
Wismar – Der FC Anker Wismar hat am 3. Spieltag der NOFV-Oberliga Nord die erste Niederlage der neuen Saison hinnehmen müssen. Die Mannschaft von Trainer Sieg unterlag auf dem heimischen Jahnsportplatz dem TuS Makkabi Berlin mit 1:2 (0:1). Nach einem 0:2-Rückstand gelang Sauer in der Schlussviertelstunde nur noch der Anschlusstreffer.
Makkabi geht in Führung
Die Wismarer mussten mit zahlreichen Ausfällen in die Partie gehen und erhielten Unterstützung aus der zweiten Mannschaft. Anker hatte sich für das Heimspiel einen klaren Plan vorgenommen, setze diesen in der ersten Hälfte nach Einschätzung von Sieg allerdings nur bedingt um. Trotzdem sah der Trainer die besseren Möglichkeiten auf Seiten seiner Mannschaft. Den ersten Treffer erzielten jedoch die Gäste. Doron Bruck brachte Makkabi in der 14. Minute mit 1:0 in Führung. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Pause.
Sauer trifft zum Anschluss
Nach dem Seitenwechsel steigerte sich Anker und erspielte sich mehrere Torchancen. Das nächste Tor fiel allerdings erneut für die Berliner. Ferdinand Gefrörer (64.) erhöhte auf 2:0. Die Nordwestmecklenburger gaben sich nicht geschlagen. John Lukas Sauer (77.) verkürzte auf 1:2. Mehr passierte nicht, sodass die Hauptstädter die drei Punkte von der Ostsee mitnahmen.
Sieg: „Schwierige, sehr schwer zu verdauende Nummer“
Anker-Trainer Tobias Sieg zeigte sich nach der Partie enttäuscht: „Das ist eine schwierige, sehr schwer zu verdauende Nummer. Wir hatten viele Ausfälle durch Krankheit und Verletzungen und haben Unterstützung durch die zweite Mannschaft bekommen. Dafür sind wir sehr dankbar. Wir hatten einen klaren Plan, wie wir dieses Spiel angehen wollten. In der ersten Halbzeit haben wir diese Vorhaben nicht oder nur bedingt umsetzen können. Dennoch hatten wir die besseren Möglichkeiten. Das erste Tor fällt nach einem individuellen Fehler, das zweite ist ein Sonntagsschuss in den Knick.“
Mit der zweiten Hälfte war Sieg deutlich zufriedener, einzig die Chancenverwertung verhinderte aus seiner Sicht ein besseres Ergebnis: „In der zweiten Halbzeit waren wir deutlich verbessert und hatten einige gute Torchancen, die wir an diesem Tag aber kläglich vergeben haben. Die Vielzahl an Möglichkeiten reicht, um dieses Spiel zu drehen. Das haben wir leider nicht geschafft. Vom Engagement kann man dem Team keine Vorwürfe machen.“
Der 3. Spieltag (28. – 30.8.)
FSV Optik Rathenow – TSG Neustrelitz 2:1
FC Mecklenburg Schwerin – Tennis Borussia Berlin 2:1
SV Siedenbollentin – SG Union Klosterfelde 3:0
FC Anker Wismar – TuS Makkabi 1:2
F.C. Hansa Rostock II – 1. FC Lok Stendal (So., 14 Uhr)
SV Sparta Lichtenberg 1911 – Berliner AK 07
Füchse Berlin Reinickendorf – BSV Eintracht Mahlsdorf

