„Ein Skandal… aufpassen, dass wir den Fußball nicht kaputt machen“ – Adigo tobt nach Derby-Niederlage

Großer Unmut über Schiri Roppelt

Christiano Adigo im Fokus. Foto: Lobeca/Vivian Pfaff

Lübeck – Der 1. FC Phönix Lübeck musste sich im 150. Stadtderby mit 1:3 beim VfB Lübeck geschlagen geben. Obwohl die Adlerträger eine ordentliche erste Hälfte zeigten, ging es nur mit einem 1:1 in die Pause, aus der die Grün-Weißen mit mehr Energie kamen und folgerichtig das Spiel gewannen.

Emotionaler Coach

Für Phönix-Coach Christiano Adigo hatte die Niederlage einen bitteren Beigeschmack. Auf der Pressekonferenz zeigte sich der Trainer emotional: „Wir haben ein Spiel verloren, das wir nicht verlieren dürfen. Nach dem 1:0 haben wir das Spiel kontrolliert und ein zweites oder drittes Tor war möglich. Bis zum Ausgleich war der VfB nicht auf Augenhöhe aber was ich heute gesehen habe, war eine Farce. Ich bin seit 20 Jahren Trainer und habe so etwas noch nie erlebt. Die Ansetzung vom Unparteiischen war extrem unglücklich. Der Kapitän hätte erste Halbzeit Gelb-Rot sehen müssen und auch zweite Halbzeit hält er drauf. Direkt vor der Trainerbank.“

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VfB Lübeck
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Alexander Roppelt und sein Gespann. Foto: Lobeca/Andreas Knothe

„Das muss ich loswerden“

Er fuhr fort: „In der ersten Halbzeit gab es ein klares Handspiel vom VfB Lübeck und er pfeift nicht. Es geht nicht darum, den Sieg anzufechten aber ich möchte, dass sich die Leute das ganze noch einmal anschauen und ehrlich sind. Die Entstehung ist keine Farce, sondern ein Skandal! Ich bin emotional und geladen. Das muss ich einfach loswerden. Dass der VfB gewinnt, ist kein Problem. Das Problem ist nur, wie die Schiedsrichter entschieden haben. Der VfB braucht keine Hilfe vom Schiri, um Spiele zu gewinnen. Es hätte einen Elfmeter für uns geben müssen und dann steht es 2:0. Ich will sehen, wie der VfB sich dann hier verkauft. Glückwunsch an den VfB, wenn man gewonnen hat, ist es immer verdient. Bei der Entstehung müssen wir nur aufpassen, dass wir den Fußball nicht kaputt machen.“

Bildquellen

  • Christiano Adigo: Lobeca/Vivian Pfaff
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