Entscheidungsspiel in Lübeck ohne Feuerwerk! – Neustart zeitgleich

TSV Travemünde fordert FC Dornbreite im „Finale“

Vereinsheim des TSV Travemünde am Rugwisch. Foto: Lobeca/Michael Raasch

Lübeck – Es geht um den Einzug in den Landespokal. Medaillen oder einen Pokal dürfte es vermutlich nicht geben im Endspiel der Hansestadt. Grund dafür: Der Kreisfußballverband (KFV) brach den Kreispokal der vergangenen Saison aufgrund der Corona-Pandemie ab, setzte die gleichen Begegnungen als „Qualifikation zum Landespokal“ wieder an. Vielleicht etwas umständlich und wie bei den Frauen schon ohne wirkliche Ehrung für den Gewinner des Wettbewerbs. Für die breite Maße ist und bleibt es der Kreispokal, auch in diesem Jahr.

Feuerwerk zur Travemünder Woche… für wen?

TSV 1860 Travemünde hat es zum Abschluss der Saison 2020/2021 am Sonnabend um 18 Uhr am Rugwisch mit FC Dornbreite zu tun. So richtig David gegen Goliath ist es nicht, auch wenn beide Clubs eine Spielklasse getrennt sind. Dafür genießen die Monte-Kicker Heimrecht und Zuschauer sind auch erlaubt. Und das zum Ende Travemünder Woche, die in diesem Jahr ohne Partymeile und Feuerwerk auskommen muss – auch wegen Corona. Trotzdem wird ein Team am Ende feiern… aber im kleinen Rahmen, denn maximal 300 Zuschauer dürfen auf die Anlage.

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„Wichtig: ohne Verletzungen“

„Wir freuen uns auf das Finale in Travemünde und treffen dort auf eine Mannschaft vom TSV Travemünde, die sowohl kadertechnisch als auch im Umfeld mit vielen alten Bekannten und Weggefährten besetzt ist. Jeder der in einem Finale steht, will dieses natürlich auch gewinnen, so natürlich auch wir. In der jetzigen Phase der Vorbereitung ist es natürlich wichtig für uns (und ich denke für Travemünde genauso), dass wir ohne Verletzungen in die nächste Trainingswoche starten können. Wie gesagt, wir freuen uns auf das Spiel, hoffen, dass viele Zuschauer kommen, um dem Finale einen würdigen Rahmen zu geben“, sieht Dornbreites Sportlicher Leiter Tino Lüthje der Begegnung bei HL-SPORTS entgegen.

Laufduell im Halbfinale: Sadok Amara (FC Dornbreite) und Kuschel, Lukas (ATSV Stockelsdorf). Foto: Lobeca/Michael Raasch

Hausherren mit „Wehwechen“

„Nach ein paar kräftezehrenden Wochen haben wir versucht die Intensität diese Woche ein bisschen runterzufahren. Wir freuen uns auf ein tolles Finale gegen einen richtig guten Gegner. Wer am Wochenende tatsächlich zur Verfügung stehen kann werden wir erst kurzfristig sehen können, da sich einige Jungs aufgrund der Belastung noch mit Wehwechen rumschlagen“, sagt Travemünde-Coach Axel Junker.

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Steiniger Weg zum Rugwisch

Weder die Travemünder noch die Dornbreite bekleckerten sich mit Ruhm im Halbfinale. Es dauerte bis sie ihre jeweiligen Gegner unter Kontrolle hatten, respektive den Sieg in der Tasche. Der TSV mühte sich beim Nachbarn in Siems, der drei Klassen tiefer spielt, mit einem knappen 3:2 ins Finale und der FCD tat sich bis eine Viertelstunde vor Schluss im Stockelsdorfer Herrengarten ähnlich schwer. Der Oberligist lag bis dato nämlich 0:1 hinten, gewann am Ende allerdings noch mit 3:1.

Pokalsieger für „fünf Nächte“

Und wenn das Finale der alten Saison angepfiffen wird, geht es schon auf Marli mit der 1. Runde des neuen Kreispokals der Hansestadt los. TuS Lübeck erwartet SG Bad Schwartau. Die weiteren Begegnungen steigen dann unter der Woche. Richtig frei haben die beiden Finalisten dann übrigens nicht. Die Monte-Kicker müssen zum SV Azadi am Mittwoch und einen Tag später ist der FCD bei Rot-Weiß Moisling zu Gast. Der „Kreispokalsieger“ 2020/2021 hat also entweder vier oder fünf Nächte Zeit diesen Erfolg auszukosten.

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