
Lübeck – Am Sonnabend standen drei Begegnungen in der Oberliga auf dem Programm. Auf dem Platz stand dort auch Preußen Reinfeld. Die Stormarner hofften vor dem Spiel natürlich auf eine Überraschung im Kampf um den Klassenerhalt, konnten aber letztlich gegen den FC Kilia Kiel nicht dringend benötigte Punkte generieren. Parallel gastierte auch in Kaltenkirchen mit Holstein Kiel II ein Team aus der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt. Auch dort war der Gast von der Papierform her der Favorit, lag aber bei frech aufspielenden Hausherren und einem späten Treffer von Max Spreitzer am Marschweg zur Pause zurück. Alles roch also nach einer kleinen Sensation – am Ende wurde es auch eine.
Reinfeld – FC Kilia 0:5 (0:2)
Tore: 0:1 Niebergall (13.), 0:2 Niebergall (20.), 0:3 Nwokoma (50.), 0:4 Schwabe (71.), 0:5 Senger (75.)
Rote Karte: Schewe (58./ Reinfeld)
Ronny Boelke (Reinfeld): „Wir verlieren am Ende deutlich mit 0:5 gegen Kilia Kiel, aber das Ergebnis spiegelt nicht in allen Phasen das wider, was wir auf den Platz gebracht haben. Zur Halbzeit liegen wir 0:2 zurück, sind aber im Spiel. Wir halten einen Elfmeter und haben in dieser Phase auch eigene Möglichkeiten, den Anschluss zu machen – mit etwas mehr Konsequenz ist da das 1:2 drin, vielleicht sogar der Ausgleich zum 2:2. In der zweiten Halbzeit wird es dann durch die rund dreißig Minuten in Unterzahl extrem schwer. Kiel nutzt die Räume gut und zieht das Spiel auf seine Seite. Trotzdem war das heute ein anderes Auftreten als in der Vorwoche. Die Mannschaft hat sich gewehrt, war deutlich präsenter und hatte klare Phasen im Spiel nach vorne. Darauf müssen und werden wir aufbauen – auch wenn das Ergebnis natürlich weh tut.“
Kaltenkirchen – Holstein Kiel II 2:1 (1:0)
Tore: 1:0 Spreitzer (45.), 2:0 Soder (75.), 2:1 Knaak (90.)
Martin Genz (KT): „Das war am Ende ein nicht ganz unverdienter Sieg für uns. Wir haben das sehr gut gemacht, haben versucht Kiel früh unter Druck zu setzen. Das hat phasenweise auch gut geklappt. Wir sind nach einem Einwurf auch nicht unverdient in Führung gegangen zum vielumjubelten 1:0. In der zweiten Halbzeit wurden wir ein bisschen eingeschnürt, ohne aber Chancen zuzulassen. Für einen hohen Einsatz haben wir uns dann belohnt.“
Heider SV – Rotenhof 2:2 (0:1)
Tore: 0:1 Knuth (37.), 1:1 Fleige (66.), 1:2 Lahrs (74.), 2:2 Selcuk (81., Elfmeter)
Weitere Spiele:
Phönix Lübeck II – VfR Neumünster (So., 14 Uhr)
SV Eichede – Oldenburger SV (So., 14 Uhr)
SV Todesfelde – Nordmark Satrup (So., 14 Uhr)
Inter Türkspor – Hohenwestedt (So., 16 Uhr)
Eutin 08 – PSV Neumünster 1:1
Bildquellen
- Matthies Meyer: Lobeca/Kaben
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