Eintracht Norderstedt siegt im Endspiel und freut sich auf Bayer Leverkusen

Yannik Nuxoll, Johann von Knebel, Jan Lüneburg und Yannik Nuxoll (Eintracht Norderstedt). Foto: Lobeca/Seidel

Hamburg – Der FC Eintracht Norderstedt hat das Pokalfinale von Hamburg gewonnen. Der Regionalligist setzte sich am Sonnabend gegen den TSV Sasel mit 5:1 (2:1) durch. Für die Segeberger heißt der Gegner in der 1. Runde des DFB-Pokal Bundesligist Bayer Leverkusen.

Zankl mit zwei Chancen, Norderstedt mit zwei Toren

Der Oberligist vom Saseler Parkweg machte sofort Attacke. Nico Zankl (1.) versuchte es mit einem Freistoß aus der Ferne. Dieser blieb in der Mauer hängen, doch sein Nachschuss aus 25 Metern knallte an die Latte. Der Favorit ließ sich davon nicht schocken und Rico Bork (16.) traf mit einem Hammer von der Strafraumgrenze ins rechte Eck zur Norderstedter Führung. Fünf Minuten später wurde Sasel-Kapitän Timo Adomat im gegnerischen Strafraum gefoult. Elfmeter für den TSV. Eine Sache für Nico Zankl (23.), der locker ins linke Eck verwandelte. Es ging Schlag auf Schlag, denn Jan Lüneburg (26.) stellte den alten Abstand wieder her, als er eine Vorlage von Jordan Brown im kurzen Eck zum 2:1 für die Eintracht versenkte. Zehn Minuten waren im ersten Durchgang noch zu spielen, da war Nico Zankl erneut an der Reihe – wieder mit einem Freistoß. Sein Schuss wurde dieses Mal zur Ecke abgewehrt, die nichts einbrachte. Bis zum Pausenpfiff passierte nichts. Eintracht ging mit einem knappen 2:1-Vorsprung in die Kabine.

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Entscheidung nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel dauerte es nicht lange, bis die Vorentscheidung fiel. Per Kopfball erzielte Lüneburg (54.) das 3:1 für den Viertligisten. Johann von Knebel (60.) hätte das Resultat schon früher in die Höhe schrauben könne, scheiterte allerdings an Sasels Torwart Lasse Erichsen. Der Underdog gab sich aber noch nicht geschlagen, wäre fast durch Jean-Lucas Gerken (61.) zum Anschlusstreffer gekommen, verfehlte aus Nahdistanz den linken Pfosten. Kurz danach wurde Deran Toksöz kurz vor dem Strafraum gefoult. Es gab dafür allerdings nur einen Freistoß und keinen Elfmeter. Der Schuss von Marc-Oliver Timm ging über den Norderstedter Kasten. Der Saseler Bann war nach 71 Minuten endgültig gebrochen, denn Ewans Nyarko vollendete die Vorarbeit von Dane Kummerfeld zum 4:1 für die Eintracht. Von Knebel (75.) setzte noch einen drauf und erzielte mit einem Linksschuss aus zehn Metern das 5:1. Am Ende hätte das Ergebnis noch höher ausfallen können. Norderstadt gewann gegen Sasel deutlich und zieht damit in den DFB-Pokal ein. Für die Segeberger war es der dritte Verbandspokalerfolg.

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