient ist.“

Ronny Boelke (Preußen): „In einem Spiel, das wir über weite Strecken im Griff haben, sorgen wir erneut selbst dafür, dass es am Ende noch einmal spannend wird – diesmal sogar in Überzahl. Aber: drei Punkte sind drei Punkte. Und gerade in einem Derby fragt hinterher keiner mehr danach, wie sie zustande gekommen sind. 21 Punkte nach 10 Spieltagen – das ist ein guter Schnitt. Weiter arbeiten“

Hagen Ahrensburg – TSV Pansdorf 0:1

Aydin Taneli (SSC): „„Wir verlieren leider mit 0:1 zu Hause. Es war ein sehr kämpferisches Spiel auf beiden Seiten, in dem jeder Zweikampf mit vollem Einsatz geführt wurde. Insgesamt war es eine intensive Partie, in der es viele umkämpfte Situationen gab. Wir haben weiterhin große personelle Sorgen und spielen aktuell unter anderem mit zwei A-Jugendlichen, die ihre Sache wirklich sehr gut machen. Sie lernen sowohl in den Spielen als auch in den Trainingseinheiten viel dazu und entwickeln sich sehr gut. Dazu haben wir momentan viele neue Gesichter in der Mannschaft, die sich erst noch an unsere Abläufe und Systeme gewöhnen müssen.“

Hendrik Block (TSV): „„Wir sind gut ins Spiel gestartet, hatten die Partie unter Kontrolle und aus meiner Sicht sowohl die größeren Spielanteile als auch die zwingenderen Torchancen. Trotzdem muss man gegen Ahrensburg immer höllisch aufpassen, dass man durch einen eigenen Fehler nicht in Rückstand gerät. Das ist uns in der ersten Halbzeit gut gelungen. Nach der Pause wollten wir noch mehr Druck machen und entschiedener auftreten, haben dann aber etwas den Faden verloren. Es wurde ein sehr wildes Spiel, in dem wir trotzdem zwei hundertprozentige Torchancen hatten, die wir leider liegen gelassen haben. Sonst kann so eine Partie natürlich auch früher in die eigene Richtung kippen. Glücklicherweise haben wir am Ende doch noch das Tor erzwungen und ein dreckiges 1:0 mit nach Hause genommen. Glückwunsch an das gesamte Team. Ich freue mich sehr, dass wir uns heute für unseren Aufwand belohnt haben.“

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TSV Lägerdorf – SV Azadi 2:5

Niwar Jasim (Azadi): „Das Spiel heute in Lägerdorf war alles andere als einfach. Wir haben die Partie zwar über die gesamten 90 Minuten gestaltet, waren aber das eine oder andere Mal defensiv anfällig. Insgesamt müssen wir als Mannschaft im Verbund noch kompakter verteidigen und die Räume besser schließen. Offensiv haben wir unsere Tore gut herausgespielt und unsere Chancen genutzt. Am Ende gewinnen wir verdient in Lägerdorf. Die drei Punkte nehmen wir gerne mit und arbeiten weiter an unseren Schwächen.“

Der 10. Spieltag (25.-27.9.)

SV Todesfelde II – Eutin 08 2:5
TSV Bargteheide – SVG Pönitz 3.1
VfR Horst – FC Dornbreite 7:3
Eichholzer SV – Türkischer SV
TuS Hartenholm – SC Rönnau 3:0
SVT Bad Oldesloe – Preußen Reinfeld 1:2
Hagen Ahrensburg – TSV Pansdorf 0:1
TSV Lägerdorf – SV Azadi 2:5

Die Tabelle

1.Eichholzer SV1037 : 1228
2.VfR Horst1036 : 2021
3.SV Azadi1029 : 1621
4.SV Preußen Reinfeld1030 : 2021
5.TuS Hartenholm1122 : 1521
6.TSV Bargteheide1017 : 2218
7.SVT Bad Oldesloe1029 : 1816
8.TSV Pansdorf1018 : 1714
9.Eutin 081021 : 1813
10.FC Dornbreite1025 : 3211
11.Türkischer SV1016 : 299
12.SSC Hagen Ahrensburg1017 : 198
13.SV Todesfelde II1021 : 268
14.SVG Pönitz1016 : 286
15.TSV Lägerdorf1015 : 314
16.SC Rönnau99 : 354

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Bildquellen

  • Zweikampf: Lea Paetzold/oH
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