Jubel bei den Spielern des FC Anker Wismar. Auch beim Spiel morgen gegen Tennis Borussia Berlin wollen die Wismarer endlich wieder jubeln und einen Sieg einfahren. Foto: Andreas Knothe

Wismar –  Nach und nach werden die ausgefallenen Punktspiele nachgeholt. Am Mittwoch gab es dabei handfeste Überraschungen, denn der F.C. Hansa Rostock II feierte gegen Spitzenreiter Tasmania Berlin den dritten Heimsieg in Folge, der Berliner AK mit einem 3:2 bei TuS Makkabi auch den dritten Sieg im vierten Spiel nacheinander. Vor zwei Wochen noch ganz tief im Tabellenkeller hat die Elf von Trainer Murat Tik Anschluss an das Mittelfeld gefunden. Im dritten Mittwochsspiel gewann das Optik-Team von Ingo Kahlisch gegen die stärker eingeschätzten Spartaner aus Lichtenberg. Dadurch sind die MV-Vertreter vom FC Anker Wismar, Dynamo Schwerin weiter nach unten gerutscht und auch Neuling SV Siedenbollentin fiel auf Platz Neun zurück.

Anker endlich wieder im Wohnzimmer Kurt-Bürger Stadion

Für die Wismarer und die Schweriner Elf stehen an diesem Wochenende somit ganz wichtige Partien auf dem Programm. Die Ostseestädter von Trainer Matthias Fink erwarten das ehemalige Topteam und Bundesliga-Elf von Tennis Borussia Berlin. Für den FC Anker steht in den nächsten drei Wochen ein hammerhartes Programm an. Am Sonnabend erwarten die Hansestädter zum ersten Mal nach langer Zeit (zuletzt in der Partie gegen Dynamo Schwerin am 20. September) im Kurt-Bürger-Stadion die Lila-Weißen von TeBe Berlin. Nach vier Partien mit nur zwei Remis ist ein Sieg an diesem Spieltag fast zwingend notwendig. Die Hauptstädter hatten zuletzt sechs Niederlagen in Folge kassiert und diese Serie erst am letzten Wochenende mit einem 2:1-Erfolg gegen Viktoria 1889 beenden können. Dieser Sieg machte die lilaweißen bereits optimistisch, denn der Siegtorschütze Emir Gencel, der Held des Tages, kündigte nach dem Spiel an: „Das ist erst der Anfang, wir machen so weiter!“ Alleine dieser Optimismus zeigt wie schwer die Aufgabe am Sonnabend werden wird. Eine Woche später, am 27. März ab 19.30 das nächste Highlight der Wismarer Elf, denn dann ist sie im Landespokal beim FC Förderkader Rene Schneider Rostock gefordert. „Wir wollen im Pokal ins Finale kommen, also ist ein Sieg Pflicht“, so Wismars sportlicher Leiter Danny Pommerenke. Aber damit nicht genug, denn bis Mitte April folgen Spiele gegen S.D. Croatia Berlin und TuS Makkabi Berlin (beide auswärts) sowie die Heimspiele gegen Lichtenberg 47 und den FC Victoria 1889 Berlin.
Während die Landeshauptstädter beim Spitzenreiter Tasmania Berlin gefordert sind. Mit achtzehn Begegnungen hat das Team von Trainer Jano Klempkow die bisher wenigsten Partien gespielt. Bis zum 8. April müssen die Schweriner fünf Begegnungen bestreiten. Nach dem Spiel bei Spitzenreiter Tasmania werden die Dynamos am 28. März beim SV Lichtenberg 47 erwartet bevor es am 02. April zum Landesderby bei der TSG Neustrelitz kommt. Danach folgt die Heimpartie gegen Sparta Lichtenberg bevor diese hammerharte Phase am 08. April mit der Partie bei Tennis Borussia Berlin beendet wird. Nach dem Remis gegen den FC Anker Wismar hatte Dynamo-Coach Klempkow zuversichtlich in die Zukunft geschaut. „Ein paar Dinge müssen wir noch abstellen, aber wir sind wieder wettbewerbsfähig. Auf diesem Spiel können wir aufbauen“, so der Schweriner Trainer.

An der Spitze ist es eng

Nach den Niederlagen von Tasmania Berlin in Klosterfelde und in Rostock lebt der Kampf an der Tabellenspitze wieder auf. An diesem Spieltag hat Lichtenberg 47 aber die deutlich schwerere Aufgabe zu lösen, denn das Team von Trainer Rudy Raab spielt beim Dritten in Mahlsdorf während die Tasmanen Dynamo Schwerin empfangen. In Rostock kommt es zum Landesderby der Hanseaten gegen die TSG Neustrelitz, augenblicklich das beste MV-Team auf Platz vier. Können die Rostocker den vierten Heimsieg in Folge feiern?

Auch wenn es bis zum letzten Spieltag am 30. Mai noch etwas Zeit ist, die entscheidende Phase der Saison beginnt schon jetzt an diesem Wochenende.

Der 22. Spieltag (21.03.26 – 22.03.26):

SV Siedenbollentin – SG Union Klosterfelde (Sa. 13 Uhr)

FSV Optik Rathenow – S.D. Croatia Berlin

FC Anker Wismar – Tennis Borussia Berlin

F.C. Hansa Rostock II – TSG Neustrelitz (So., 13 Uhr)

BSV Eintracht Mahlsdorf – SV Lichtenberg 47

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FC Viktoria 1889 Berlin – TuS Makkabi Berlin

SV Tasmania Berlin – SG Dynamo Schwerin

SV Sparta Lichtenberg – Berliner AK 07 (14 Uhr)

1.SV Tasmania Berlin2157 : 2246
2.SV Lichtenberg 471957 : 3341
3.BSV Eintracht Mahlsdorf2042 : 2936
4.TSG Neustrelitz2043 : 2735
5.SG Union Klosterfelde2143 : 3035
6.TUS Makkabi Berlin2138 : 3831
7.F.C. Hansa Rostock II2038 : 4529
8.SV Sparta Lichtenberg 19112150 : 5227
9.SV Siedenbollentin1935 : 3827
10.Berliner AK 072035 : 4626
11.FC Anker Wismar1937 : 3725
12.FSV Optik Rathenow2027 : 3623
13.Tennis Borussia Berlin2031 : 4123
14.SG Dynamo Schwerin1827 : 2622
15.S.D. Croatia Berlin2032 : 5015
16.FC Viktoria 1889 Berlin2131 : 7312

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Bildquellen

  • viktoria1108: Andreas Knothe
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