Lübeck – Im Blickpunkt in insgesamt vier Einheiten mit Probespielern standen beim VfB Lübeck zuletzt u.a. auch sieben Keeper, um die sich Lukas Oden bemühte als Torwarttrainer an der Lohmühle. Namentlich sind das: Bennet Rotetzki (Lüneburger SK), Ismael Francois (FC Süderelbe), Timo Nagel (FC Augsburg U19), Jonathan Demski (FC Union 60 Bremen), Christopher Barkmann (SV Eichede), Leon Cuk (vereinslos/Jahn Regensburg) und Leon Herdes (Eintracht Braunschweig U19). Vielleicht hat sich nun ja auch schon jemand empfohlen, der dann in der Spielzeit 2026/2027 sich mit Finn Böhmker, einziger Torwart aktuell mit einem Vertrag bei den Grün-Weißen, um die Position der Nr.1 und Nr. 2 batteln darf.
Einblick
Lukas Oden sagt mit Blick auf die Probekicker, die sich zuletzt eingefunden haben, auf Themen die abgearbeitet werden bei der Sichtung: „Letztlich geht es ja zunächst generell darum, dass wir einen Einblick bekommen. Wir haben verschiedene Kandidaten gehabt, dann fängt man zunächst mit gewissen Grundtechniken an, versucht verschiedene Elemente abzudecken, wie Tor- oder Raumverteidigung, Athletik oder auch kognitive Geschichten“, so der Torwarttrainer, der weiter ausholt: „Ich versuche dann auch isoliert etwas zu machen, will reine Techniksachen sehen, aber auch kreativkomplex etwas aufbauen, wo sie so ein bisschen Entscheidungsfindung trainieren. Am Ende ist es ja so, wir haben Torhüter an zwei Tagen bei uns gehabt, dass wir natürlich nicht alles sehen können.“
Sichtbar
Oden, der selbst Torwart einst war, mittlerweile viele Jahre als Torwarttrainer arbeitet, weiß aber relativ schnell einzuschätzen, mit was für einen Torwart – der sich im Training vorstellt – er es zu tun hat. „Es geht nicht darum ob der in einem Nachwuchsleistungszentrum war oder nicht. Vom Grundsatz her siehst du relativ schnell, ob jemand regelmäßig im Training ist, ob er regelmäßig oder professionell Torwarttraining bekommt und ich kann – andere sicherlich auch – schnell sehen, wie ein Torwart trainiert wird. Da sieht man bereits bei zwei, drei Wiederholungen schon wo sind Stärken, wo sind Schwächen, wo Herausforderungen. So hat man Handlungsansätze, woran man eventuell arbeiten kann. Aber wie gesagt: Zwei Tage sind nicht viel, da kann man nicht alles machen oder sehen.“
