
Lübeck – Der VfB Lübeck hat auf seiner Mitgliederversammlung am Montagabend einen bedeutenden Schritt für die Zukunft des Vereins beschlossen. Die Mitglieder stimmten mit großer Mehrheit für die Ausgliederung.
Von den 316 anwesenden Mitgliedern waren 304 stimmberechtigt. Bereits zu Beginn der Versammlung votierten die Mitglieder deutlich dafür, dass auch Vertreter der Presse sowie Gäste an der Veranstaltung teilnehmen dürfen.
50+1 bleibt erhalten
Im Mittelpunkt stand anschließend die geplante Neustrukturierung des Spielbetriebs. VfB-Vorstandsvorsitzender Dr. Dieter Gudel erläuterte den Anwesenden noch einmal die Hintergründe der Ausgliederung sowie die künftige Gesellschaftsstruktur. Dabei betonte er, dass der Verein auch nach dem Schritt die Kontrolle behalten werde. Die bereits im Januar gegründete „VfB Lübeck Fußballspielbetriebs GmbH“ soll künftig den Spielbetrieb führen. Der VfB bleibt dabei alleiniger Gesellschafter.
Zudem wurde den Mitgliedern vorgestellt, dass die Gesellschaft im kommenden Jahr in eine GmbH & Co. KGaA umgewandelt werden soll. Nach Angaben der Verantwortlichen bleibt dabei die 50+1-Regelung uneingeschränkt gewahrt. Der eingetragene Verein wird weiterhin Mehrheitsgesellschafter bleiben und die Kontrolle über die wesentlichen Entscheidungen behalten.
Eindeutiges Ergebnis
Vor der Abstimmung nutzten zahlreiche Mitglieder die Gelegenheit, Fragen an die eingesetzte Lenkungsgruppe zu richten. Die Verantwortlichen erklärten, dass Vorstandsmitglieder übergangsweise beide Funktionen ausüben könnten, eine dauerhafte Doppelfunktion jedoch nicht vorgesehen sei.
Bei der anschließenden Abstimmung fiel das Votum eindeutig aus. 280 Mitglieder stimmten für die Ausgliederung, lediglich eine Gegenstimme wurde abgegeben. Acht Mitglieder enthielten sich.











