Entscheidung vom Punkt: JFV Lübeck zieht ins Pokalfinale ein

Wenig Zeit zur Regeneration

Lennard Luth (in der Luft, JFV Lübeck) traf im Elfmeterschießen. Archivfoto: Lobeca/Fabian Lamprecht

Eichede – Die A-Junioren des JFV Lübeck sind am gestrigen Donnerstag erfolgreich Finale des Landespokals eingezogen. Beim SV Eichede ging es bis ins Elfmeterschießen, wo der Gastgeber schließlich den Kürzeren zog.

SV Eichede – JFV Lübeck 3:5 n.E. (1:0)

Die Lübecker haderten in Durchgang eins mit ihrer Chancenverwertung und wurden dafür bestraft. Timm Keller (23.) brachte die Hausherren nach etwas über 20 Minuten mit 1:0 in Führung. Mit diesem Ergebnis ging es in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel bekam der Gast mehr Zugriff und erzielte nach einer knappen Stunde durch Lennox Kirstan (58.) den Ausgleich. In der Folge gestaltete sich die Partie offen, Treffer fielen jedoch keine weiteren. Im Elfmeterschießen verwandelten Lennard Luth, Taylan Batur, Jonas Dühnfort und Güven Kilic für den JFV, auf der anderen Seite trafen nur Tom Spöhring und Timm Keller. Somit zogen die Gäste am Ende mit einem 5:3-Sieg ins Finale ein, wo der Gegner zwischen dem VfB Lübeck und Holstein Kiel noch ausgespielt werden muss.

„Eichede hat uns das Leben schwer gemacht“

„Es war das erwartet schwierige Spiel gegen eine Mannschaft mit sehr schnellen und guten Spielern. Eichede hat eine enorme Geschwindigkeit in den eigenen Reihen. Sie haben immer wieder Nadelstiche gesetzt und uns vor Probleme gestellt. Wir hätten eigentlich in Führung gehen müssen, haben unsere Chancen aber nicht genutzt und lagen dann folgerichtig mit 0:1 hinten. Dazu kam ein extrem schwer zu bespielender Platz – sehr uneben und trocken, im Grunde ein echter Acker. Unter solchen Bedingungen kommt unsere spielerische Überlegenheit natürlich weniger zur Geltung. Das hat Eichede gut gemacht und uns das Leben schwer gemacht“, erklärte JFV-Coach Berkan Algan gegenüber HL-SPORTS.

Blick geht nach vorn

„In der zweiten Halbzeit haben wir durch Umstellungen mehr Zugriff und Präsenz im Zentrum bekommen und uns den Ausgleich verdient. Insgesamt war es danach ein offenes Spiel, in dem beide Teams noch hätten treffen können. Am Ende musste das Elfmeterschießen entscheiden – und das ist immer ein schmaler Grat. Wir sind froh, dass wir ins Finale eingezogen sind, und ich freue mich sehr für die Jungs.“ Doch Algan und seinem Team bleibt nicht viel Zeit: „Jetzt gilt es, schnell zu regenerieren. Die Belastung war hoch, wir haben einige angeschlagene Spieler, und bis zum nächsten Spiel gegen Hertha bleibt nicht viel Zeit. Aber die Hürde heute haben wir genommen – auch wenn wir es uns selbst unnötig schwer gemacht haben. Ein Kompliment geht auch an Eiche, die das wirklich gut gespielt haben.“

Weiter geht es für die Junioren bereits am Sonntag. Um 11 Uhr empfängt man Hertha BSC in der DFB-Nachwuchsliga.

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Die Tabelle

1.1. FC Magdeburg927 : 1121
2.SV Babelsberg 03935 : 1320
3.DSC Arminia Bielefeld914 : 1518
4.Hertha BSC930 : 1516
5.Hallescher FC925 : 2213
6.JFV Lübeck915 : 397
7.Blumenthaler SV914 : 334
8.F.C. Hansa Rostock913 : 253

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